29.05.2011

SV Haus i. W. - FC Untermitterdorf 2:3

 

Geschlossen reiste der FCU zum bereits abgestiegenen Tabellenschlusslicht Haus im Wald. Die Vorgabe war klar – nur ein Dreier zählte auf dem sehr trockenen Geläuf. Und die Partie begann auch standesgemäß. Nachdem Wurstbauer in der ersten Minute noch aussichtsreich vertändelte, erkämpfte er sich in der darauf folgenden Szene den Ball, schickte Pröll steil, dessen Querpass Gigl zum 1:0 einschob – ein Auftakt nach Maß. In der 5. Minute wurde ein Kopfball von Klaus Brunnbauer über die Latte gelenkt. Es entwickelte sich nun ein etwas zähes Spiel, das für Untermitterdorf nicht zum erdachten Selbstläufer wurde. Physisch war man zwar auf dem Platz, in Gedanken aber wohl schon eher auf das Ergebnis in Neudorf gespannt. Und so ließ sich der FC vom unansehnlichen Spiel der Gastgeber anstecken und taten es diesen gleich. In der 17. Minute zielte Gü Weinmann aus spitzem Winkel vorbei. Nach Ecke köpfte Hochstrasser aus guter Position daneben. In der 26. Minute wurde Wurstbauers Tor nach Hereingabe von Weinmann wegen Abseits abgepfiffen. Anschließend kam, was kommen musste: Nach Freistoß aus dem Halbfeld, verlängerte Robert Ertl den Flugball ins eigene Tor zum Ausgleich. Die Himpsl-Elf war nun wieder gefordert etwas zu tun. Praktisch direkt nach dem Anstoß ließ Wurstbauer eine Riesenchance liegen. Die folgende Pröll-Ecke klatschte an den zweiten Pfosten. Im nächsten Augenblick steuerte Weinmann aufs Ge“häuse“ der „Haus“herren zu, traf aber nur das Außennetz. In Minute 33 wurde der `Mitterdorfer Tatendrang endlich belohnt, als ein Abwehrversuch nach Freistoß bei Köstlmeier landete, der aus 2 Metern vollstreckte. In der 41. Minute hatte wiederum Weinmann kein Fortune, als der Keeper die Hauser Hütte dicht hielt und seinen Schuss über die Latte lenkte. Eine Minute später köpfte erneut Hochstraßer völlig freistehend drüber. Kurz vor der Halbzeitpause haderte Wurstbauer mit dem Schiedsrichter, da dieser ihm einen Elfmeter verwehrte – Wurstbauer war klar von den Beinen geholt worden. So ging es mit einer knappen Führung in die Pause. Direkt nach Wiederanpfiff war wieder „Wurste“ das Glück nicht hold – seine 100prozentige Kopfballchance landete überm Kasten. Als nun von allen Seiten die eklatante Kopfballschwäche der Untermitterdorfer bemängelt wurde, belehrte Hochstraßer seine Kritiker eines Besseren. Nach Eckball streifte er den Ball mit Effet in Richtung Keeper, der wohl völlig verdutzt davon, dass doch ein Kopfball auf sein Tor kam den Ball aus seinen Armen ins eigene Tor prallen ließ. Durch Hochstraßers 3:1 schien das Spiel gelaufen. Untermitterdorf machte weiter sein Spiel, jedoch weiter ohne letzte Konsequenz und Durchschlagskraft. In der 59. Minute ließ Weinmann einen Beckert-Querpass klug passieren, Hain vertändelte allerdings vor dem Hausherren-Keeper. 5 Minuten später legte Weinmann wiederum uneigennützig quer – dieses Mal scheiterte Gigl am inzwischen Feldspieler-keeper (TW Valenta verletzte sich nach Zusammenprall mit Hain zuvor). In der 76. Minute lupfte Weinmann nach Traumpass von Pröll knapp über das Tor. Im direkten Gegenzug machte es Haus besser und ließ die Untermitterdorfer Defensive dabei äußerst schlecht aussehen. Erst ließen sich zwei Abwehrspieler fast an der Grundlinie ausspielen, darauf konnte sich ein Hausinger inmitten von drei FC-Spielern drehen und so den Anschlusstreffer erzielen. Nichtsdestotrotz geriet der Untermitterdorfer (H)auswärtssieg nicht mehr in Gefahr und die Himpsl-Elf konnte nach dem schon feststehenden Neudorfer Sieg zumindest die Vizemeisterschaft feiern und sich mental auf das Relegationsmatch nächsten Samstag in March gegen Achslach einstellen, wo sicherlich eine enorme Leistungssteigerung Grundvoraussetzung sein wird. Wieder zurückgreifen kann Coach Himpsl auf Moritz Kollmer.

 

 

 

                                                                                                                                                    22.05.2011

TSV Regen II - FC Untermitterdorf 0:2

 

Hochmotiviert gingen die Kicker des FCU ins Auswärtsspiel gegen die zweite Garnitur des TSV Regen, wenn auch mit dem nötigen Respekt obgleich der letzten Ergebnisse gegen den Kontrahenten. Einzig das Geläuf, das eher einer Wiese glich und einige Schiedsrichterentscheidungen hätten den Sturmlauf der Himpsl-Elf in der ersten Halbzeit etwas einbremsen können.

Schon in der 5. Minute scheiterte Köstlmeier nach tollem Doppelpass mit Wurstbauer am jungen Regener Keeper – nachdem sie so schön herausgespielt wurde, eigentlich eine hundertprozentige Chance. In der 11. Minute legte der glänzend aufgelegte Gigl mit viel Übersicht quer auf Weinmann, dessen Schuss ebenfalls der TSV-Schlussmann parierte. Hochstrasser konnte zwei gute Kopfballgelegenheiten nicht im Tor unterbringen. In der 25. Minute machte wiederum der TSV-Torwart eine gute Wurstbauer-Chance zunichte – Pröll zirkelte im Nachschuss aus 18 Metern das Leder über das fast freie Tor. Weinmanns Schuss in der 37ten nach schöner Vorlage von Beckert wurde noch von einem Abwehrspieler abgegrätscht. 2 Minuten später zeigte sich Gigl gedankenschnell, führte einen Freistoß zügig aus auf Gü Weinmann, der etwas über den Ball wischte. In der nachfolgenden Szene biss sich Klaus Brunnbauer per Kopfball wieder an der Regener Nummer 1 die Zähne aus. So ging es torlos in die Kabinen – eine Führung wäre hochverdient gewesen. Die Regener Zweite konnte sich keine einzige Torgelegenheit erarbeiten – anders als zu Beginn des zweiten Durchgangs. Plötzlich stand Untermitterdorfs Keeper Kronschnabl im Mittelpunkt. Nachdem Hochstrasser eine Flanke unterlief, hexte dieser einen Kopfball aus 3 Metern in glänzender Manier. 2 Minuten später musste er sich nach einem Abwehrgeschenk für die Regener nochmals mächtig beweisen. Glück für den FCU – nur allzuoft rächt sich das Auslassen vieler eigener Chancen in solchen Phasen. In der 54. Minute fing sich die Gastmannschaft wieder und spielte endlich einmal richtig „mit Hirn“. Bei einem Freistoß aus 40 Metern Torentfernung, lief Sturmführer Weinmann klasse quer, kam auch an den Ball und leitete diesen direkt weiter Richtung Fünferlinie, wo Wurstbauer nur noch einzuschieben brauchte. Die nächsten 20 Minuten verliefen ohne große Highlights – einzig eine TSV-Kopfball nach Flanke auf den langen Pfosten ging drüber. In der 83. Minute fiel dann die Entscheidung, als Alfred Pröll Beckert steil schickte und ein Regener Spieler dessen Hereingabe etwas unglücklich ins eigene Netz verwandelte. Das Spiel war nun gelaufen. Manu Fischer zeigte noch eine schöne Einzelleistung , die er im Abschluss nicht mit einem Torerfolg krönen konnte. FCU-Tormann Kronschnabl musste sich ebenfalls nochmal bei einem Fallrückzieher strecken. Es blieb letztendlich beim 2:0-Auswärtssieg für die Himpsl-Truppe, denen plötzlich vor dem letzten Spieltag sogar noch eine kleine Meisterschaftschance eröffnet wurde, da Neudorf in Preying nicht über ein 0:0 hinauskam. Bei zwei Punkten Rückstand plant man jedenfalls gegen Schlusslicht, das sich allerdings sicher nicht kampflos ergeben werden wird, einen Dreier ein. Würde Neudorf in Röhrnbach nur Remis spielen, winkt ein Entscheidungsspiel um den direkten Aufstieg, würde der Tabellenprimus sogar solche Nerven zeigen und verlieren, wäre Untermitterdorf Meister. Sicherlich kann sich der FCU nach der fast schon abgeschriebenen Pole Position in der Verfolgerrolle wohler fühlen, als die Neudorfer, die richtig unter Zugzwang sind. Nichtsdestotrotz gilt die ganze Konzentration auf das eigene Spiel, denn bei einer unerwarteten Niederlage des FC könnte auch noch Schöfweg mit dem Tabellenzweiten gleichziehen.

 



                                                                                                                                                    15.05.2011

SV Rinchnach - FC Untermitterdorf 3:6


Eine positive Bilanz können die Untermitterdorfer Kicker aus diesem Wochenende ziehen. Mit 6 Punkten im Gepäck kehrten sie aus Rinchnach nach Hause zurück und Verfolger Schöfweg ließ in Regen zwei Zähler liegen. Erst gewann die „Zweite“ das Vorspiel nach 0:1-Rückstand noch souverän mit 4:1 gegen mit harten Bandagen spielende „Klousterer“. Erst nach Dreifach-Rot gegen zwei Hausherrenspieler und den FCU’ler Andreas Raith beruhigte sich das Geschehen auf dem Platz. Die Treffer für den FC erzielten Benjamin Ertl/2, Andreas Raith und Benjamin Gigl.

