28.10.2018

1. FC Viechtach - FC Untermitterdorf 2:1

 

Als Außenseiter ging der FC Untermitterdorf ins Topspiel dieses Spieltags und hatte dabei weiterhin mit Personalsorgen zu kämpfen. Einige Spieler hielten wieder angeschlagen ihre Beine hin und mit Manuel Fischer und Marcus Timm mussten dieses Mal beide Spielertrainer passen. Dafür beorderte Fischer erstmals seinen kleinen Streichelzoo in die Anfangsformation – Maus, Eule und Goaß wollten eine tierisch gute Leistung auf den Platz bringen. Der FCU wollte also den letzten Rückschlägen, der Personalmisere und an diesem Tage auch dem ungemütlichen Wetter trotzen und möglichst frei gegen den Meisterschaftsaspiranten aufspielen – und dies gelang in Hälfte Eins weitgehend auch sehr gut. Die Anfangsphase gestaltete sich offen und Stefan Kratschmann ließ die große Möglichkeit zur Führung vorbeiziehen. Nach Freistoß von Hermann List in der 14. Minute, der von Keeper Mario Vogl gemeistert wurde, schaltete der Stürmer jedoch etwas zu langsam. Vejda zeigte in der 22. Minute erstmals richtig seine Offensivstärke und nutzte eine Kette von kleineren Unzulänglichkeiten der Gäste nach einem schnellen Angriff zum 1:0 in der 23. Minute durch Jakob Danielak, der in der Zentrale vollstreckte. Somit zeigten die Gastgeber genau das, was Untermitterdorf in jüngster Vergangenheit fehlte, nämlich eiskalte Chancenverwertung. Mit dem knappen Rückstand ging es auch in die Kabinen. Dennoch ließ sich auf der bisherigen Leistung aufbauen. Der Rückschlag folgte jedoch schon kurz nach Wiederanpfiff. Nach Ballverlust von Thomas Beckert in der 49. Minute erzielte Manuel Maurer aus 25 Metern ein Traumtor. Bei seinem Linksschuss in den Winkel war für Christian Käser nichts auszurichten. Ähnlich unnötig war die Aktion von Hermann List in der 55. Minute, der in die Mitte klärte und fast zum nächsten Treffer führte. Doch der resultierende Einschlag wurde aberkannt, da der Viechtacher Torschütze klar im Abseits stand. Untermitterdorf spielte dennoch weiter mit und Hermann List schrammte nach Ecke von Karl Wurstbauer nur haarscharf mit seinem Kopfball vorbei. Auf der Gegenseite wurde ein Schuss des eingewechselten Viechtacher Knipsers Patrick Preuß zum Torwartfutter. Der FC sah weiterhin seine Chance und etwa eine Viertelstunde vor Schluss schien es so, als würde den Gastgebern etwas die Luft ausgehen. Thomas Aulinger zeigte hier einen unwiderstehlichen Antritt, an dessen Ende er mit seinem Abschluss das Tor aber vom Sechzehnereck aus verfehlte. In der 77. Minute markierte U’dorf mit seinem schönsten Angriff dann doch den verdienten Anschlusstreffer. Über Fabian „Ida“ Augustin gelangte das Leder auf Rechts zu Nikl Uhlendorf, der nach Innen flankte. Hermann List brauchte aus vier Metern nur noch den Schlappen hinzuhalten und drückte die Kirsche so zum 2:1 über die Linie. Der FC versuchte nun weiter seine Kräfte zu mobilisieren und drückte auf den Vorwärtsgang, doch zum Ausgleich sollte es nicht mehr reichen. Die beste Gelegenheit der Schlussphase hatte hier trotzdem Vejda – Christian Käser reagierte glänzend gegen Patrick Preuß. So konnte man dem Favoriten leider kein Schnippchen schlagen, wobei ein Pünktchen bei einer grundsätzlich ansprechenden Leistung nicht unverdient gewesen wäre. Kommende Woche geht es bereits am Samstag zuhause gegen den Patenverein aus Innernzell.

21.10.2018

TSV Klingenbrunn - FC Untermitterdorf 1:0

 

Personell weiter extrem angezwickt, aber mit Rückenwind aus dem letzten Erfolgserlebnis wollte der FC bei der Fatimaelf nachlegen. Doch schon in der zweiten Minute der Rückschlag: nach gut getretener Ecke stand Julian Müllner sträflich frei und köpfte mit Wucht zum 1:0 ein. Untermitterdorf ließ nur weitere zwei Zeigerumdrehungen die große Ausgleichschance liegen. Nach Freistoß kam Marcus Timm zum Kopfball und Klaus Brunnbauers Drehschuss mit links prallte an die Latte. Karl Wurstbauer konnte das Leder im Nachsetzen nicht an Torwart Martin Kufner vorbei spitzeln. In der achten Minute bekam der FC defensiv Druck auf den Ball, verhielt sich dabei etwas stümperhaft und hatte dann Glück, dass Johannes Prölls eigentlich misslungener Aufsetzer-Abschluss auf holprigem Geläuf an den Pfosten hoppelte. Gute Aktion dann wieder auf der Gegenseite, an dessen Ende Hermann List mit seinem guten Außenspannschuss an Kufner scheiterte, der blitzschnell am kurzen Pfosten abtauchte. Mit einem unnötigen unforced Error lud dann Thomas Aulinger den Gegner zum Konter ein. Stanislaus Valkov verzog aber weit daneben. Mit einem schnellen Schlenker im Strafraum brachte sich in der 20. Minute Karl Wurstbauer in Schussposition, zielte jedoch zu zentral aufs Gehäuse. Zwei Minuten später hatte List mehr damit zu tun, seine Nicht-Abseitsstellung zu kommentieren, statt die gute Ausgangsposition zu nutzen und mit Zug aufs Tor zu gehen. Sein Schuss ging hoch ins Fangnetz. Nach fahrigen zehn Minuten, in denen man viele Freistöße produzierte, fing sich die Fischer-Elf wieder und spielte sich nun auch mit ansehnlichen Kombinationen in Tornähe. Eine weitere beste Einschlussmöglichkeit ließ Karl Wurstbauer bei einem zweiten Ball nach Ecke liegen und feuerte drüber. In Hälfte Zwei hatten ebenso die Gäste den besseren Start, drei Wurstbauer-Aktionen waren aber nicht von Glück gekrönt. In der 55. Minute fragte man sich im Untermitterdorfer Lager, welche Chancen man denn noch benötigen würde für einen Einschlag. Auf Kopfballvorlage von Hermann List, nahm sich Marcus Timm die Kirsche zwar gut herunter, lupfte sie aber dann über Keeper und Tor hinweg. In der 61. Minute zeigte der gerade eingewechselte Mike Wrona gleich seine Klasse. Seine perfekte Flanke konnte aber Hermann List nicht verwerten und sein Kopfball prallte auf die Oberkante der Latte. Dann mit der ersten Chance des TSV im zweiten Durchgang beinahe das 2:0. Christian Käser vereitelte mit einem tollen Reflex die Vorentscheidung. Diese vergab dann auch Michael Wilhelm, der in der 63. Minute einen Elfmeter nach Foul von Manuel Sitzberger über das Tor knallte. Udorf schnürte seinen Gegner nun teilweise in dessen Hälfte ein, dennoch musste man bei schnellen Tempogegenstößen auf der Hut sein. Nach scharfer Arbinger - Flanke hatte in der 83. Minute Marcus Timm dann kein Abschlussglück. Nach weitem Ball von Nico Arbinger legte Stefan Kratschmann zurück und Manuel Sitzbergers Schuss wurde zur Ecke geklärt. Bei ebendieser kam Tom Aulinger zum Kopfball und auch dieser wurde vor der Linie geklärt. Der FC konnte sich für seinen Riesenaufwand auch in der Schlussoffensive nicht mehr belohnen und musste so die kompletten drei Punkte in Klingenbrunn belassen. Bei einem vergebenen Chancenwucher von etwa 20 zu 2 Torschüssen im zweiten Durchgang muss man sich somit die Fragen des Unvermögens, der fehlenden "Torgeilheit" oder der vielleicht oft zu komplizierten Herangehensweise durchaus gefallen lassen. Der Ausfall von vielen Spielern beziehungsweise der Einsatz vieler angeschlagender Kräfte jedenfalls war an diesem Tag nicht der ausschlaggebende Faktor. Am kommenden Sonntag auf der Regeninsel beim Spitzenteam des FC Viechtach hat man nun nichts zu verlieren. Vielleicht kann hier ja eine Überraschung gelingen.