Die erste Garnitur wollte dem in Nichts nahe stehen und begann überlegen. Der Rinchnacher Keeper fischte erst einen Schlenzer von Alfred Pröll aus dem Winkel, den Nachschuss setzte Moritz Kollmer drüber. Dann hatte Wurstbauer zweimal Pech, als er erst an einer Pröll-Flanke vorbeischrammte und 2 Minuten später vorm fast freien Tor einen Gegenspieler anschoss. In der 17. Minute war es dann soweit: „Bommel“ Beckerts Schuss aus spitzem Winkel klatschte der SV-Schlussmann ab, Gü Weinmann versetzte noch einen „Grünen“ und netzte zum 1:0 ein. In der Folgezeit segelten zwei Kollmer-Kopfbälle über das Gehäuse, Wurstbauer und Beckert ließen eine bemerkenswerte Doppelchance liegen und auch ein SV’ler testete seinen Keeper etwas ungewollt auf sein Können. Nach 32 Minuten machte sich das permanente Anrennen der Himpsl-Elf bezahlt, als Gigls beherzter Distanzschuss im Netz landete – der Rinchnacher Rückhalt konnte den Ball nicht mehr entscheidend ablenken. Kurz vor der Halbzeit machten die Hausherren Weinmann beinahe ein Geschenk, als sie einen Freistoß kurzerhand zu ebendiesem spielten, doch dieser in Bedrängnis zu hoch zielte. In der Schlussminute von Durchgang 1 glückte dem SVR mit der ersten Torgelegenheit noch der Anschlusstreffer durch einen abgefälschten Schussversuch. Lediglich einer der 150 Zuschauer witzelte: „Völlig verdient!“. Der Beginn von Halbzeit 2 gestaltete sich erst etwas verhaltener, ehe sich Köstlmeier nach einer Stunde dynamisch zu Grundlinie durchtankte, und Alfred Pröll, nachdem eigentlich geklärt hätte werden können, den Ball mehr oder weniger geschenkt bekam und zum 3:1 einschob. Kurz darauf fasste sich Beckert ein Herz, hatte das Visier aber zu hoch eingestellt. In der 75. Minute setzte sich Weinmann links gut durch, legte nach innen ab – Wurstbauer ließ gut passieren und Gigl konnte ein dickes rotes Kreuz in seinen Kalender machen, denn er setzte das Leder tatsächlich mit seinem schwachen Rechten in die Maschen. Nur zwei Minuten später wurde verwandelte Rinchnach einen scheinbar nur mehr belanglosen Elfmeter nach Beckert-Foul zum 4:2. Weitere zwei Minuten später wandelte sich plötzlich dessen Belanglosigkeit. Nach Stellungsfehler in der FC-Hintermannschaft brach ein Rinchnacher durch und lupfte mit Hilfe des Innenpfostens zum 4:3-Anschlusstreffer über Keeper Kronschnabl hinweg. So wurde es für das zuvor noch entspannte Untermitterdorfer Lager doch noch „interessant“. In der 83. Minute kam Pröll nach Traumpass von Gü Weinmann nur eine Fußspitze zu spät gegen den Klousterer Torwart. Einen Moment später vergab der Passgeber selbst den Gnadenstoß für die Gastgeber. Diesen verpasste in der 87. Minute der eingewechselte Hain dem Tabellenvorletzten (nach Flanke Weinmann) und schraubte das Ergebnis in der Schlussminute aus kurzer Distanz nach Vorlage von Klaus Brunnbauer auch noch auf 5:3 rauf. Damit rangiert die Himpsl-Truppe nun 3 Zähler vor Schöfweg auf dem Relegationsplatz, den es mit aller Gewalt zu verteidigen gilt. Am kommenden (vorletzten) Spieltag tritt man beim TSV Regen II an, die eben Schöfweg ein Unentschieden anknöpften. Dass Regen ein hartes Pflaster ist, haben die FCU’ler in der Vergangenheit bereits erfahren müssen, weswegen jedem die Herangehensweise in Form von Vorbereitung und Einstellung auf diese Partie klar sein sollte. Für die Reserve indes ist die Saison beendet, welche sie durchaus erfolgreich als Vizemeister abschließt.

 

 

                                                                                                                                                    08.05.2011

DJK SSV Innernzell - FC Untermitterdorf 1:0

 

Diesen fürs Fußballmatch ihres Teams geopferten Nachmittag hatten sich die vielen Untermitterdorfer Anhänger wohl anders vorgestellt. Nach dem wichtigen Derbysieg gegen Schöfweg galt es in Innernzell den Vier-Punkte-Abstand aufrecht zu erhalten, zumal die Gastgeber nach starkem Saisonauftakt stark nachließen und somit für die meisten als machbare Mission galten. Doch wohl genau mit dieser etwas zu siegesgewissen Einstellung gingen die Untermitterdorfer Akteure auf das schon einmal besser in Schuss gewesene Innernzeller Geläuf. Die Himpsl-Elf dominierte zwar von Beginn an das Geschehen, doch das Feuer aus dem Schöfweg-Spiel schien bereits erloschen. Die erste große Möglichkeit nach 7 Minuten hatte Kollmer, als er einen Kopfball nach Ecke aus 2 Metern am Tor vorbeisetzte. Im weiteren Lauf der Partie sprangen 2 Weitschüsse und ein Fast-Eigentor der Heimelf für die ‘Mitterdorfer heraus. In der 33. Minute schlitterte Hain nach Schussversuch von Gigl knapp am Leder vorbei. Der Rest des ersten Durchgangs wehte dahin wie der laue Sommerwind. Auch die zweite Hälfte eröffnete der Tabellenzweite überlegen und erarbeitete sich Chancen zumindest im 10-Minuten-Takt. Gleich nach Wiederanpfiff brachte Beckert nach Traumflanke von Weinmann keinen Druck hinter seinen Kopfball, kurz darauf säbelte der DJK-Keeper bei einem Rückpass drüber – ohne Folgen. In der 54. Minute kam Klaus Brunnbauer nach Freistoß an den Ball, doch sein Schuss aus 7 Metern landete am Außennetz. In der 62. Minute wurde Gü Weinmann nach schönem Pass von Wurstbauer gerade noch der Ball abgegrätscht. In Minute 70 eröffnete sich Köstlmeier die größte Einschussmöglichkeit bis dahin, doch nach Weinmann-Flanke brachte er die Kugel nur mit dem Oberschenkel aufs Tor. In der 81. Minute kam der eingewechselte Tom Brunnbauer unbedrängt nach Ecke zum Kopfball, aber auch er konnte dies nicht zu seinen Gunsten nutzen und köpfte drüber. 5 Minuten später wurden einige Forderungen nach Strafstoß für Untermitterdorf laut, als sich ein Innernzeller in Weinmanns Schuss warf und den Ball an die Hand bekam. Die Distanz des Angeschossenen vom Schützen war aber für den Schiedsrichter wohl zu kurz, um auf Elfmeter zu entscheiden. In der Schlussminute haderten die Untermitterdorfer dann aber zurecht mit dem Schiedsrichter, der sich gerade auf Strafstoß für die Hinkofer-Elf festgelegt hat, da sich die Fragwürdigkeit dieser Entscheidung vom Zuspiel bis zum Fall durchzog. Erst wollten die FC’ler ein Foul an Kollmer erkannt haben, beim darauffolgenden Pass sah das Untermitterdorfer Lager den Stürmer im Abseits. Selbiger legte sich den Ball gefühlte 18 Meter zu weit vor, Keeper Kronschnabl hatte den Ball bereits gesichert, aber Manu Fischer hatte die Hände noch am Mann, der danach zu Fall kam und zu Freude dessen, der Schiri auf den Punkt zeigte. Der fällige Elfmeter wurde sicher verwandelt. Zu allem Überdruss verweigerte der Mann in Schwarz kurz vor Abpfiff Wurstbauer einen Freistoß an der Strafraumgrenze nach klarer Attacke des Verteidigers. Resummierend bleibt festzustellen, dass sich Untermitterdorf an diesem Tag wegen mangelndem Kampfeinsatzes keinen Dreier verdient gehabt hätte, der Verlust des Punktes zu Ende des Matches aber verdrehte gänzlich die Tatsachen, da Michael Kronschnabl bis dahin beschäftigungslos blieb. Das Spiel jedoch zeigte wieder einmal, dass es, nachdem man nicht mit absolutem Siegeswillen und der richtigen Einstellung in ein Spiel einläuft, schwierig ist, den Hebel nochmal umzulegen. Nun steht der FCU beim Auswärtsmatch in Rinchnach unter Zugzwang, damit Schöfweg, die jene Klousterer mit 7:0 abfertigte, nicht wieder an ihnen vorbeiziehen. Dazu gilt es eben diese kämpferischen Tugenden wieder an den Tag zu legen, um Rinchnachs Überlebenswillen in der Kreisklasse im Keime zu ersticken und die eigenen Ambitionen zu untermauern. Die Reserve erwischte ebenfalls keinen Sahnetag. Trotz zweier schön herausgespielter Tore von Pröll unterlag man dem Gemeindenachbarn mit 3:2.

 

 

                                                                                                                                                  01.05.2011

FC Untermitterdorf - SV Schöfweg 2:1

 

Ein 6-Punkte-Spiel stand dem FCU bei seinem letzten Heimspiel dieser Saison ins Haus, als der SV Schöfweg seine Visitenkarte in Untermitterdorf abgab. Für den FC war es an der Zeit, den Anti-lauf der Rückrunde und die damit verbundene „Pechsträhne“ zu unterbrechen, aber auch die Gäste bekamen am Ostermontag in Preying einen Dämpfer, denn mit einem Sieg hätten sie an der Himpsl-Elf vorbeiziehen können. So trennte die beiden Rivalen vor diesem Derby weiterhin ein Pünktchen. Von Glück konnte der Gastgeber sprechen, einen so breiten Kader zu besitzen, denn es mussten weiterhin Tom Brunnbauer (nach Unfall vorm Lindberg-Spiel), Gü Weinmann (Rot-Sperre und ebenfalls gehandicapt vom Unfall), Tobi Fischer (Sprunggelenk), sowie Keeper Armin Stadler (Saisonaus, nach Schulterverletzung) ersetzt werden.