 

14.10.2018

FC Untermitterdorf - SV Habischried 2:1

 

Nach dem knappen Sieg gegen Lindberg wollten die 'Mitterdorfer das Erfolgserlebnis mit positivem Schwung mitnehmen und trotz großer Personalsorgen gegen Habischried den nächsten Dreier anpeilen um am Spitzentrio dran zu bleiben und den heutigen Gegner tabellarisch hinter sich zu lassen. Nach den Ausfällen von Brunnbauer, Aulinger, Rechenmacher und Wurstbauer musste auch die Zweite im 9 gegen 9 antreten und fing sich bei drei Kapfenberger-Treffern eine empfindliche 3:8-Pleite ein, wobei man das Spiel verletzungsbedingt mit 7 Mann beendete. Bei ausgeglichenem Beginn markierte Mike Wrona die erste Kopfballchance für sich. Auf der Gegenseite zischte ein Fernschuss von Dennis Edenhofer am rechten Pfosten vorbei. In der 23. Minute verfehlte erneut Wrona aus spitzem Winkel sein Ziel. Edenhofer wiederum hatte aus 18 Metern sein Visier zu hoch eingestellt. Mit dem schönsten Spielzug der ersten Hälfte konnte SV-Keeper Marco Lippl eine Kratschmann-Flanke gerade noch vorm einköpfbereiten Marcus Timm zur Ecke lenken. Eine Strafraumattacke gegen Fabian Augustin pfiff Schiedsrichter Lukas Penzkofer nicht ab - Elfmeter wäre hier sicherlich auch eine vertretbare Entscheidung gewesen. In der 37. Minute rettete Christian Käser nach schnellem Angriff in die Spitze gegen Zdenek Kasyk. In der 40. Minute ging es überraschend leicht. Nach Kopfballverlängerung eines Abwehrspielers konnte Marcus Timm seinen Kontrahenten locker ausdrehen und scheiterte mit seinem Schuss ins lange Eck am Gästeschlussmann. Nachdem der FCU gegen Ende der ersten Hälfte deutlich Oberwasser gewann, wäre eine Führung nicht unverdient gewesen. Der angeschlagene Spielercoach Manu Fischer musste zum Seitenwechsel das Feld räumen. Niko Uhlendorf kam für ihn ins Spiel. Nico Arbinger rückte für seinen Chefanweiser auf die Sechs. Untermitterdorf behielt weiterhin die Oberhand, doch erst i. Der 62. Minute wurde es erstmals gefährlich. Nach Ballgeschiebe um den Sechzehner konnte sich der eingewechselte Uhlendorf Freiraum verschaffen und zog ab. Sein Schuss striff nur um Zentimeter vorbei. Kurz darauf köpfte Marcus Timm aus sechs Metern genau den Torwart an. Nach dominanten 20 Minuten belohnte sich der FC nach einer Standarfdsituation. Hermann List köpfte eine Ecke von Fabian Augustin aus kurzer Distanz über die Linie zum 1:0. Nur kurz darauf musste sich Christian Käser bei einem Freistoß von Andreas Eder mächtig strecken. Danach haderte der FC erheblich mit dem Schiri. Erst wurde eine Überzahlsituation wegen angeblichen Foulspiels abgepfiffen. Dann nahm Zdenek Kasyk die Hand zur Hilfe und Andreas Eder schoss am herausgeeilten Käser vorbei zum 1:1 ein. Untermitterdorf rannte mit Wut an. Marcus Timm köpfte an die Latte, der Nachschuss von Niko Uhlendorf wurde von Marco Lippl überragend gehext. Wieder wenige Zeigerumdrehungen später brachte Michael Köstlmeier den Ball aus drm Gewühl aus drei Metern nicht im Kasten unter. Nun wurde es vogelwild. Köstlmeier vereitelte den drohenden Rückstand mit einer überragenden Grätsche gegen den einlochbereiten Zdenek Kasyk. In der 81. Minute legte ein Habischrieder Spieler seinem Team ein klassisches Ei, indem er bei einem FC-Angriff den Abseitspfiff simulierte. Von den irritierten Akteuren spielte die Heimelf als erstes weiter und Augustin erzielte aus 20 Meter mit einem Traumschuss in den Winkel das verdiente 2:1. Schiri Penzkofer übersah in der 88. Minute eine klare Abseitsposition. Zum Glück setzte Kasyk seinen Lupfer über das Tor. Uhlendorf handelte sich in der hektischen Schlussphase wegen Ballwegschlagens noch die Ampelkarte ein (90.) und dann war der Sieg. So entschied mit dem vorgetäuschten Abseitspfiff ein wahres Kuriosum dieses Spiel, welches damit aber auch einen verdienten Sieger fand. Für den FCU geht es nun am nächsten Wochenende zur Fatimaelf nach Klingenbrunn, wo man im 4:1-Hinspiel deutlicher gewann, als es der Spielverlauf vermuten ließ. Es wird sich zeigen, ob die Fischer-Elf erneut mit Moral und Laufbereitschaft den Verletzungssorgen trotzen kann.  Ein ähnlich engagierter Auftritt wie gegen Habischried wird auf jeden Fall nötig sein.

 

30.09.2018

SpVgg Patersdorf – FC Untermitterdorf  2:1

 

Nach der dürftigen Leistung gegen den SV Arnbruck in der Vorwoche, wollte die Fischer-Truppe bei der SpVgg Patersdorf in die Erfolgsspur zurückfinden. Leider hatte der Coach wieder mit einigen Ausfällen und angeschlagenen Spielern zu kämpfen. Aulinger Tom, Aulinger Alex, Beutler Tim, Rechenmacher Albert und Fischer Manuel himself mussten ohnehin passen. Zudem liefen Wurstbauer Karle und Augustin Fabi angeschlagen auf, und auch der auf der Bank platznehmende Beckert hatte nach wie vor mit muskulären Problemen zu kämpfen. Letztlich stand die finale Aufstellung erst nach dem Aufwärmen, ca. 15 Minuten vor Anpfiff fest. Personell also nicht die günstigsten Voraussetzungen für den erhofften Befreiungsschlag.

Trotzdem begannen die ersten Minuten verheißungsvoll, denn der FCU kam recht gut in die Partie, strahlte Sicherheit im Passspiel aus, und war präsent in den Zweikämpfen. Die erste Annäherung an das Tor der heimischen SpVgg konnte der FCU in Person von Wurstbauer Karl verbuchen. Sein wuchtiger 25 Meter Schuss ging aber doch gut einen Meter über das Gehäuse. Die Fischer-Elf machte allerdings weiter Druck auf die Abwehr der aggressiven Heimelf. In der 13. Minute verfehlte Brunnbauer Klaus mit einem Kopfball nach einer Ecke von Augustin Fabi den Kasten ebenfalls deutlich. Wiederrum nur zwei Minuten später erkämpfte sich der agile Wrona Mike die Kugel auf der Außenbahn, leitete diese weiter zu Wurstbauer Karl, welcher mit seinem Schrägschuss aus 20 Metern nur knapp das lange Eck verfehlte. Aus der Zuschauerperspektive hatte man nach diesem schwungvollen Beginn mehr und mehr ein gutes Gefühl. Doch mit zunehmender Spielzeit ließ man sich von den laufstarken Patersdorfern immer mehr den Schneid abkaufen. Die Heimelf fand sich immer besser zurecht, agierte meist mit langen Bällen auf den körperlich starken Torjäger Dobry Pavel, wodurch von Minute zu Minute die Verunsicherung auf Seiten des FCU stieg. Und so kam es in der 41. Minute, wie es kommen musste. Mit Klokan Vaclav legte sich einer der drei starken Legionäre im Team der SpVgg den Ball nach einem unnötigen Foulspiel im linken Halbfeld zurecht, und der anschließende Kopfball von Kauer Manuel senkte sich unhaltbar für TM Käser Christian zur 1:0 Führung ins Netz. So kurz vor der Halbzeit natürlich ein weiterer Nackenschlag für eine ohnehin verunsicherte Mannschaft aus Untermitterdorf.