Die Reserve des FC machte es der „Ersten“ vor und bezwang Schöfweg verdient mit 1:0. Das Tor des Tages erzielte Kapfenberger nach schöner Vorlage von Benjamin Ebner.

Dem galt es nachzueifern und der FC startete dementsprechend aggressiv und bissig in die Partie. Die Himpsl-Elf legte den notwendigen Kampfgeist an den Tag und kaufte Schöfweg erst einmal den Schneid ab. In der 4. Minute flankte Kapitän Klaus Brunnbauer, der seine Mannen mächtig voran peitschte, auf Beckert – ein Schöfweger konnte aber geistesgegenwärtig noch zum eigenen Keeper zurückköpfen. Kurz darauf spielte Schöfwegs Torwart Altmann selbst gut mit und klärte außerhalb des Sechzehners per Kopf vor dem heraneilenden Hain. Bei der einzigen gefährlichen Aktion des Gastes in der Anfangsphase war Mo Kollmer auf der Hut und bereinigte bravourös. Alfred Pröll kam nach einer gespielten viertel Stunde nach einem Freistoß zum Schuss, der aber an einem der 20 Schöfweger Beine hängen blieb. Der FC beherrschte das Geschehen nun weitestgehend, ohne sich aber große Tormöglichkeiten zu erspielen. Doch plötzlich, nach einer halben Stunde, musste Keeper Mich Kronschnabl gegen Schwankl klären, beim Nachschuss rettete Köstlmeier auf der Linie. In der 35. Minute behinderten sich Wurstbauer und Brunnbauer gegenseitig bei einer Ecke, so dass letzterer am Tor vorbei köpfte. Zwei Minuten später zog Hain vom 16er-Eck ab, seinen Schuss hielt aber der SV-Schlussmann klasse – beim Abpraller war kein FC’ler mehr zur Stelle. Erst in der Schlussphase von Hälfte 1 war vom Gast mehr zu sehen. Erst wurde ein Freistoß aus dem Halbfeld brandgefährlich, an dem der SV‘ler Raster vorbeisenste. Einen Konter in der 45. Minute spielten die Schöfweger klasse zu Ende und Christian Schwankl schloss souverän zum zu diesem Zeitpunkt für den FCU unglücklichen 0:1 ab. Eine gefährliche Szene gab es aber noch vor dem Pausentee, als Pröll im Strafraum gehalten wurde. Eine Regelwidrigkeit, die aber trotzdem etwas zu wenig für einen Elfmeterpfiff hergab. Die Untermitterdorfer standen nun also vor der äußerst diffizilen Aufgabe, dieses Spiel noch zu drehen und man merkte ihnen die Unsicherheit ein wenig an, denn nach der Pause bestimmten erst einmal die Gäste die Partie und zeigten sich spielerisch überlegen. Der FC steckte nicht auf und wollte über den Kampf zurück ins Spiel finden, was allerdings in dieser Phase nur zu vielen Fouls führte und einige gelbe Karten für den FCU zur Folge hatte. Dennoch erzwang die Himpsl-Elf gegen zwar nun überlegene, aber weniger investierende Schöfweger die Trendwende. In der 77. Minute drang Hain, nach dem schönsten Spielzug der Begegnung von außen in den Strafraum ein. Ein Schöfweger grätschte riskant dazwischen und traf wohl Hain und den Ball. Der Schiedsrichter deutete sofort auf den Elfmeterpunkt. Nachdem Robert Ertl in Lindberg Nerven zeigte, übernahm der eingewechselte Hochstraßer Verantwortung, schnappte sich die Kugel und zitterte sie zum vielumjubelten Ausgleich in die Maschen. Nur 2 Minuten später schlenzte Simon Gigl das Spielgerät aus 18 Metern nur Zentimeter am linken Pfosten vorbei. Doch eine Minute vor regulärem Spielende machte sich selbiger doch noch zum „Man oft the Match“, als er nach dem zweiten vernünftig zu Ende gespielten und schönen Spielzug, bedient von Wurstbauer von links außen in den Strafraum eindrang und das Leder im kurzen Eck – TW Altmann spekulierte wohl auf eine Hereingabe – unterbrachte. In der Nachspielzeit warf Schöfweg alles nach vorne, aber es sprangen nur noch zwei Freistoßstandards aus Halbpositionen heraus, die der souveräne Kronschnabl aus der Gefahrenzone bugsierte.

Gigls Schuss ins Glück festigte also Untermitterdorfs Relegationsplatz „Zwei“ und beendete die Pechsträhne der letzten beiden Partien (jeweils nicht gegebenes [aber reguläres] „Siegtor“ für Untermitterdorf kurz vor Schluss). Mit vier Punkten haben El Präsidente Aulingers Untermitterdorfer nun ein angenehmes Polster auf den Rangdritten Schöfweg und bleiben auf Schlagdistanz zu Neudorf, die mit 3 Heimspielen allerdings das vermeintlich leichtere Restprogramm haben. Untermitterdorf ist indes nur noch auswärts on Tour. Diese beginnt am nächsten Sonntag in Innernzell, wo Ex-Coach Hinkofer seinen ehemaligen Kameraden sicher gerne in die Suppe spucken würde. Der FCU sollte jedoch diesen Aufschwung mitnehmen, nachdem der Riesendruck dieses Verfolgerduells abgefallen ist. Zudem kann man mit Abwehrrecke Tom Brunnbauer und Goalgetter Gü Weinmann wahrscheinlich wieder auf zwei wichtige Stützen des Teams zurückgreifen.

 

 

 

 

                                                                                                                                                    23.04.2011

TSV Lindberg - FC Untermitterdorf 1:1


Drei Spieler, die auf dem Weg zum Spiel nach einem Ausweichmanöver mit ihrem Auto im Straßengraben landen. Eine erste Spielhälfte, in der die Mannschaft unter dem Eindruck des Unfalls völlig von der Rolle ist. Saisonaus für Keeper Armin Stadler. Ein verschossener Elfmeter in der 85. Minute und ein reguläres, aber nicht gegebenes Tor kurz vor dem Abpfiff - für den FC Untermitterdorf kam es am Osterwochenende knüppeldick.
Während des Spiels der Zweiten, machte plötzlich die schlimme Nachricht die Runde, dass Gü Weinmann, Simon Gigl und Tom Brunnbauer in einen Verkehrsunfall verwickelt waren. Coach Günther Himpsl musste kurzfristig umdisponieren und sich aus dem Kader der Reserve bedienen. Nichtsdestotrotz wollte man den dringend nötigen Auswärtsdreier einfahren. Doch die Mannschaft schien gezeichnet von der  Ungewissheit über das Befinden ihrer Kameraden. Der FC zeigte sich vor allem im ersten Durchgang gehemmt und unkonzentriert. In der 10. Minute wurde ein Kopfball genau auf Keeper Stadler platziert. In der 14. Minute wurde der FC erstmals gefährlich, als eine turbulente Szene um Wurstbauer im gegnerischen Strafraum letzlich abgepfiffen wurde. Kurz darauf konnten die Blau-Weißen von Glück sprechen, dass sich ein TSV-Stürmer den Ball nicht richtig mitnehmen konnte.In der 24. Minute ging Alfred Pröll bis auf die Grundlinie durch, Torwart Hofmann klatschte den Ball ab, aber Manu Fischer und Wurstbauer per Kopf konnten daraus kein Kapital schlagen. In der 36. Minute konnte FC-Rückhalt Stadler noch mit starker Fußabwehr klären, nur 2 Minuten später erging es ihm wie Manuel Neuer beim Spiel gegen Inter Mailand. Er faustete den Ball weit aus der Gefahrenzone, doch das Spielgerät kam ebenso schnell retour und ein Schuss aus 30 Metern landete hinter ihm im Tor - ein richtiges „Sch..hausdial“ wie man hierzulande sagt. Nach einer tollen Freistoßvariante kurz vor dem Halbzeitpfiff fühlte sich der Lindberger Keeper von Wurstbauer angegangen und flippte etwas aus. Nachdem sich die Lage beruhigte, wurde Die Szene mit Gelb für beide bewertet.
Nach einer kurzen, aber klaren Halbzeitpredigt von Coach Himpsl, fand der FCU etwas besser in den zweiten Durchgang, wobei an diesem Tag zu keinem Zeitpunkt das gewohnte Spiel zu beobachten war. Nach 5 verstrichenen Minuten setzte Kollmer einen Kopfball nach Ecke knapp über das Lindberger Gehäuse. Kurz darauf setzte sich wiederum Pröll gut durch, seine Hereingabe wurde jedoch zur Ecke geklärt. Dieser Eckball fand auch eine Untermitterdorfer Rübe - dieser Kopfball wurde aber von einem Feldspieler regelwidrig mit der Hand auf der Linie abgewehrt, die Pfeife blieb aber zum Ärger der `Mitterdorfer Fans stumm. Nach einer guten Stunde setzte Martin Pröll nach einem Freistoß zum Fallrückzieher an, welcher zur Ecke abgelenkt wurde. Die größte Chance des Spiels ließ Klaus Brunnbauer nach 77 Minute liegen. Nach Ecke von Robert Ertl wurde ihm seine falsche Fußhaltung zum Verhängnis und er brachte die Kugel aus kürzester Entfernung nicht im Kasten unter. Aber schon in der darauffolgenden Situation machte es Robert Ertl besser - sein strammer Schuss aus 20 Metern wurde abgefälscht und landete zum vielumjubelten und auch verdienten Ausgleich im Netz. Untermitterdorf schöpfte nun neue Hoffnung und blies zur Aufholjagd. Diese wurde aber in der 83. Minute jäh  unterbrochen. Keeper Stadler kugelte sich nach einem Zusammenprall die Schulter aus und muss die Saison nach erster Diagnose wohl abhaken - der nächste Niederschlag für den FCU im Aufstiegsrennen, Glücksgöttin Fortuna und der Fußballgott müssen sich wohl gegen dessen Kreisligaaufstieg  ausgesprochen haben. In der 86. Minute meinte man, das Blatt würde sich doch noch wenden, als wiederum ein Lindberger den Ball mit der Hand von der Linie (einige Zuschauer meinten, Wurstbauers Schuss habe die Torlinie schon passiert) kratzte. Ertl übernahm Verantwortung, doch sein gar nicht schlecht getretener Strafstoß wurde vom TSV-Keeper klasse gehalten. Zu allem Überfluss war die letzte Szene der Partie bezeichnend. Alfred Pröll setzte sich über rechts im Strafraum durch und legte quer. Sein Cousin Martin kam nicht mehr ans Leder, aber der von hinten anrauschende Brunnbauer hämmerte die Hereingabe zum vermeintlichen 2:1 in die Maschen. Doch der junge Schiedsrichter wollte eine   Abseitsstellung von Brunnbauer erkannt haben - eine diesmal mehr als klare Fehlentscheidung, die dem FC seine Spitzenposition kosten sollte, denn das Spiel wurde danach sofort abgepfiffen. Brunnbauer handelte sich durch seine ausufernden Proteste noch die Ampelkarte ein. Ein äußerst bitterer Tag für den FC, zumal Neudorf und Schöfweg voll punkteten. Der einzige Lichtblick tat sich am Montag auf, als Preying überraschend Schöfweg niederrang und Untermitterdorf so am kommenden Sonntag im direkten Aufeinandertreffen nun noch alles selbst in der Hand hat. Was Coach Himpsl an Personal zur Verfügung steht, ist allerdings noch nicht abzusehen. Die Ausfälle von Weinmann und Stadler scheinen jedoch sicher. Die Zweite fuhr in Lindberg einen verdienten 4:1 Sieg ein. Die Tore erzielten List, Hain, Benjamin Gigl und Benjamin Ertl, der zudem den Pfosten traf.