In der Halbzeit appellierte Coach Fischer Manuel an sein Team sich nicht aufzugeben, und den Gegner weiter in der Abwehr unter Druck zu setzen. Mit dem zur Halbzeit eingewechselten List Hermann kam dazu ein frischer Mann ins Sturmzentrum. Die ersten Minuten der zweiten Spielhälfte gehörten dann auch eindeutig dem FC Untermitterdorf. Wie schon zu Beginn des Spiels störte man den Gegner schon früh im Aufbauspiel, und hatte teils schöne Spielzüge in der Offensive. Doch kaum hatte man sich ins gegnerische Spielfelddrittel vorgearbeitet, wurde man plötzlich hektisch, ungenau und traf immer wieder die situativ falsche Entscheidung. In der 55. Minute wurde man dann zudem wiederrum eiskalt von der Heimelf erwischt. Nachdem man einen langen Ball nicht entscheidend klären konnte, schlug ein Spieler der Heimelf den Ball eigentlich nochmal unkontrolliert hinter die Abwehr des FCU. Und in dieser Situation zeigte sich erneut ein großes Problem, nämlich die aktuell fehlende Handlungsschnelligkeit. Denn während sich quasi kein Spieler des FCU in Richtung Ball orientierte, erkannte der routinierte Ex-Profi Dobry Pavel die Situation sofort. Nach einem kurzen Diagonalsprint tauchte er plötzlich alleine vor dem herauseilenden TM Käser Christian auf, und versenkte die Pille eiskalt zum 2:0. Handlungsschnell, laufstark, effektiv, clever…Attribute die man leider in der Mehrzahl dem Gegner zuschreiben musste. Zumindest aber stemmte sich die Elf von Coach Fischer Manuel gegen die drohende Niederlage. Und wurde auch prompt belohnt. In der 68. Minute zog Arbinger Nico einen Freistoß mit viel Zug auf den Elfmeterpunkt, List Hermann verlängerte den Ball per Bogenlampe, welche Timm Marcus per Kopf auf den Schlappen des mit eingerückten Sitzberger Manuel beförderte. Letzterer hatte keine Mühe aus 2 Metern das Runde ins Eckige zu buchsieren, und somit wieder Hoffnung im Lager der zahlreich mitgereisten Fans des FCU aufkeimen zu lassen. Die letzten 20 Minuten waren ein regelrechter Sturmlauf des FCU, doch leider nur meist bis 20 Meter vor dem Tor der SpVgg. Sinnbildlich für die Einfallslosigkeit an diesem Tag waren ein Eckball und zwei Freistöße in den letzten 5 Minuten der Partie. Der Eckball landete fast an der gegenüberliegenden Eckfahne, die beiden Freistöße schafften es nicht in die mit Timms, Brunnbauers und Lists gespickte – und damit gefährliche Zone.

Fazit: alles in allem eine verdiente Niederlage, gegen einen wahrlich nicht unbezwingbaren Gegner. Nun gilt es den Schalter schnell wieder umzulegen, und vor allem an die Grundtugenden des Fußballs zu denken. Lauffreude, Leidenschaft, Wille und geistige Frische sind von Nöten, um über diese Dinge wieder zur spielerischen Leichtigkeit der ersten Partien zu finden. Im nächsten Heimspiel wartet nun mit dem TSV Lindberg eine Mannschaft, die sich nach einem katastrophalen Saisonstart wieder im Aufwind befindet. Es bedarf also einer gewaltigen Leistungssteigerung, um den so sehnlich erhofften Dreier einzufahren. Auch die Reserve brennt nach der personell bedingten Absage in Patersdorf gegen Lindberg auf Wiedergutmachung, und möchte mit einem Dreier den Grundstock für einen erfolgreichen Spieltag legen.

23.09.2018

FC Untermitterdorf  - SV Arnbruck 1:1

 

Gleich fünf Leistungsträger musste der FC am Sonntag gegen den SV Arnbruck ersetzen. Neben Spielertrainer Manuel Fischer konnten Fabian Augustin, Thomas Aulinger, Thomas Beckert und Karl Wurstbauer nicht mitwirken. Untermitterdorf ergriff dennoch die Initiative und Niko Uhlendorf ließ gleich in der 2. Minute die erste Riesenchance liegen. Nach Stockfehler seines Gegenspielers zog er alleine auf Keeper Thomas Kilger zu, traf beim Abschluss aber die Oberkante der Latte. Der FC schien alles im Griff zu haben, doch dann kam der Gast erstmals vor die Kiste und man hatte Glück, dass Rahimullah Qijam das Leder nicht im Tor unterbrachte. Zwei Minuten später, in der 18. Minute, brachte Nico Arbinger seinen Torwart mit einem unkontrollierten Rückpass erheblich in Bedrängnis. Christian Käser hatte sofort Druck auf den Ball und Tomas Peterik nutzte die Gunst der Situation und schob zum 0:1 ein. Untermitterdorf rappelte sich wieder auf und suchte den Weg nach vorne. Oft kam bei vielversprechenden Angriffen jedoch wieder der letzte Pass nicht an. In der 36. Minute verfehlte Marcus Timm per Kopfball sein Ziel. Schlecht verteidigte man dann jedoch wieder in der 42. Minute, als Simon Schrötter gleich drei Abwehrleute übertölpelte, seinen Abschluss aber drüber setzte. In der Halbzeit brachte Fischer für Alex Aulinger mit Markus Kapfenberger eine frische Kraft. Dennoch kam man vorerst nicht richtig im Tritt. Nach einer schwachen Abwehraktion musste sich Christian Käser bei einem Qijam-Schuss ordentlich lang machen. Als nicht viel zusammenzulaufen schien, kam unverhofft Mike Wrona in der 63. Minute nach Fehler von Arnbruck in der Spitze an den Ball und lobte den Ball überlegt über Torwart Thomas Kilger hinweg zum Ausgleich ins Netz. Bei dichtem Nebel fasste der FC wieder mehr Mut. Mike Wronas Direktabnahme kullerte am Pfosten vorbei. Niko Uhlendorf stand bei seinem Kopfball knapp im Abseits. In der Schlussviertelstunde kamen die Hausherren jedoch kaum noch gefährlich in Tornähe. Klaus Brunnbauer probierte es in der 82. Minute aus der Distanz. Arnbruck verbuchte seinerseits höchstens bei Freistößen aus der Ferne Torabschlüsse. So blieb es am Ende bei der für den FCU enttäuschenden Punkteteilung. Kommenden Sonntag gastiert die Fischer-Elf in Patersdorf und will dabei natürlich den Weg zurück in die Erfolgsspur finden.

 

16.09.2018

FC Rinchnach - FC Untermitterdorf 2:2

 

Im Derby musste der FC die Ausfälle von Tom Aulinger, Karl Wurstbauer und Thomas Beckert kompensieren. Erstgenannte laborieren an hartnäckigen Leistenbeschwerden. Dennoch war die Marschroute gegen die Klousterer klar auf Sieg ausgerichtet. In der sechsten Minute hätte es auch schon klingeln müssen. Alex Aulinger schickte Niko Uhlendorf perfekt über rechts und zog selbst in den Strafraum. Uhlendorf suchte den Weg in Richtung Grundlinie und legte wiederum zurück auf Aulinger, der bei diesem Hundertprozenter zu überhastet abschloss und mit seinem "Rusler" das Tor verfehlte. Als der anfängliche Schwung zu verpuffen drohte, leitete Mike Wrona mit einer überragenden Aktion das 0:1 ein. Nach verlorenem Zweikampf setzte Mike Wrona in der 20. Minute energisch nach, eroberte das Leder von seinem Widersacher und spielte es filigran per Außenrist in die Schnittstelle der Abwehr, wo Alex Aulinger hineinspritzte und allein vor Keeper Josef Löffelmann cool blieb und den Führungstreffer markierte. Im weiteren Verlauf blieb der FC feldüberlegen, ließ in der Defensive nichts zu, versäumte aber durch die schnellen Offensivkräfte Wrona, Aulinger und Uhlendorf desöfteren den letzten Pass. Vor der Halbzeit musste mit Spielertrainer Manuel Fischer der nächste angeschlagene Akteur raus. In der 42. Minute hatte Manuel Sitzberger die große Chance, den Vorsprung auszubauen. Insgesamt schien an diesem Tag gefühlt nicht viel anbrennen zu können, doch musste man sich den Vorwurf gefallen lassen, gegen einen spielerisch  bisher noch deutlich unterlegenen Gegner nicht konsequent genug auf das zweite Tor zu gehen. Nach der Halbzeit zeigte sich ein komplett anderes Bild. Untermitterdorf war defensiv total von der Rolle und Rinchnach witterte seine Chance. Nach drei Unsicherheiten in der Hintermannschaft konnte Keeper Christian Käser in der 53. Minute die Kirsche nichtfesthalten und Solomon Tekelmichal staubte aus kurzer Distanz ab. Rinchnach blieb am Drücker – Untermitterdorf schaffte es nicht mehr die zweiten Bälle zu erobern und zeigte sich nachlässig in den Zweikämpfen. In der nächsten Szene erkämpfte sich der Gastgeber gegen den herausgeeilten FC - Schlussmann an der Eckfahne den Ball. Den abgelegten Ball konnte Lukas Schönberger nicht im Gehäuse unterbringen, sondern blieb an Kapitän Michael Köstlmeier hängen. Nur eine Minute später, in der 56ten, machte es derselbe Spieler besser und erzielte aus 15 Metern das 2:1 - Untermitterdorf schaute wieder nur hinterher. Erst langsam erholten sich die Blau-Weißen von diesen Nackenschlägen. Einen Kopfball von Marcus Timm und einen Freistoß von Fabian Augustin konnte Goalie Josef Löffelmann entschärfen. Auf der Gegenseite musste sich auch Käser bei einem Seidl-Freistoß strecken. Schiedsrichter Julius Schwankl, der lange ohne Gelbe Karte auskommen wollte, bekam zunehmend Probleme mit der Partie. In der 69. Minute konnte der Gast, der wieder mehr investierte egalisiere. Kratschmann flankte aus dem Halbfeld, Marcus Timm legte ab in die Zentrale, wo der miteingelaufene Michael Köstlmeier per Direktabnahme einnetzte. Nach Verletzungsunterbrechung verfehlte Josef Seidl per Freistoß sein Ziel. In der 77. Minute bugsierte U'dorfs spielender Co das Spielgerät nach Nico Arbingers Freistoßflanke über das Tor. In der 80. Minute lupfte Fabian Augustin die Kugel über die Abwehrreihe. Markus Kapfenberger wurde im Strafraum spür- und hörbar per Foul zu Fall gebracht. Beim fälligen Elfmeter scheiterte Nico Arbinger jedoch an Löffelmann. Zwei Minuten später ging Manuel Sitzberger unnötig ins Dribbling - Glück für den FC, dass Patrick Heinzl den resultierenden Konter schwach abschloss. Wieder auf der gegenüberliegenden Seite vergab Michael Köstlmeier die Mega-Kopfballchance nach Arbinger-Freistoß. Ein absolutes No-Go leistete sich Marcus Timm in der 90. Minute, als er gegen vier Mann ins Dribbling ging, den Ball verlor und so beinahe das 3:2 verschuldete. So blieb es beim 2:2 und in der Gesamtbetrachtung zwei verlorenen Punkten für den Verbleib in der Spitzengruppe. Erneut muss sich der FCU hinterfragen, wieso man sein offensichtlich vorhandenes Leistungspotential nicht über die gesamte Spieldauer abrufen konnte. Am kommenden Wochenende erwartet man zuhause den SV Arnbruck. Die Reserve bestreitet zudem bereits am Freitag das Nachholspiel gegen die Klousterer Zweite.

 

09.09.2018

FC Untermitterdorf - Spvgg Allersdorf 1:0

 

Nach dem beherzten Aufritt in der zweiten Hälfte und der dann doch unglücklichen Niederlage im Spiel gegen die Au war die Vorgabe gegen die Spvgg Allersdorf-Kirchaitnach klar: Man wollte keineswegs wieder durch Harakiri in der Anfangsphase in Bedrängnis kommen und so aus einer defensiv stabileren Grundordnung starten. Dazu warf Coach Manuel Fischer die Rotationsmaschine an und mit Thomas Beckert, Manuel Sitzberger und Alex Aulinger rückten drei frische Kräfte in die Anfangself. Bereits nach zwei Zeigerumdrehungen tauchte Thomas Beckert vorm Oiaschdorfer Kasten auf, agierte aber zu hektisch und schoss ohne Bedrängnis weit übers Tor. Untermitterdorf versuchte in der Anfangsphase das Spiel an sich zu reißen, jedoch war das Spiel geprägt von vielen Ungenauigkeiten auf beiden Seiten. Ein kontrollierter Spielaufbau kam somit noch nicht zustande. Stefan Kratschmanns Flachschuss in der 15. Minute wurde zur Ecke abgewehrt. In der 28. Minute kam Manuel Sitzberger an der Strafraumgrenze an den Ball, nahm den Ball mit links an und schloss mit dem zweiten Kontakt ab. Keeper Johannes Weber musste sich mächtig strecken um den Einschlag zu verhindern. In Minute 38 kam Alex Aulinger nach Freistoß von Fabian Augustin im Gewühl an den Ball, sein Schussversuch mit dem schwachen Linken aus kurzer Distanz wurde jedoch zum Torwartfutter. Im direkten Gegenzug die erste Chance für die Gäste: Stefan Venus' Dropkick aus sieben Metern flog aber ins Obergeschoss. Kurz vor dem Halbzeitpfiff setzte Klaus Brunnbauer seinen Kopfball nach Ecke zu zentral direkt auf Keeper Weber. Der FC konnte die Vorgaben insofern gut umsetzen, dass man defensiv wesentlich abgeklärter auftrat als in den letzten Spielen. Offensiv war noch Luft nach oben, wobei man aber allmählich besser zum eigenen Spiel fand und durchaus auch Chancen kreieren konnte. Lediglich der torlose Spielstand gefiel noch nicht. Auch in der zweiten Hälfte war der FC um Spielkontrolle bemüht, lediglich am letzten Pass in die Spitze haperte es noch. In der 63. Minute stieg Marcus Timm nach Augustin-Ecke am höchsten. Sein Kopfball konnte noch von einem Abwehrmann von der Linie gekratzt werden. Mit einem perfekten Steilpass schickte Fabian Augustin in der 68. Minute Mike Wrona auf die Reise. Dessen Hereingabe konnte Stefan Kratschmann aus fünf Metern nicht im Tor unterbringen - ihm rutschte das Leder über den Schlappen. Eine etwas harte Entscheidung von Schiedsrichter Rainer Garbas machte es dem FC nicht leichter: Manuel Sitzberger musste mit Gelb-Rot das Feld räumen. Auch in Unterzahl spielte Untermitterdorf weiter auf Sieg - die letzte Präzision in der Vorwärtsbewegung fehlte aber weiterhin immer wieder. In der 82. Minute kam wieder Marcus Timm zum Kopfball - diesmal navh Freistoß von Nico Arbinger. Keeper Johannes Weber reagierte überragend und fischte den Ball aus dem rechten Toreck. In der 89. Minute belohnte sich Untermitterdorf für seine Schlussoffensive. Klaus Brunnbauer legte am Sechzehner ab auf Nico "Maus" Arbinger, der die Kugel Vollspann flach ins lange Eck nagelte. Beinahe wäre dieser Lucky Punch kein solcher geworden, denn direkt nach Wiederanpfiff zeigte sich die Fischer-Elf trotz nun defensiver Devise schludrig und ließ Marco Brüning zum Abschluss kommen. So blieb es aber beim letztlich knappen, aber verdienten Heimsieg des FC, der grundsätzlich an diesem Tag eine defensiv kontrollierte Leistung zeigte und in der Offensive trotz nicht immer letzter Konsequenz geduldig blieb und so den Dreier noch unter Dach und Fach bringen konnte. Durch Frauenaus Sieg gegen Viechtach beträgt der Abstand auf das Spitzenduo nun 4 Zähler, wodurch man am kommenden Sonntag im Derby gegen die Klousterer unbedingt nachlegen möchte.