 

 

 

                                                                                                                                                  17.04.2011

FC Untermitterdorf - SV Finsterau 0:0

 

Zum befürchtet schweren Fight erwartete der Tabellenprimus an diesem Sonntag den SV Finsterau, der sich schon in der Hinrunde zum Stolperstein entwickelte. Schon in der fünften Minute kam man mit einem blauen Auge davon, als Gästetorjäger Plöchinger nach Stellungsfehler der FC-Abwehr Probleme bei der Ballannahme hatte. Nachdem das Spiel in der Folge etwas dahindümpelte, kamen die Untermitterdorfer nach 17 Minuten so richtig in Fahrt. Alfred Pröll fing einen Pass im Mittelfeld ab, schickt Wurstbauer über außen – der legte quer auf Günther Weinmann, dessen Schussversuch gerade noch zum Eckball abgelenkt wurde. Einen Augenblick später landete eine Stafette über Beckert, Pröll und Köstlmeier beim Goalgetter, der diesmal aber keinen Druck hinter seinen Kopfball bekam. In der 20. Minute war es abermals Gü Weinmann, der nach schnell ausgeführtem Freistoß mit dem Schlappen zu weit unter das Leder fuhr und es über das Tor semmelte. Eine weitere Minute später lenkte der Finsterauer Keeper Wurstbauers Schussversuch aus spitzem Winkel vor Gigls Füße –, der mit seinem schwachen Rechten allerdings gut abgeschirmt wurde und so nicht richtig zum Abschluss kam. Die Gäste waren in dieser Phase komplett untergetaucht und kamen anschließend nach einer halben Stunde wie aus dem Nichts durch einen Standard zur Führungschance. FC-Hintermann Stadler konnte einen gefährlichen Freistoß von der Strafraumgrenze nur noch nach vorne abklatschen, doch der überraschte Finsterauer Stürmer bugsierte die Kugel unkontrolliert aus 3 Metern übers Tor. In der 34. Minute schickte Weinmann Beckert auf die Reise. Dieser drang in den Sechzehner ein und legte quer. So eröffnete sich für die Hausherren durch Simon Gigl die größte Chance der ersten Halbzeit, als sein Hammer aus 10 Metern leider nur an den Pfosten klatschte.  Der Schütze kam abermals an das Spielgerät, setzte es in nun in Bedrängnis nur ans Außennetz. Aber auch Finsterau konnte nun immer mehr Nadelstiche setzen. Plöchinger kam in Minute 37 zu einer Riesengelegenheit, hatte das Visier aber aus 7 Metern zu hoch eingestellt. Im direkten Gegenzug legte Wurstbauer nach einem Torwart-Abpraller geschickt ab auf den im Rückraum lauernden Gigl. Der Flügelspieler hatte allerdings an diesem Tage das Pech am Fuß und verfehlte das halbwegs freie Tor mit seinem 16-Meter-Schuss. Somit ging es torlos in die Kabine. Untermitterdorf agierte überlegen, hatte auch die besseren Chancen, aber auch Finsterau ließ einige sehr gute Gelegenheiten liegen.  Eine weitere ergab sich auch Anfang des zweiten Durchganges – Stadler klärte per Fußabwehr zur Ecke. 5 Minuten später versetzte Weinmann zwei Gegenspieler, doch sein Abschlussversuch kullerte knapp am Tor vorbei. Einen Moment später sprang ein Befreiungsschlag von Andreas Raith bis in den gegnerischen Strafraum – Wurstbauer setzte energisch nach, konnte sich aber in Bedrängnis nicht entscheidend durchsetzen, da auch der Gästekeeper rigoros aus dem Tor entgegeneilte. Kurz darauf spielte Pröll einen klasse Pass in die Gasse auf Gigl, den der SV-Rückhalt gerade noch vom Fuß pflückte. Der Passgeber selbst schoss in der darauffolgenden Szene nach schönem Doppelpass mit Weinmann am Ziel vorbei. In Minute 68 musste der FC einmal ganz kräftig durchschnaufen. Nach Flanke über rechts köpfte ein Finsterauer aus kurzer Distanz gegen Stadlers Laufrichtung, platzierte diesen „Hundertprozenter“ aber Zentimeter neben das Gehäuse. Zwei Minuten darauf folgte eine Szene, die Trainer Himpsl und den `Mitterdorfer Anhang nur wenig erfreute. Günther Weinmann schwächte sein eigenes Team, indem er nach einem Zweikampf nochmals nachhakte und dafür mit Rot vom Platz gestellt wurde – eine wohl vertretbare Entscheidung. Himpsl taktierte nun und stellte sein System von Viererkette auf Libero um. Dennoch hatte es der FC nun in Unterzahl natürlich schwer. Erst klärte Stadler in klasse Manier per Fußabwehr zum Eckball, dann konnte der eingewechselte Tom Brunnbauer gerade noch vor einem einschussbereiten SV`ler bereinigen. Himpsl wollte das Spiel durch weitere Wechsel nochmals ankurbeln, was auch beinahe belohnt wurde. In der 86. Minute setzte sich Pröll nach Pass von Gigl an der Grundlinie super durch und spielte zurück auf Höhe des Elfmeterpunktes, von wo aus Klaus Brunnbauer zum vermeintlichen 1:0 einnetzte. Die Situation war allerdings vorher vom Schiedsrichter abgepfiffen worden, was das Untermitterdorfer Lager in hellen Aufruhr versetzte. Der Ball soll angeblich bei Prölls Aktion die Torauslinie überschritten haben – eine klare Fehlentscheidung. Untermitterdorf suchte dennoch weiterhin die Flucht nach vorne. Und Joker List kam etwas unverhofft zur Maustotchance im Eins gegen Eins gegen den Finsterauer Keeper, dem im letzten Moment auch noch ein Abwehrspieler zu Hilfe kam; unverhofft deswegen, weil sich der Ball dieses Mal vor dem Zuspiel aus dem Mittelfeld wohl schon knapp im Seitenaus befand. Auch die Gäste dezimierten sich in der Schlussminute noch selbst. Nach Traumpass von Pröll wäre Gigl durch gewesen, wurde aber an der Strafraumgrenze von den Beinen geholt. Der Finsterauer musste das Feld nach Gelb-Rot räumen – Untermitterdorfs Klammern an den letzten Strohhalm nützte nichts. Der resultierende Freistoß brachte nichts ein und man musste sich in diesem munteren und äußerst spannenden Kreisklassenspiel auf eine letztlich gerechte Punkteteilung einigen. In den nächsten Spielen wird sich nun zeigen, wie die Himpsl-Elf den Ausfall von Günther Weinmann kompensieren kann und ob das Team nun noch enger zusammenrückt und noch mehr ins Spiel investiert – an diesem Spieltag war es nämlich eindeutig zu wenig. Den Ernst der Lage sollten die Mannen um Klaus Brunnbauer sicherlich erkannt haben – Neudorf lauert nur noch ein Pünktchen hinter dem Spitzenreiter und Schöfweg, das man in 2 Wochen empfängt, kann sogar gleichziehen. Ein weiteres Erschwernis im Titelrennen: Der FC muss bei nur noch einem verbleibenden Heimspiel fünf Mal in die Ferne reisen. Der Auswärtsmarathon beginnt am kommenden Wochenende in Lindberg, wo man beim abstiegsgefährdeten TSV gastiert und auch die Zweite wieder ins Spielgeschehen eingreifen kann.