 

 

02.09.2018

TSV Frauenau - FC Untermitterdorf 3:2

 

Mit breiter Brust wollte der FC nach dem Auftritt gegen Regen II in die „Au“ fahren und dabei aber vor allem die Fehler in der Defensive abstellen. Erstmals in dieser Saison hatte Coach Manuel Fischer alle Mann an Bord und somit die Qual der Wahl bei der Startaufstellung. Auf dem Feld vertraute er der erfolgreichen „Zehn“ aus der Vorwoche – Christian Käser kehrte zurück in seinen Kasten, die erst kürzlich zurückgekommenen Urlauber Michael Köstlmeier und Manuel Sitzberger nahmen vorerst noch auf der Bank Platz. Bei Fritz-Walter-Wetter erarbeitete sich der FC die erste brenzlige Situation des Spiels. Stefan Kratschmann schlitterte an der scharfen Flanke von Markus Kapfenberger vorbei. Die Gastgeber hatten zu Beginn gefühlt die größeren Probleme mit dem nassen Untergrund und Untermitterdorf zeigte sich etwas passsicherer, doch dann ließ man in der sechsten Minute Markus Schubert sträflich unbedrängt abziehen. Sein 18-Meter-Schuss pfiff noch knapp vorbei. In der neunten Minute wieder Unordnung in der Defensive: Korbinian Listl schloss nach Diagonalflanke aus kurzer Distanz zum 1:0 ab. Ein Abstimmungsfehler zwischen Klaus Brunnbauer und Keeper Christian Käser führte sodann in der 12. Minute zum 2:0 durch Maximilian Keilhofer. Die Anfangsphase erinnerte somit sehr an selbige aus dem Spiel der Vorwoche mit groben Unsicherheiten im Defensivverbund. U'dorf war nun ziemlich von der Rolle. Marcus Timm ließ einen Querpass passieren und Markus Schubert versäumte auf 3:0 zu stellen. Nachdem die Fischer-Elf den Druck des Gegners zumindest etwas abdämpfen konnte, dauerte es bis zur 37. Minute bis zur nächsten Gelegenheit. Nach Schubert-Steilpass auf Keilhofer spielte Käser super mit und war rechtzeitig vor dem durchstartenden Angreifer herausgeeilt. Kurz vor der Halbzeit mal die Gäste: nach butterweicher Flanke von Karl Wurstbauer schoss erst Stefan Kratschmann Torwart Florian Hackl aus sechs Metern an, im Nachgang machte es ihm Markus Kapfenberger aus ungleich weiterer Entfernung nach - die Riesendoppelchance, das Spiel vor dem Kabinengang noch offener zu gestalten war passé. Aus der Halbzeit kam der FCU mutiger. Manuel Fischer fand wohl die richtigen Worte und auch die Einwechslungen von Niko Uhlendorf und Michael Köstlmeier für Stefan Kratschmann und Markus Kapfenberger sollten frischen Schwung bringen. Mike Wrona und Fabian Augustin gingen in der 47. Minute im Angriff richtig energisch zu Werke. Über den Umweg des eingewechselten Niko Uhlendorf gelangte das Rund zu Karl Wurstbauer. Sein abgefälschter Schuss senkte sich zum 2:1-Anschlusstreffer ins Netz. Das Feuer schien entfacht in Durchgang zwei. Fabian Augustin visierte das Tor in Minute 59 zu zentral an. Mike Wrona rutschte an einer Hereingabe von Tom Aulinger nur um Haaresbreite vorbei. In der 67. Minute belohnten sich die FCler dann aber für ihren engagierten Auftritt. Nachdem Mike Wrona unsanft abgeräumt wurde, brachte Nico Arbinger eine wunderbare Freistoßflanke in Richtung Fünfmeterraum, wo Marcus Timm Lufthoheit bewies und zum verdienten 2:2 einnickte. Aus dem Nichts überrumpelten die Gastgeber dann die Fischer-Elf. Am Ende des Angriffs legte Max Keilhofer, der Nico Arbinger überspielte quer und Markus Schubert vollendete zum 3:2. Untermitterdorf steckte jedoch nicht auf und in der 80. Minute segelte eine Köstlmeier-Flanke an Freund und Feind vorbei. Sitzberger stand allein vor Torwart Hackl und vergab diesen "Sitzer" kläglich aus fünf Metern. Die Schlussoffensive brachte nichts mehr ein und so stand man am Ende mit leeren Händen da. Nach der desolaten Anfangsphase kämpfte sich der FCU mit einer bärenstarken zweiten Hälfte zurück ins Spiel und hätte sich gegen teils hart einsteigende Aurer zumindest einen Punkt verdient gehabt. Am kommenden Wochenende erwartet man auf heimischen Rasen die Spvgg Allersdorf, gegen die man am Ende wieder Zählbares einfahren möchte, um den Abstand zum Spitzenduo nicht noch weiter anwachsen zu lassen.

 

 

 

26.08.2018

FC Untermitterdorf - TSV Regen II 5:2

 

Neben Urlauber Michael Köstlmeier musste Coach Manuel Fischer im Verfolgerduell gegen die Zweitvertretung des TSV Regen seinen erkrankten Keeper Christian Käser ersetzen - Tristan Weiß rückte für ihn zwischen die Pfosten. Gleich zu Beginn wirkten dessen Vordermannen nicht immer ganz auf der Höhe. Einen ersten Schuss setzte Michael Weinfurtner in der zweiten Minute noch knapp vorbei, in der 5. Minute machte man es ihm aus kürzerer Distanz noch leichter und es stand 0:1. Doch auch Regen zeigte sich nicht unverwundbar. Markus Kapfenberger spielte Karl Wurstbauer frei, dessen Schuss von Manuel Kraus entschärft wurde und Mike Wrona schrammte am langen Pfosten nur haarscharf am Ausgleich vorbei. In der elften Minute der FC wieder offen: Tristan Weiß bewahrte seine Farben gegen Stefan Geiger drei Meter vor dem Tor vor Schlimmerem und fuhr seine Pranke aus. Allmählich fand der FC die nötige Aggressivität im Mittelfeld und riss das Spiel an sich, lediglich im finalen Pass agierte man oft zu überhastet. In der 33. Minute belohnte man sich für den Mehraufwand. Mike Wrona brachte das Leder von der Grundlinie zurück ins Spiel und Markus Kapfenberger hämmerte es mit Wucht in die Maschen. Drei Minuten später schlenzte Karl Wurstbauer die Kugel in die Gefahrenzone, worauf Manuel Kraus Stefan Kratschmanns Abschluss überragend ans Lattenkreuz lenkte. Mike Wrona setzte geistesgegenwärtig nach und vollendete zum 2:1 - Spiel gedreht. 'Mitterdorf hätte noch einen drauf setzen können, aber Kratschmanns Kopfball wurde noch von der Linie gekratzt. Im Gegenzug leistete sich Goalie Weiß einen Blackout. Anstatt den Ball wegzuschlagen, ermöglichte er Stefan Geiger den Zugriff und dieser spitzelte das Spielgerät zum Ausgleich ins Netz. Die Fischer-Elf ließ sich nicht beirren und hatte durch Klaus Brunnbauer per Kopf mit dem Halbzeitpfiff die erneute Riesenchance zur Führung, welche nur um Millimeter am Pfosten vorbeistrich. Der FCU nahm den Schwung in die zweite Hälfte mit und erzielte nach schönem Spielzug über außen und energischem Einsatz von Mike Wrona die erneute Führung. Nach gefühlvoller Flanke von Karl Wurstbauer scheiterte Stefan Kratschmann wiederum per Kopf am glänzend reagierenden Manuel Kraus, der den Ball aus dem rechten Eck tauchte. Auf Vorlage von Wrona beförderte der gerade eingewechselte Thomas Beckert die Pille in der 70. Minute mit einem schier unfassbaren 18-Meter-Geschoss in den Winkel - Traumtor zum 4:2.Kurz vor Schluss vereitelte Tristan Weiß den Anschlusstreffer mit einem guten Reflex gegen Daniel Ignat. Fabian Augustin markierte mit dem Schlusspfiff auch den Schlusspunkt der bisher besten Saisonleistung des FCU, womit man sich diesen Dreier in allen Belangen verdiente. Am kommenden Sonntag kommt es gleich zum nächsten Gipfeltreffen, wenn `Mitterdorf beim ebenfalls in der letztjährigen Aufstiegsrelegation gescheiterten und nun einen Punkt besser postierten TSV Frauenau gastiert. Selbstverständlich hofft man im Lager der Blau-Weißen, den positiven Schwung über die Woche mitnehmen zu können und Unsicherheiten wie in der Anfangsviertelstunde vermeiden zu können.