 

 

 

 

                                                                                                                                   10.04.2011

SV Röhrnbach – FC Untermitterdorf 2:5

 

Nach dem perfekten Frühjahrsauftakt gegen Preying stand die Fahrt nach Röhrnbach auf Günther Himpsls Aufstiegsstour. Diese sollte sich aber diesen Sonntag zu einer steilen Bergstrecke ergeben, denn Röhrnbach legte dem FC schon in der 7. Minute den ersten Stein in den Weg. Der gastgebende SV ging von Beginn an aggressiv zu Werke und der Underdog nutzte eine Unordnung in der FC-Abwehr zum frühen 1:0. Doch die Himpsltruppe zeigte sich mental stark und hatte den Dreier fest im Visier. So folgte prompt in der 11. Minute die Antwort: Nach Freistoß von Alfred Pröll setzte sich Gü Weinmann mit einer kurzen Körpertäuschung gut durch, flankte von der Grundlinie und fand dort den wiedergenesenen Klaus Brunnbauer, der aus 3 Metern nur noch einzunicken hatte. Nur 3 Minuten später setzte sich abermals der wendige Weinmann durch und flankte in die Gefahrenzone, wo sich zwei Abwehrspieler gegenseitig behinderten und die Kugel vom Rücken eines der beiden ins eigene Netz trudelte. Der FC hatte nun klar das Heft in die Hand genommen und bestimmte das Geschehen souverän. Nach einem Eckball köpfte Brunnbauer den eigenen Mitspieler an, was seinen zweiten Volltreffer verhinderte. Nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Abwehrmann Köstlmeier musste Stadler das erste Mal zupacken, als er eine scharfe Hereingabe entschärfte. In der 35. Minute folgte der schönste Spielzug der Partie, der direkt über Gigl, Pröll, Wurstbauer und Weinmann kombiniert wurde, aber samt dem daraus resultierenden Tores wegen vermeintlicher Abseitsstellung annulliert wurde. Beim direkten Gegenangriff lenkte dann Innenverteidiger Robert Ertl das Leder etwas unglücklich ins eigene Netz zum 2:2 – unglücklich deswegen, weil Keeper Stadler wohl zur Stelle gewesen wäre. Schon in der 42. Minute sorgte allerdings erneut Capitano Klaus Brunnbauer für die Trendwende – nach Eckball kam er unbedrängt an den zweiten Ball und platzierte diesen mit dem schwachen Linken aus 14 Metern in die Maschen. Glück hatten die `Mitterdorfer nochmals kurz vor dem Halbzeitpfiff, als Traxinger quer legte, der Röhrnbacher Stürmer jedoch über Stadlers Kasten schoss. Nach ruhigem Beginn der zweiten Halbzeit, klatschte Stadler in Minute 56 einen Freistoß nach vorne ab, die Situation wurde aber gerade noch bereinigt. Die Gastgeber witterten nun ihre Chance. Kurz darauf führte ein Zufallsprodukt fast zum Ausgleich, als sich ein 30-Meter-Schuss an die Latte senkte. Dies sollte nun eigentlich ein Weckruf für die Himpsl-Elf sein, doch scheinbar schrillten die Alarmglocken noch nicht – eine weitere äußerst gefährliche Freistoßsituation wurde zugelassen, führte aber nicht zum Erfolg. Den Zuschauern bot sich nun ein alles andere als ansehnliches Spiel – und genau in dieser Phase sorgte Röhrnbachs Keeper mit einem Blackout für den K.O.-Schlag. Ihm versprang in der 72. Minute der Ball und schoss in der Hektik den lauernden Wurstbauer an – beide mussten sich erstmal orientieren – Wurstbauer sah das kullernde Leder als Erster und brauchte nur noch zum umjubelten 4:2 einschieben. Fast genauso leicht wurde es dem Youngster 10 Minuten später gemacht. Weinmann nutzte einen weiteren fatalen Abwehrschnitzer, legte im 2 gegen 1 vor dem Torwart quer und Wurstbauer stockte zum 5:2 auf. Kurz vor dem Ende glich Kollmer mit einem Kopfball nach Weinmann-Eckball die Aluminium-Statistik aus, als er nur die Latte anvisierte. Insgesamt fuhr der FCU nach einem Zwischentief in einer eher durchwachsenen Partie doch einen verdienten Dreier ein und  sieht sich gewappnet für die Revanche gegen Finsterau, gegen die man in der Hinrunde eine unnötige 1:0-Niederlage einstecken musste und so sicherlich noch eine Rechnung offen hat.

Die Reserve fuhr einen souveränen 4:2-Sieg ein. Die Tore erzielten List/2, Kapfenberger und Martin Pröll.

 

 

 

 

                                                                                                                                                  03.04.2011

FC Untermitterdorf - TSV Preying 6:0

 

Zum ersten Punktspiel nach der langen Winterpause empfing der FC Untermitterdorf den abstiegsgefährdeten TSV Preying. Nicht zuletzt aufgrund des Hinspiels, das der FCU nur mit viel Glück 3:1 gewinnen konnte, erwartete man im Lager der Himpsl - Elf ein schweres Match. Dazu musste man die Ausfälle von Abwehrchef Tom Brunnbauer (Knie), sowie des grippekranken Capitanos Klaus Brunnbauer verkraften. In der Anfangsphase entwickelte sich dann auch ein sehr zerfahrenes und umkämpftes Spiel, wobei die Heimelf deutlich mehr Torgefahr versprühte. Chancen von Weinmann, Pröll und Köstlmeier blieben aber ungenutzt. In der 34. Minute war es dann Wurstbauer, der nach einer schönen Kombination mit Sturmpartner Weinmann kreuzte, von Beckert frei gespielt wurde und so alleine vor Gästetorwart Breit auftauchte und cool zur Führung einnetzte. Nur vier Minuten später schaltete der FCU nach einem Ballgewinn schnell um, Pröll lupfte den Ball erst über seinen Gegenspieler und dann in den Strafraum, wo Simon Gigl bei seinem Kopfball Kopf und Kragen riskierte und dafür mit dem 2:0 belohnt wurde. Preying verkaufte sich bis dahin eigentlich ganz ordentlich und präsentierte sich keineswegs als Absteiger. Kurz vor dem Pausenpfiff dann die beste Chance für die Gäste. Aus halbrechter Position kam nach zu zaghafter Untermitterdorfer Verteidigung ein Gästespieler frei zum Schuss, doch die Latte verhinderte den Anschlusstreffer. Aus der Kabine kam der FC vorerst etwas unkonzentriert und weniger energisch als im ersten Durchgang. So hatte man erst einmal Glück, dass sich ein Lupfer über Stadlers Tor hinweg senkte.  Ein weiterer Stellungsfehler der FC-Abwehr in der 55. Minute wurde zum Glück nicht bestraft. Im direkten Gegenzug erzielte der Goalgetter vom Dienst, Gü Weinmann, in unnachahmlicher Manier das 3:0. Nach einem weiten Ball tanzte er fast an der Grundlinie seinen Gegenspieler mühelos aus, und mit einem schönen Schlenzer ins lange Eck machte er sein Tor perfekt. Nun legte der FCU los wie die Feuerwehr und Preying stolperte von einer Verlegenheit in die nächste. So gut sie sich in der ersten Hälfte wehrten, so desolat zeigten sie sich in der zweiten. Nach gewonnenem Kopfballduell von Weinmann tauchte in der 63. Minute erneut der starke Wurstbauer frei vor TM Breit auf, auch diesmal blieb er eiskalt und schob den Ball zum 4:0 in die Maschen. Kurz darauf war dann wieder Weinmann nach einem Querschläger der TSV - Defensive allein durch, sein Versuch den TM zu umspielen scheiterte jedoch, denn dieser pflückte ihm die Kugel von der Sohle. Keiner rechnete in dieser Situation mit einem Pfiff des sonst sehr sicheren Schiedsrichters, doch dieser zeigte zur Verwunderung aller auf den Elfmeterpunkt – eine vielleicht etwas eigenwillige Interpretation des Verhinderns einer klaren Torchance und dessen logischer Konsequenz eines Elfers;-) Ertl verwandelte jedenfalls den fälligen Strafstoß mit etwas Glück zum 5:0 - sicherlich ärgerlich für den TSV, aber keineswegs mehr spielentscheidend. Beim nachfolgenden Protest verloren die Gäste zum Überfluss noch einen Mitspieler, der sich dadurch die Ampelkarte einhandelte. In der Folgezeit hatte der FCU noch einige Chancen das Ergebnis höher zu schrauben. Die beste Gelegenheit bot sich Andreas Raith nach einem Abpraller aus 2 Metern Torentfernung, doch irgendwie brachte TM Breit seine Beine noch in die Schussbahn. Zwei Minuten vor dem Ende gab es dann doch noch einmal Grund zu jubeln. Der eingewechselte List bediente per Kopf den durchstartenden Weinmann, und dieser konnte wieder nur per Foul im Strafraum gebremst werden. Folgerichtig gab es erneut Elfmeter, welchen der Gefoulte selbstsicher zum 6:0 Endstand verwandelte.
Nach diesem enorm wichtigen Auftaktsieg der Frühjahrsrunde geht es für den FCU nächste Woche zum schweren Auswärtsspiel nach Röhrnbach. Kann man an die gezeigte Form anknüpfen, und sich spielerisch noch einmal verbessern, sollte man auch in diesem Match nicht leer ausgehen.
Die Reserve kämpfte sich nach einem Rückstand durch Tore von Hain und List zurück zu einer 2:1 Führung. Kurz vor dem Ende musste man dann aber doch noch das 2:2 hinnehmen, was auch dem Spielverlauf her gerecht wurde.

 

 

 

                                                                                                                                                    07.11.2010

SV Neudorf - FC Untermitterdorf

 

Zum Topspiel des punktgleichen Spitzenduos musste der FC Untermitterdorf beim SV Neudorf antreten. Im Vorspiel der Reserven behielt der heimische SV Neudorf mit 2:0 die Oberhand und setzte sich somit 3 Punkte von seinem ärgsten Verfolger ab, wobei der FC Untermitterdorf eigentlich ebenbürtig agierte, es aber schlichtweg an Ideen und an Durchschlagskraft mangelte. So standen die Vorzeichen schon mal schlecht auf dem nicht ganz einfach bespielbaren Neudorfer Geläuf. Die Partie der "Ersten" begann anschließend gleich mit einem Paukenschlag in der dritten Minute. Armin Stadler schlug weit ab und heimste damit einen weiteren Scorerpunkt ein. Der Neudorfer Keeper Töpfl ließ den Ball bedrängt von Günther Weinmann aus den Händen gleiten - Weinmann spielte mit all seiner Routine einen weiteren Abwehrspieler aus und schob locker zum 1:0 ein. Nur 5 Spielminuten später wurde Beckert im Strafraum von den Beinen geholt - ein eventuell vertretbarer Elfmeterpfiff blieb aber aus. In der 15. Minute landete eine verlängerte Manu-Fischer-Flanke bei Beckert, dessen Direktabnahme vom 5er-Eck jedoch vorbei strich. In Minute 21 erkämpfte sich Weinmann mit tollem Einsatz den Ball an der Auslinie, legte ab auf Manuel Fischer, der aus 16 Metern das kurze Eck anvisierte, sein Schuss aber gehalten wurde. Ein Minütchen später hatte Pröll nach Doppelpass sein Visier zu hoch eingestellt. Der FCU störte von Anfang an früh, war aggressiver in den Zweikämpfen und ließ den favorisierten SV Neudorf gar nicht zur Entfaltung kommen. Zugute kam der Himpsl-Elf sicherlich auch, dass Neudorfs Spielertrainer ab der 25. Minute nicht mehr mitwirken konnte. Doch auch dieser war bis zu diesem Zeitpunkt abgemeldet. Nach einer halben Stunde erhöhte nun wiederum Gü Weinmann nach Gigl-Flanke zum 2:0. Fast in der selben Minute hätte er noch einen drauf setzen können, doch sein 16-Meter-Schuss ging knapp über das Gehäuse. In der 35. Minute war Weinmann plötzlich wiederum durch, spielte diesmal mit viel Übersicht aber etwas uneigennützig quer zu Manu Fischer, der bedrängt von 2 Neudorfern nicht zum Abschluss kam. Die erste wirkliche Chance des Gastgebers musste erst in der Folgeminute entschärft werden. Bei einem weiteren Konter versuchte es Neudorf mit allen Mitteln, scheiterte aber zurecht mit dem Versuch einen Elfmeter zu provozieren. In der 38. Minute scheiterte Simon Gigl nach Maßflanke von Weinmann. Was 'Mitterdorfs Torjäger auch anpackte an diesem Tag hatte Hand und Fuß. Wenn es die anderen nicht machen, macht er es eben selbst, dachte er sich wohl in der 40. Minute, als sein 18-Meter-Flachschuss unhaltbar im linken unteren Eck einschlug: Weinmann 3 - Neudorf 0! In der 41. Minute gewährte man den Gastgebern doch noch den Funken Hoffnung für die Halbzeitpause. Kollmer's Foul wurde mit Elfmeter geahndet - 3:1. Davon unbeeindruckt ging der FC mit breiter Brust aus der Pause, spielte unbehelligt weiter. Glück hatte Neudorf, als Senningers Ellbogencheck (Tätlichkeit!) gegen Kollmer nur mit Gelb geahndet wurde. In der 52. Minute antizipierte Gigl klasse, als er einen Pass im Mittelfeld abfing, im richtigen Moment auf den kreuzenden Weinmann abspielte, der Schiedsrichter jedoch in diesem Fall zu unrecht auf Abseits entschied. Eine weitere Riesenmöglichkeit nach toller Kombination über Pröll, Weinmann und Gigl brachte ebenfalls nichts Zählbares ein - der FC hätte in dieser Phase längst den Gnadenstoß setzen müssen. Doch so kam der Gastgeber plötzlich zur Anschlusschance als ein SV'ler nach guter Flanke an den langen Pfosten aus 3 Metern wohl etwas überrascht vorbei schoss. In der 65. Minute köpfte Meininger nach Flanke wuchtig über den Kasten. 2 Minuten darauf tauchte Weinmann im gegnerischen 16er im 1:1 auf, der Abwehrspieler konnte seinen Schuss aber noch zur Ecke lenken. Es ging nun hin und her. Nach tollem Spielzug der Neudorfer konnte Stadler aus kurzer Distanz den Anschlusstreffer verhindern. In der 80. Minute war dieser aber fällig. Lentner blieb nach Eckball ungedeckt und köpfte zum 3:2 ein. Nun hieß es wieder bangen im Lager der überzähligen Untermitterdorfer Anhänger. In der 84. Minute musste sich Stadler bei einem 17-Meter-Schuss nochmals mächtig strecken. In Minute 86 zielte Gigl aus 16 Metern drüber. Neudorf musste nun natürlich noch mehr als schon in der gesamten zweiten Hälfte aufmachen und ließ dem FCU noch mehr Platz zu kontern. Bei einem dieser war Weinmann - wer sonst- auf und davon und konnte nur noch regelwidrig gestoppt werden. Den fälligen Elfmeter verwandelte der sichere Elfmeterschütze Robert Ertl zum vielumjubelten 4:2. Auch die 8 Minuten Nachspielzeit (Verletzungsunterbrechung Stadler) überstand die Truppe um Kapitän Klaus Brunnbauer schadlos und konnte so den völlig verdienten Sieg einfahren und feiern. Der FC überwintert nun mit 3 Punkten Vorsprung vor dem Konkurrenten und darf so verdient in die Weihnachtsfeierlichkeiten entlassen werden, um zur Frühjahrsrunde diesen Vorsprung hoffentlich bis zum Ende beizubehalten. Entscheidend im Meisterschaftsrennen wird sicherlich sein, wer den besseren Start erwischt, zeigte zumindest die Erfahrung der letzten Jahre.

 

 

 

 

                                                                                                                                                    31.10.2010

FC Untermitterdorf - SV Thurmansbang 2:0

Es stand viel auf dem Spiel in dieser Partie. Entweder distanziere man die Thurmansbanger auf 7 Punkte und schüttelt damit einen hartnäckigen Verfolger im Aufstiegsrennen ab, oder man verdichtet das Feld weiter und gerät in die Gefahr, dass Schöfweg oder Neudorf sich absetzen. Die Himpsl-Elf war sich der Bedeutung dieses Spiels offensichtlich sehr wohl bewusst, trat von Beginn an dementsprechend auf und produzierte Tormöglichkeiten am Fließband. In der 4. Minute schlug Robert Ertl nach Kombination über Pröll und Gü Weinmann ein Luftloch aus kurzer Distanz. Schon in der nächsten Aktion schoss der glücklose Ertl nach selbiger Kombination dicht bedrängt knapp am Tor vorbei. In der 6. Minute brachte wiederum Weinmann die Kugel von außen in die Gefahrenzone - Ertl ließ diesmal klug passieren und Beckert zielte aus 5 Metern unbedrängt knapp links vorbei - zwar mit dem schwachen linken Schlappen. Doch die Großchance war fast vom Format des Fehlschusses von Idrissou im Dress von Borussia Mönchengladbach am Vortag. In der 11. Minute versuchte sich Simon Gigl ebenfalls mit dem schwächeren Fuß, dem Rechten aus 16 Metern und verfehlte nur knapp den Torwinkel. In der 13. Minute scheiterte Weinmann, nach einer wendigen Drehung am Außennetz. In Minute 17 segelte ein gut getretener Gigl-Freistoß von rechtsaußen an Freund und Feind vorbei, setzte nochmal auf und ging knapp am Thurmansbanger Gehäuse vorbei.  In der 19. Minute vergab der FCU den zweiten Hundertprozenter. Gedankenschnell führte Pröll einen Freistoß an der Strafraumgrenze blitzartig aus - Weinmann stand völlig frei vorm Tor, schoss den Gästeschlussmann allerdings mittig an. In der 23. Minute setzte Gigl am langen Pfosten eine Hereingabe von Ertl drüber. Der FC schenkte den Gästen keine Verschnaufpause und setzte seinen Einbahnstraßenfußball rigoros fort. In der 29. Minute war die Scheune wieder offen, aber Manuel Fischer scheiterte am herauslaufenden Gäste-Keeper. Die Nummer 1, gleichzeitig Thurmansbangs Bester lenkte eine Minute später schier unglaublich einen Vollspannschuss von Alfred noch an die Latte -eine Parade der Marke "unhaltbar". In der 33. Minute visierte Klaus Brunnbauer knapp daneben. Der einzige Torschuss der Gäste wurde im Sinne der Statistik in der 37. Minute verzeichnet - dieser Weitschuss ging jedoch über das Tor. Trotz drückender Überlegenheit und obwohl sich das Spielgeschehen gänzlich in der Gästehälfte abspielte, ging es torlos in die Kabinen. Die Untermitterdorfer Anhänger konnten nur hoffen, dass sich dies - wie es im Fußball gerne so läuft - nicht rächen sollte. Diesen Ängsten gab in der 50. Minute der eingewechselte Hain neue Nahrung. Bei Freistoß für den FCU wurde er in der Mauer heftig provoziert und ließ sich zu einer "Tätlichkeit" hinreißen, die unter Zutun großer schauspielerischer Leistung dennoch zurecht mit Rot geahndet wurde. Die Himpsl-Elf ließ dies dennoch scheinbar unbeeindruckt. Man ließ sich nicht beirren und spielte weiter munter nach vorne, ohne die Defensive zu vernachlässigen. Nach Diagonalflanke von Köstlmeier in der 58. Minute ließ Weinmann seinen Gegenspieler stehen, zog ab, aber schoss wieder knapp vorbei. 5 Minuten später stockte den Zuschauern der Atem. Nach Zusammenprall mit Tom Brunnbauer blieb Klaus Brunnbauer am Boden liegen und war wohl kurz weg. Nach Beobachtung über Nacht im Krankenhaus konnten zum Glück schwerwiegendere Verletzungen ausgeschlossen werden. Der FC indes kam nun durch Standardsituationen zu Möglichkeiten und in der 71. Minute war es Moritz Kollmer, der einen Eckball zum 1:0 über die Linie drückte - der gerechte Lohn.. Nur 4 Minuten später erzielte Köstlmeier aus dem Getümmel nach einer Ecke das 2:0 und machte somit den Deckel drauf auf den verdienten Dreier. Die Gäste ergaben sich ihrem Schicksal und der FC konnte das Spiel ruhig nach Hause schaukeln und belohnte sich somit selbst für die tolle an den Tag gelegte Moral.
Nun erwartet am Sonntag der punktgleiche Spitzenreiter aus Neudorf den FC Untermitterdorf zum absoluten Topspiel. Man kann sich auf einen Kampf um jeden Millimeter Rasen einstellen, zumal sich die Neudorfer für die letzten drei Niederlagen gegen den FCU revanchieren wollen und auf heimischem Platz wohl auch in die Favoritenrolle schlüpfen.
Die Zweite bezwang Thurmansbang ebenso souverän (und mit ebenfalls vielen vergebenen Möglichkeiten) mit 4:0. Die Tore erzielten Kapfenberger/2, List und Hochstraßer.