 

 

15.08.2018

FC Untermitterdorf - Spvgg Schweinhütt 6:1

 

Auch in Abwesenheit von Spielercoach Manuel Fischer konnte der FCU gegen die Spvgg Schweinhütt einen zu keiner Zeit gefährdeten Kantersieg einfahren. Über die gesamte Spielzeit ließ man Ball und Gegner laufen und konnte seine Überlegenheit in regelmäßigen Abständen auch in Tore ummünzen. In der 2. Minute ließ Fabian Augustin den Ball geschickt für Alex Aulinger passieren. Der nahm richtig Fahrt auf, überlief 2 Gegenspieler und legte zurück auf Karl Wurstbauer, der aus 3 Metern in Rückenlage drüber schoss. Nach einer weiteren Chance von Augustin war es Mike Wrona, der auf Vorlage von Tom Aulinger das 1:0 aus ähnlicher Position wie die erste Chance vollstreckte. Nach feiner Einzelleistung jagte Eule Aulinger das Leder in der zehnten Minute aus spitzem Winkel über die Querlatte. In Minute 22 erhöhte Tom Aulinger auf 2:0. Karl Wurstbauer steckte halbrechts durch und Aulinger zog Vollspann vom Sechzehnereck ab. Der Ball schlug unhaltbar im Knick ein - ein Traumtor. Nur 2 Minuten später zappelte das Leder erneut im Netz. Marcus Timm stieg nach Augustin-Ecke am höchsten, Schweinhütts Keeper blieb auf der Linie kleben und konnte den Einschlag dadurch nicht mehr verhindern. In der 35. Minute verbuchte der Gast seine einzige erwähnenswerte Szene der ersten Halbzeit. Kenny Setzers Schuss aus 30 Metern klatschte an die Latte. So ging es mit dem 3:0 in die Halbzeit. Die Spielrichtung war auch im zweiten Durchgang die selbe. Stefan Kratschmann schrammte nur knapp an Nico Arbingers Querpass vorbei. In der 57. Minute setzte der gerade eingewechselte Manuel Sitzberger nach Steilpass von Karl Wurstbauer zum Flankenlauf an. Seine schöne Hereingabe veredelte Mike Wrona zum 4:0. Der Torschütze selbst leitete auch den nächsten Treffer ein. In der 67. Minute ließ er sich am Mittelkreis nicht von den Beinen holen und spielte perfekt auf Stefan Kratschmann in die Spitze, der Keeper Martin Hochholzer umkreiste und den Spielstand auf 5:0 stellte. Unnötigerweise fing man sich durch eine Unachtsamkeit in der 81. Minute das 5:1 durch Michal Drazan ein. Hermann List stellte in der 86. Minute den alten Abstand wieder her. Nico Arbinger nahm einen wunderbaren Diagonalball von Marcus Timm perfekt an und mit und bediente den Torschützen in der Zentrale, so dass diesernur noch einnetzen musste. 6:1 war auch der Endstand dieser einseitigen Partie.

 

 

11.08.2018

DJK SSV Innernzell - FC Untermitterdorf 0:1

 

Beim Nachbarduell gegen die DJK SSV Innernzell stellte man sich auf eine umkämpfte Partie ein, hatte man ja auch in der letzten Saison beide Aufeinandertreffen nur knapp und mit viel Kampf für sich entscheiden können. In der ausgeglichenen Anfangsviertelstunde tat sich vor den Toren noch relativ wenig. Lediglich ein Steilpass von Geburtstagskind Tom Aulinger auf den durchstartenden Michael Köstlmeier sorgte für den Ansatz von Gefahr, wurde aber zur Ecke geklärt. Auf Seiten des Patenvereins versuchte sich Sebastian Kölbl am Torschuss, verfehlte aber noch deutlich. In der 25. Minute schickte Karl Wurstbauer mit dem Rücken zum Tor den in die Lücke startenden Thomas Beckert. Seine Hereingabe wurde noch vor Stefan Kratschmann zur Ecke geklärt. In der Folge verfehlte sowohl Innernzells Armin Hofbauer als auch Untermitterdorfs Karl Wurstbauer aus 30 Metern per Kopf - Keeper Patrick Fischer war herausgeeilt - das Tor. Die beste Chance der ersten Hälfte hatte der Gastgeber in Minute 37, als Marco Fischers Direktabnahme nach Flanke von Benjamin Fischer gerade noch zur Ecke abgewehrt wurde. Die DJK entwickelte nun mehr Zug zum Tor, die beste Chance bis zum Halbzeitpfiff hatte aber Fabian Augustin, der das Leder aus guter Position im Sechzehner in die Wolken beförderte. Bis zur 65. Minute bot sich den Zuschauern eher fußballerische Magerkost. Es machte den Eindruck als könne eher nur ein Standard das Spiel entscheiden. Fabian Augustins Freistoß aus 25 Metern tauchte Keeper Fischer aber aus dem Eck. Ab der 70. Minute hatte der FCU offensichtlich noch mehr Maggi in Reserve, Innernzell behalf sich mit vielen Fouls und dem Sammeln von gelben Karten. Eine Konzentrationsschwäche der Gastgeber in Form eines Fehlpasses wurde schlussendlich doch bestraft. Karl Wurstbauer hattedas komplette Feld vor sich, nahm Fahrt auf, zwei Gegenspieler aus dem Spiel und schloss aus 16 Metern mit einem knackigen Schuss zum nun verdienten 0:1 ab. Den K.O.-Schlag versäumte der agile Mike Wrona bei einem Konter nach Steilpass von Marcus Timm, ehe der Schiedsrichter die Partie beendete. Mit 9 Punkten aus 4 Spielen liegt die Fischer-Elf nun wieder im Soll, wenn auch die maßgebliche Standortbestimmung gegen Viechtach in die Binsen ging. Man muss wohl noch einige Wochen warten, um leistungsmäßig einschätzen zu können, ob der FC auch in dieser Saison auf Dauer in der Spitzengruppe mitmischen kann. Am Feiertag empfängt man mit der Spvgg Schweinhütt eine Mannschaft, die noch hinter ihren Erwartungen zurück liegt. Unterschätzen wird man das Team um Spielertrainer Dennis LoConte jedoch ganz sicher nicht, denn vor allem der Qualität der arrivierten Offensivleute ist man sich durchaus bewusst.