 

 

 

                                                                                                                                                    24.10.2010

TSV Schönberg - FC Untermitterdorf 1:4


Wie ausgewechselt präsentierte sich die Himpsl-Elf nach der durchwachsenen Leistung gegen Kirchberg und lieferte gegen die seit 8 Spielen ungeschlagenen Schönberger von Anfang an eine konzentrierte Vorstellung. Den ersten Warnschuss setzte Günther Weinmann in der 3. Minute. Sein tückischer Aufsetzer wurde allerdings gehalten. In der 10. Minute vergab der Gastgeber seine erste gute Möglichkeit aus aussichtsreicher Position. Nur eine Minute später legte Gü Weinmann auf Beckert ab, bekam die Kugel wieder zurück, vernaschte noch einen Gegenspieler und verwertete kaltschnäuzig zum 1:0. Der FC ging weiter beherzt zu Werke und machte das Spiel. In der 22. Minute setzte Beckert nach Steilpass von Pröll zum Spurt an und grätschte den Ball vor dem herauseilenden Keeper haarscharf am Tor vorbei, auch Gigl kam knapp nicht mehr heran. In Minute 24 konnte sich FC-Schlussmann Armin Stadler erstmals beweisen, indem er einen gut getretenen 20-m-Freistoß hielt. In der 28. Minute legten sich die Schönberger selbst ein Ei. Eine etwas unpräzise Hereingabe von Weinmann schien sicheres Tormannfutter zu werden, doch der gab den Ball nochmals aus den Händen - Pröll schaltete am schnellsten und bestrafte diesen Lapsus mit dem 2:0. Diesen komfortablen Vorsprung verwaltete man geschickt bis zur Pause. Die Führung war aufgrund der besseren Spielanlage und des Chancenübergewichts auch hochverdient. Beim Gast machte sich das Fehlen von Höhenrieder natürlich bemerkbar, doch auch Untermitterdorf musste den Ausfall von Manuel Fischer kompensieren. Köstlmeier, Fischer und Kollmer meldeten sich erst kurzfristig einsatzbereit. Die zweite Hälfte startete jedoch alles andere als planmäßig für den FC. Schönberg kam kurz nach Wiederanpfiff nach Eckball zu einer Dreifach-Chance, die letztendlich zum 2:1-Anschlusstreffer im Gästetor landete. Der Ball trudelte dabei durch den gesamten 16er - Untermitterdorfs Defensivabteilung ging nicht resolut genug zu Werke. Am heutigen Tage bedeutete dies allerdings nicht wie so oft einen Bruch im Spiel des Aufstiegsanwärters. Schon in der 49. Minute verwertete Weinmann seine Torgelegenheit im zweiten Versuch aus spitzem Winkel ins lange Eck zum 3:1 - der alte Abstand war wieder hergestellt. In Minute 54 wurde ein Gigl-Freistoß noch aus dem Eck gefischt. Nun sollte aber nichts mehr anbrennen an diesem Tage meinte man. Doch dann stand der Elf um Kapitän Klaus Brunnbauer doch noch Fortuna zur Seite. Stadler ließ einen Freistoß-Aufsetzer nach vorne zu einem TSV-Stürmer abprallen - dieser nahm das Geschenk jedoch nicht an und vergab die Rieseneinschussmöglichkeit. Er zielte aus 3 Metern über das Tor. In der 82. Minute spielte Andreas Raith diagonal auf Gü Weinmann, der steckte durch auf den eingewechselten Kevin Kronschnabl, welcher es mit Gewalt versuchte. Mit seinem Vollspannstoß aus 14 Metern visierte er allerdings direkt den gegnerischen Keeper an. Eine Minute darauf nochmal Aufregung im FC-Strafraum: Stadler hält erst gut, den anschließenden Nachschuss versemmelte Schönberg wiederum frei aus 3 Metern. Diese ausgelassene Gelegenheit nochmals heranzukommen wurde prompt bestraft. Im direkten Gegenzug legte Kronschnabl auf Weinmann. Die TSV-Hintermannschaft verspekulierte sich und spielte äußerst schlecht auf Abseits. Weinmann auf weiter Flur ließ sich diese Chance nicht entgehen und vollendete zum 4:1 Endstand. Am kommenden Wochenende erwartet der FC zu Hause den SV Thurmansbang. Mit einer ähnlich ent- und geschlossenen Mannschaftsleistung kann aber auch in diesem Spitzenspiel Zählbares herausgeholt werden und die Revanche für die Hinspielpleite gelingen. Für die Reserve indes war gegen die Schönberger "Zweite" kein Land in Sicht und man ging mit 4:0 baden.

 

 

 

                                                                                                                                                         18.10.2010

FC Untermitterdorf - SV Kirchberg 1:1

 

Nachdem die Reserve mit einem 2:1 (2x List) den Grundstein für einen gelungenen Derby-Sonntag gelegt hatte, wollte es die "Erste" ihnen gleichtun und voller Tatendrang den Hinspielerfolg wiederholen. Dieser Vorsatz wurde jedoch schon nach 2 Spielminuten über den Haufen geworfen. Untermitterdorf war noch gar nicht richtig auf dem Platz, als die noch ungeordnete Viererkette mit einem einfachen Pass ausgehebelt wurde - Gebell stand plötzlich allein vor Keeper Armin Stadler und spielte diesen Aus. Auch der zur Hilfe eilende Tom Brunnbauer konnte den frühen Rückstand nicht mehr verhindern. Dieser Rückschlag brachte den Gastgeber schon von Anfang an aus dem Konzept. Einzig Hain hatte 2 Möglichkeiten. Erst tropfte seine missglückte Flanke auf der Querlatte auf, dann konnte er einen Kopfball nach Ecke nicht verwerten. Ansonsten präsentierte sich der selbst ernannte Aufstiegsaspirant sehr verunsichert. In der 24. Minute stimmte die Abstimmung in der Abwehr nicht und ein Kopfball von Köck ging nur haarscharf neben den Pfosten. 12 Minuten später klatschte Stadler einen strammen Köckschuss ab, Kollmer leistete sich einen Querschläger im eigenen Strafraum und Geiß jagte das Leder zum Glück für den FCU aus 6 Metern in die Wolken. Die größte Chance der ersten Halbzeit für die Himpsl-Elf ergab sich in der 40. Minute, als eine Freistoßflanke von Pröll aus der rechten Halbposition nochmal aufsetzte und Klaus Brunnbauer aus 3 Metern über das Gehäuse schoss. Ansonsten zeigte sich der selbsternannte Aufstiegsaspirant die gesamt erste Hälfte in der Offensive ideenlos und ohne Durchschlagskraft, in der Defensive mit vielen Unkonzentriertheiten. Auch im Mittelfeld erwies sich der Gemeindenachbar in den Zweikämpfen deutlich präsenter und kaufte dem FC den Schneid von Beginn an ab. Nach Kabinenpredigt von Coach Himpsl kam der FC mit mehr Schwung auf das Spielfeld. Erst setzte Beckert eine Flanke übers Tor, dann haderte die Heimelf mit dem Schiedsrichter. Ein Treffer von Klaus Brunnbauer wurde wegen vermeintlicher Abseitsposition von Passgeber Pröll nicht anerkannt, obwohl dieser seinen Gegenspieler erst klar nach dem Zuspiels überlaufen hatte. Nach dem hoffnungsvollem Beginn verflachte Untermitterdorfs Offensivdrang wieder zunehmends, Kirchberg beschränkte sich ohnehin nur aufs Kontern, und spielte durch viele Verletzungsunterbrechungen und Wechsel geschickt auf Zeit. Erst als Kirchbergs Spielertrainer Yüce in der 70. Minute und dem FC die Zeit davon lief, nahmen Untermitterdorfs Offensivbemühungen wieder mehr Fahrt auf. Kollmer köpfte in der 74. Minutenach Pröll-Flanke drüber. In der 80. Minute legte sich wiederum Pröll von halbrechts die Kugel zum Freistoß zurecht und brachte diesen mit Zug in den Strafraum. Günther Weinmann, dem bis dahin noch nicht viel gelang, war zur Stelle und köpfte wie tags zuvor Mario Gomez für Bayern in gleicher Manier zum 1:1 in die Maschen. Der FC versuchte nun aus allen Lagen, den bis dahin beschäftigungslosen Gästekeeper Kufner zu überwinden. Beckert verfehlte mit links aus 18m knapp. Einen von Weinmann getretenen 20m-Freistoß lenkte Kufner gerade noch über die Latte und nochmals Weinmann zielte kurz vor Ende aus 18m knapp vorbei. Zum Unmut des FC pfiff Schiedsrichter Peschl, der das Geschehen eigentlich gut im Griff hatte, dann trotz langer Verletzungsunterbrechungen und Wechselspielchen von Seiten der Kirchberger pünktlich auf die Sekunde ab und verpasste dem Powerplay der Untermitterdorfer ein jähes Ende. Insgesamt kann man aber von einer gerechten Punkteteilung sprechen, da der FC bis zu Kirchbergs Dezimierung es nicht verstand, Kirchbergs Kasten wirklich zu gefährden, geschweige denn absoluten Siegeswillen und Kampfgeist an den Tag zu legen. Der FCU steht nun im schweren Auswärtsspiel in Schönberg, das Tabellenführer Schöfweg gestürzt hat, gehörig unter Zugzwang um nicht den Anschluss zu verlieren. Oberste Priorität muss haben, die sich eingeschlichene Selbstzufriedenheit abzulegen und mit absolutem Siegeswillen alles in die Waagschale zu werfen, um den so wichtigen Auswärtsdreier einzufahren.