 

05.08.2018

FC Untermitterdorf - FC Viechtach 0:4

 

Nach flottem Beginn führte ein Doppelfehler für den schnellen Rückschlag. Sitzberger und Wurstbauer verloren den Ball über rechts in der Vorwärtsbewegung und Augustin konnte mit seinem Tackling den bereits sicher geglaubten Ball nicht behaupten. Abseitsverdächtig kam so Patrick Preuß an den Ball und verwandelte vor Christian Käser zum frühen 1:0 in der sechsten Minute. Wie bereits im Vorfeld erwartet, pressten die Gäste früh. Dennoch konnte ein derartiges Gegentor nicht verhindert worden. In der zehnten Minute wirkte Kapitän Michael Köstlmeier unsicher nach weitem Ball. Zum Glück agierte auch dessen Gegenspieler zu überhastet im Abschluss. In der 25. Minute gelangte bereits der dritte Ball in die Spitze durch die Viererkette, Patrick Preuß vergab erneut. In der 32. Minute verfehlte Sebastian Tremmel mit einem Schlenzer sein Ziel. Untermitterdorf kam überhaupt nicht ins Spiel, lief fast nur hinterher und wurde von vielen halbhohen Bällen vor überraschende Probleme gestellt. Erst ein Freistoß aus dem Halbfeld sorgte nach 34 Minuten für den Hauch von Gefahr, Köstlmeier suchte statt dem Abschluss aber den Querpass vorm Tor. Der Halbzeitpfiff kam für die Gastgeber zu rechten Zeit um sich neu zu sortieren. Trotz Umstellung änderte sich im zweiten Durchgang nichts. Nach erneutem Ballverlust - diesmal durch Nico Arbinger - fing man sich wieder früh, nämlich in der 50. Minute das 0:2 durch Patrick Preuß. In der 60. Minute Pech für den FCU: nach gefühlter Notbremse gegen Stefan Kratschmann bekam man weder Elfmeter noch Rote Karte für Viechtach zugesprochen. Den fälligen Freistoß von der Strafraumgrenze nagelte Nico Arbinger an die Latte, im Nachschuss verfehlte Kratschmann nur knapp. Als der FC mehr Mut fasste, erzielte der FC Viechtach mit einem Konter und einer gehörigen Portion Ballglück das 0:3. Nach schönem Spielzug über Sitzberger, List und Arbinger wollte durch Kratschmanns Kopfball auch der Anschlusstreffer nicht fallen. In der 84. Minute fiel durch ein weiteres Fehlpass-Geschenk im Spielaufbau sogar das 0:4 durch Dominik Früchtl. Alles in allem ein gebrauchter Tag für die Fischer-Elf und ein in allen Belangen verdienter Sieg für den Gast aus "Vejda". So gilt es in der kommenden Trainingswoche an einigen Stellschrauben zu drehen, um im nächsten Auswärtsspiel beim Patenverein der DJK SSV Innernzell wieder ein anderes Gesicht zu zeigen. Zu diesem Nachbarduell rückt auch "Urlauber" Alex Aulinger zurück in den Kader.

 

 

29.07.2018

FC Untermitterdorf - TSV Klingenbrunn 4:1

 

Zweites Spiel, zweiter Sieg: trotz einiger Ausfälle feierte der FC Untermitterdorf einen Auftakt nach Maß. Vor 160 Zuschauern hieß der Gegner TSV Klingenbrunn und man erwartete eine junge, hungrige Truppe, die ihre Aufstiegseuphorie mit einem Sieg gegen den TSV Frauenau in die neue Saison retten konnte. Am Tag zuvor errang bereits die Reserve einen verdienten 4:1-Sieg gegen die Fatimaelf, angeführt vom „alten Kämpfer“ und FCU-Veteran Andreas „Bells“ Eiter. Die Tore hierbei erzielten Markus „Kappes“ Kapfenberger (2), Robin „Goaß“ Zaglauer und Hermann „Zidane“ Listinho.

Die erste Garde bekam die bereits angesprochene Aufstiegseuphorie sogleich zu spüren, denn Klingenbrunn startete mit ordentlich Dampf. Vor allem die schnellen Außen stellten die FCU’ler ein ums andere Mal vor Herausforderungen, doch am Ende brannte vor Christian Käsers Kasten nichts an. Effektiv dagegen der FC: Mit einem wunderbaren Doppelpass schickte Fabiano Augustin Neuzugang Stefan Kratschmann auf links. Dieser sah, dass der andere Offensivneuzugang Mike Wrona mit einem unwiderstehlichen Sprint vor das Tor zog. Kratschmanns Zuspiel kam perfekt getimet und Wrona vollstreckte eiskalt zum frühen 1:0 in der 11. Minute. Johannes Pröll, einer der Aktivposten der Fatimaelf tankte sich in der 23. Minute über rechts durch und sorgte für Wirbel. Sein Flachschuss aus 18 Metern verfehlte aber sein Ziel. Nur vier Minuten später zeigte der FC erneut seine Abgezocktheit. Eine schöne Ballstafette über Nico „Maus“ Arbinger, Manu Fischer und Fabe Augustin landete in vorderster Front bei „Kratsche“, der allerdings hier auch sträflich allein gelassen freistand. Dieser ließ sich diese Gelegenheit nicht entgehen und netzte locker zum 2:0 ein. In Minute 32 tauchte Manu Fischer über rechts auf und legte zurück an die Strafraumgrenze, wo Klaus Brunnbauer mit viel Anlauf und Karacho heranstürmte, das Leder aber an Ersatzkeeper Martin „Koal“ Prölls Kasten vorbei schmetterte. Eigentlich sollte in dieser Partie nicht viel anbrennen, möchte der gemeine Zuschauer denken, doch wie so oft belehrten die Fürbergmaradonas sein Fanvolk eines Besseren. Michael Köstlmeier verteilte ganz nach dem Motto „guten Freunden gibt man ein Pässchen“ als letzter Mann ein einwandfreies Fehlpassgeschenk an seine Gäste, welche nun im Zwei gegen Eins angerannt kamen. Michael Wilhelm wählte nicht das Abspiel, sondern knallte die Kugel selbst kompromisslos unter die Latte zum 2:1-Anschlusstreffer. Mit diesem Stand ging es dann auch in die Halbzeit. Man merkte aber deutlich, dass Klingenbrunn Lunte gerochen hat und sich Zählbares ausrechnet im `Mitterdorfer Waldstadion. So ging auch die erste Aktion des zweiten Durchgangs an die Gäste und Christian Käser machte hierbei seine Sache richtig gut. Bei einer Kopfballbogenlampe streckte er sich ganz lang nach hinten, griff mit der rechten Hand über und lenkte das Spielgerät so über das Tor zum Eckball. Untermitterdorf hingegen setzte seine neu gewonnene Effektivität fort. In der 55. Minute schickte der spielende „Co“ Marcus Timm seinen Außenverteidiger Manuel „Spritzberger“ auf rechts. Der beförderte eine klasse Flanke in die Gefahrenzone, wo Stefan Kratschmann auf Hüfthöhe zum Kopfball kam und so das 3:1 erzielte. In dieser Szene hätte ein etatmäßiger Keeper vermutlich den Einschlag verhindern können – dennoch gut gemacht vom Torschützen mitsamt Assistenten. Klingenbrunn gab sich nicht auf, aber bis auf eine Chance von Valkov in der 66. Minute, die Käser per Faustabwehr vereitelte, kam nicht mehr besonders viel vom Gast. Untermitterdorf hingegen zeigte mehr Zug zum Tor. „Timmser“ vergeigte aber beispielsweise eine Top-Kontersituation in der 68. Minute. Besser machte es wiederum der „Man of the Match“ Stefan Kratschmann, der nach seinen beiden Treffern auch den zweiten Assist lieferte. Denn sein Pass in die Spitze fand genau den durchstartenden Markus Kapfenberger, der das Rund zum 4:1 in die Maschen hämmerte. Einem weiteren Treffer in Person von Karl Wurstbauer stand in der 84. Minute der Pfosten entgegen. Quasi mit dem Schlusspfiff hätte Klaus Brunnbauer auf Vorlage von Thomas „Glumpe“ Beckert einen passenden Schlusspunkt setzen müssen, doch stand ihm sein Cousin „Kater Karlo“ Pröll im Wege und vereitelte dessen Einschuss aus zwei (in Zahlen: 2) Metern.

Nach dem Duell gegen den Aufsteiger erwartet die Fischer-Elf zum kommenden Heimspiel mit dem FC Viechtach nun eine erste echte Standortbestimmung. Der Kreisliga-Absteiger hat seine Offensivpower mit sechs Toren aus zwei Spielen bereits unter Beweis gestellt und wird dementsprechend spielstärker eingeschätzt. Fünf Gegentore sprechen sicherlich aber auch für eine verwundbare Defensive. Personell lichtet sich das Lazarett wieder etwas. So kann Manuel Fischer wohl wieder auf die rekonvaleszenten Karl Wurstbauer und Alexander Aulinger sowie Hermann List, dessen Sperre abgelaufen ist, zurückgreifen.  Die Einsätze von Albert Rechenmacher und Thomas Aulinger dagegen sind noch sehr fraglich. Definitiv nicht auflaufen kann Mike Wrona.

22.07.2018

SV Habischried - FC Untermitterdorf 0:3

 

Zum Saisonauftakt in die neu formierte Kreisklasse Regen galt es für den FC Untermitterdorf gleich eine unangenehme Auswärtsaufgabe beim SV Habischried zu meistern. Nach einer intensiven Vorbereitung, Licht und Schatten in den Freundschaftsspielen, und personell etwas dezimiert, ging man in diese schwere Auftaktpartie am Fuße des Mount Goathead. Auf Seiten der Heimelf fehlten mit Kasyk und Brunnbauer zwei wichtige Spieler, der FCU musste mit Aulinger T., Aulinger A., Wurstbauer K. und dem roten Baron List H. gleich vier Stammkräfte ersetzen.

Die mitgereisten Fans des FCU bekamen in den Anfangsminuten eine aggressive und laufstarke Heimelf zu sehen. Schon in der 3. Minute war TM Käser zum ersten Mal gefordert, als sich Eder gut über die linke Seite durchsetzen konnte, und zum Abschluss kam. Nur eine Minute später sah Fischer nach einem Foul wohl die bislang früheste gelbe Karte der Saison. In der 10. Minute gab es nach einem erneuten Foul an einem Spieler der Heimelf einen Freistoß aus knapp 20 Metern zentral vorm Tor. Dieser flog, vom agilen Edenhofer getreten, nur um Haaresbreite am Kreuzeck vorbei ins Toraus. Käser wäre bei diesem guten Versuch absolut chancenlos gewesen. Kurz darauf wagte sich auch der FCU mal an den gegnerischen 16er, doch der Abschluss von Sturmtank Kratschmann stellte den Keeper der Heimelf vor keine nennenswerten Probleme. In der 22. Minute war es wieder der bullige SVH-Stürmer Eder, der sich gekonnt im Zweikampf behauptete, und den Schlussmann des FCU zu einer guten Parade zwang. Die Heimelf gestaltete die ersten 20 Minuten überlegen. Sie standen mit ihrer Viererkette extrem hoch, waren durchsetzungsstark in den Zweikämpfen, und man hätte sich auf Seiten des FCU nicht über einen Rückstand beschweren können. Doch mit dem ersten schönen Angriff des FCU in der 23. Minute kippte das Spiel plötzlich auf die andere Seite. Der sehr passsichere Arbinger setzte sich über rechts gut durch, fand in der Mitte den eingelaufenen Rechenmacher, doch dessen Abschluss war zu schwach. Kurz danach dann die Führung für den FCU, als Abwehrrecke Timm in eine Ecke von Augustin sprang, und den Ball unhaltbar per Aufsetzer im Tor unterbrachte. Zu diesem Zeitpunkt sicher eine schmeichelhafte Führung für die Mitterdorfer. Doch es sollte der Auftakt zu einer überragenden Phase im Spiel des FCU werden. Nur 2 Minuten später war es wieder Augustin der Rechenmacher mit einem schönen Diagonalball in Szene setzen konnte. Letzterer fand in der Mitte den einlaufenden Brunnbauer, doch dessen Atomschuss wurde im allerletzten Moment von einem Verteidiger zur Ecke geklärt. In der 35. Minute war es wiederrum Brunnbauer der seine „Torjägerqualitäten“ nach einem wunderschön getretenen Freistoß von Arbinger beweisen wollte, doch sein Kopfball aus 5 Metern ging über den Querbalken. In der 39. Minute war es dann aber soweit. Linksverteidiger Beckert zelebrierte gegen die immer noch sehr hoch stehende Viererkette der Heimelf einen Diagonalball der Marke Weltklasse auf den durchstartenden Arbinger, und der vollendete alleine vor dem Keeper kalt wie eine Hundeschnauze zur 2:0 Pausenführung. Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte sich also die Elf um Fischer Manuel von Minute zu Minute steigern, und hatte das Spiel nach der Führung komplett im Griff.

Die zweite Halbzeit begann erstmal so wie die erste geendet hatte. Der FCU spielte variabel und zielstrebig nach vorn, wobei die Abwehr der Heimelf erstmal etwas tiefer stand als in der ersten Hälfte. Trotzdem gab es fast Chancen im Minutentakt für die Mitterdorfer Buam. In der 49. Minute setze sich Augustin Ida gut über die rechte Außenbahn durch, doch Kratschmann verpasste seine scharfe Hereingabe knapp. Fünf Minuten später fasste sich der starke Arbinger ein Herz, und nahm einen abgewehrten Eckball mit links volley, doch verpasste der gute Schuss das Gehäuse knapp. Von Habischried kam in dieser Phase fast gar nichts mehr, und der FCU blieb auf dem Gaspedal. In der 59. Minute dann die riesige Chance zum vorentscheidenden dritten Tor für Kratschmann, der nach einer unübersichtlichen Situation plötzlich völlig frei vorm Schlussmann auftauchte, doch sein Heber über diesen zur Ecke geklärt wurde. Auch der anschließende Eckball sorgte für Gefahr, doch der Abschluss des aufgerückten Sitzbergers flog am Kasten vorbei. In der 61. Minute dann auch mal wieder ein Lebenszeichen der Heimelf. Edenhofer setzte sich gut gegen zwei Mann durch, und zwang Käser mit einem guten Schuss aus 22 Metern zu einer Parade. In der 65. Minute bediente Arbinger mit einem wiederrum schön getretenen Freistoß aus dem Halbfeld den aufgerückten Timm, doch sein Kopfball ging gut einen Meter über den Kasten. In der 69. Minute dann erneut ein schön vorgetragener Angriff über die rechte Seite. Fischer steckte schön durch auf den immer präsenten Arbinger, der fand den in der Mitte lauernden Kratschmann, und dieser schob sicher zum 3:0 für den FCU ein. Damit war die Messe eigentlich gelesen, trotzdem wurden die letzten 20 Minuten nochmal ziemlich wild. Dabei ließen sich die Spieler des FCU ein wenig von der teils harten Gangart der Heimelf aus dem Konzept bringen. Statt das Spiel weiter zu dominieren, und den Gegner mit viel Ballbesitz laufen zu lassen, verzettelte man sich immer wieder in Scharmützel mit dem Gegenspieler oder dem Schiedsrichter. So plätscherten die letzten Minuten ohne große Höhepunkte vor sich hin, und man fuhr einen am Ende souveränen Auftaktdreier ein. Man sollte sich aber von dem klaren Ergebnis nicht täuschen lassen, und vor allem die ersten und die letzten 15-20 Minuten nochmal im Training analysieren. Schon am Pichelsteinersamstag steht die nächste Bewährungsprobe für das verjüngte Team an. Zur Heimspielpremiere empfängt man nach langer Zeit wieder einmal die Mannschaft des TSV Klingenbrunn in Untermitterdorf. Diese werden sicher noch getragen von der Aufstiegseuphorie, und sind deshalb ein gefährlicher Gegner.

Die Reserve, die kurzfristig auf Wunsch des Gegners im Modus 9 gg. 9 spielte, lag bereits nach einer halben Stunde nach Toren von Kapfenberger (2x), Wastl T. und Rechenmacher J. mit 4:0 vorne. Danach hatte es jedoch den Anschein, als hätte jemand den Stecker gezogen. So rettete man am Ende einen etwas schmeichelhaften 4:3 Sieg ins Ziel.

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