 

 

 

                                                                                                                                                    10.10.2010

FC Untermitterdorf - SV Haus i.W. 5:2

 

Als haushoher Favorit ging die Himpsl-Elf in die Heimpartie gegen Tabellenschlusslicht SV Haus i.W. Schon nach 2 Minuten hatte Simon Gigl nach Freistoßvariante, initiiert von Alfred Pröll die Führung auf dem Schlappen. Schon bei der nächsten Aktion aber rappelte es im Karton. Klaus Brunnbauer wurde nach Flanke von links am zweiten Pfosten völlig allein gelassen und musste aus 3 Metern nur noch einnicken. In der 16. Minute ließ der Schiedsrichter nach Foul an Weinmann gut weiterlaufen, Hochstraßer zog aus 16 Metern ab - knapp links vorbei. In der 20. Minute stocherte Sturmführer Gü Weinmann die Kugel nach einem Tumult im Strafraum knapp am Kasten vorbei - Brunnbauer verpasste um Haaresbreite. In der 23. Minute belohnte der FC seine spielerisch bislang schönste Aktion mit dem zweiten Treffer. Nach schöner One-Touch-Kombination über Hochstraßer, Brunnbauer und Flanke von Beckert schraubte sich Weinmann lehrbuchmäßig in die Luft und köpfte mit Wucht in den Winkel. 6 Minuten später fasste sich der Anführer der Torschützenliste ein Herz und zog aus 30 Meter ab - auch dieser Schuss passte genau und schlug zum 3:0 ein. In der 32. Minute machte der bislang beschäftigungslose FC-Keeper Stadler eine etwas unglückliche Figur. Einen weiten Ball unterlief er - wohl kurz von der Sonne geblendet- einen weiten Ball und der Hauser Stürmer musste nur noch einschieben. Dies verleihte dem Gast etwas auftrieb. In der 33. Minute flog ein Schuss knapp drüber. In der 38. Minute konnter der FCU von Glück reden, dass der finale Pass von Haus im Wald nach einem Fehlpass in der Defensive nicht ankam. Die letzte Chance der ersten Hälfte gehörte nochmal den Gastgebern, doch Andreas Raith köpfte dem Keeper in die Arme.
Auch in Durchgang 2 war wieder Einbahnstraßenfußball geboten. Nach Ecke von Weinmann schaltete Robert Ertl am kurzen Pfosten am schnellsten und stocherte das Leder zum 4:1 über die Linie. In der 49. Minute ging Beckert nach schöner Flanke von Weinmann nicht energisch genug zum Kopfball und verpasste knapp. Ertl setzte einen Freistoß von halblinks knapp über das Hauser Gehäuse. In der 74. Minute erzielte selbiger dann das 5:1. Wiederum setzte sich Weinmann auf links gut durch und legte quer auf Ertl, der nur noch vollstrecken zu brauchte. In der 80. Minute hatten viele FC-Anhänger schon den nächsten Torschrei auf den Lippen. Hochstraßer legte nach Doppelpass schön nach innen und Gigl visierte völlig frei aus 4 Metern nur das Außennetz an. Im Anschluss daran schenkte Schlussmann Stadler dem Gast noch einen Treffer, als er den Ball im eigenen Strafraum an den Hauser Stürmer verlor, der nur noch einschieben musste. Somit wurde der SV trotzdem (haus)hoch verdient mit 5:2 nach Haus(e) geschickt. Am kommenden Wochenende empfängt man zum Rückrundenstart den Nachbarn aus Kirchberg. Sicherlich erwartet die Blau-Weißen hier wieder ein heißer Tanz, zumal die Gäste sich nicht so leicht abfertigen lassen werden, wie beim 4:0 in Kirchberg. Auch die Zweite greift nach 2 spielfreien Wochen wieder ins Spielgeschehen ein.

 

 

 

                                                                                                                                                    03.10.2010

FC Untermitterdorf - TSV Regen II  1:2

 

Eine auf dem Papier durchaus lösbare Aufgabe stand dem FC Untermitterdorf am vergangenen Sonntag mit dem Heimspiel gegen den TSV Regen II bevor. In Abwesenheit des verhinderten Manu Fischer legte der FCU einen guten Beginn hin und ließ den Ball gut in seinen Reihen laufen. Die ersten Torchancen konnte aber die Gastelf für sich verzeichnen, darunter ein toller Freistoß, der knapp drüber strich. Coach Himpsl musste dann schon nach 18 Minuten verletzungsbedingt wechseln - für den am Sprunggelenk lädierten Köstlmeier kam Andreas Raith. Dieser initiierte auch den ersten konstruktiven Angriff des FC, indem er über rechts auf Weinmann spielte, der seinen Gegenspieler ausstiegen ließ und nach innen flankte. Die Hereingabe verpassten aber 2 Leute knapp, Simon Gigl's anschließender Abschluss war zu unplatziert. In der 30. Minute war dann Gigl selbst der Flankengeber. Der Ball gelangte etwas unverhofft zu Weinmann und sprang kurz vorher nochmal auf, wodurch er das Spielgerät nicht mehr kontrolliert Richtung Tor leiten konnte. Nachdem der FC das Spiel augenscheinlich im Griff hatte, kam wie aus dem Nichts der Rückschlag, als der TSV nach flacher Hereingabe von rechts zum 0:1 einnetzte. Bis zur Pause passierte dann nicht mehr viel. Direkt nach der Pause war dem FC das Glück nicht hold, als eine Gigl-Flanke nach schöner Freistoßvariante auf der Latte auftippte. In der 54. Minute erwischte Gü Weinmann nach schöner Kombination mit Gigl das Leder vor dem Tor nicht mehr entscheidend. In Minute 62 hatte der FC etwas Glück, dass die Gäste aus Regen bei einem Angriff einen gut positionierten Mitspieler nicht sahen. Himpsl brachte in der Folge mit List und Kevin Kronschnabl, der sein Debüt in der ersten Mannschaft feierte, 2 neue Leute, die frischen Wind bringen sollten. Diese beiden standen auch sogleich im Fokus. Kronschnabl setzte sich gut über rechts durch - seine schöne Flanke verwertete List per Flugkopfball zum 1:1. Mit dem Ausgleich schien der Knoten geplatzt und alle warteten darauf, wie der FCU das Spiel nun dreht. List köpfte nach weiter Flanke von Weinmann freistehend vorbei. Nach Flanke von Gigl leitete Günther Weinmann direkt auf Klaus Brunnbauer weiter. An dessen Direktabnahme aus 14 Metern brachte der Regener Keeper mit einem Riesenreflex noch irgendwie seine Fingerspitzen und der Ball klatschte an die Latte. Die größte Chance zur Führung versiebte dann Hain: Nach tollem Pass von Weinmann steuerte auf den Keeper zu, zögerte 5 Meter vorm Tor mit dem Abschluss und ein Abwehrspieler brachte noch sein Bein dazwischen. Wie es kommen musste bei einer derart schlechten Chancenverwertung, erzielte der TSV Regen mit seinem einzigen Torschuss in Hälfte 2 den 2:1-Siegtreffer. Der FC Untermitterdorf findet sich nun auf Platz 4 wieder. Gegen den SV Haus, die mit dem Rücken zur Wand stehen und deren Spielertrainer Kurzböck diese Woche das Handtuch warf, darf man sich nun keinen weiteren Ausrutscher mehr leisten - ein Sieg auf heimischem Terrain ist Pflicht. Die Reserve hat nochmal eine Woche spielfrei und greift erst nächste Woche wieder ins Geschehen ein.

 

 

 

 

                                                                                                                                                    26.09.2010

FC Untermitterdorf - FC Rinchnach 5:0

 

Zu einem weiteren Derby lud der FC Untermitterdorf an diesem Wochenende. Dabei ging man als klarer Favorit in die Partie gegen den FC Rinchnach. Die schwache Anfangsphase (beider Teams) deutete allerdings nicht daraufhin. Doch der FC zeigte sich kaltschnäuzig. Schon die erste richtige Chance bedeutete die Führung für den Tabellenprimus. Alfred Pröll legte nach 20 Minuten nach Doppelpass mit Gü Weinmann von der Grundlinie auf selbigen zurück und der Goalgetter vom Dienst verwandelte aus 8 Metern im Fallen zum 1:0. Nun kontrollierte die Himpsl-Elf das Spiel zunehmends und versuchte für klare Verhältnisse zu sorgen. In der 27. Minute gelangte eine Flanke von Gü Weinmann auf den für den verletzt ausgeschiedenen Tobi Fischer eingewechselten Simon Gigl, dessen Schuss vom Rinchnacher Keeper allerdings glänzend pariert wurde. Die anschließende Ecke köpfte Kollmer aus aussichtsreicher Position über den Kasten. In der 40. Minute flankte Weinmann aus dem Halbfeld wiederum Auf Gigl, der sein Visier nun besser eingestellt hatte und zum 2:0 vollendete. Mit diesem verdienten Vorsprung einer bis dahin trotzdem mäßigen Partie ging es in die Kabinen. Wie schon in Hälfte 1, startete auch der zweite Durchgang mit etwas Leerlauf - bis zur 57. Minute. Köstlmeier köpfte eine Ecke zum vermeintlichen 3:0 ein, doch der Schiedsrichter erkannte den Treffer aus unersichtlichen Gründen nicht an. Kurz darauf zog sich der Unparteiische weiter den Groll der FCU-Fans zu. Nachdem Tom Brunnbauer sich erst selbst eine unnötige Gelbe Karte wegen Meckerns einhandelte, zückte der Mann in Schwarz schon bei dessen nächsten Aktion die Ampelkarte. Die Heimelf blieb von alledem unbeeindruckt und drückte nun erst recht aufs Gas. Eine schöne Hereingabe von Weinmann sprang vor Pröll noch unglücklich auf, so dass dessen Abschluss aus 6 Metern unkontrolliert über das Tor ging. In der 74. Minute legte Gigl nach einem Fehler der Rinchnacher Hintermannschaft quer auf den im Abseits befindlichen Weinmann, der aber geistesgegenwärtig für Manu Fischer passieren ließ. Der Youngster bugsierte das Leder mit Gewalt ins Gästegehäuse. Nach herrlichem Assist von Weinmann vollendete Pröll gegen die Laufrichtung des Torwarts zum 4:0. Die schwachen Gäste zeigten  trotz Überzahl nun keinerlei Gegenwehr mehr und die Untermitterdorfer Angriffe gingen durch deren Abwehrreihen wie durch Butter. In der 84. Minute legte Hain nach einem Spurt über außen von der Grundlinie zurück auf Gigl, der per Kurzpass weiterleitete auf Weinmann. Dieser zimmerte den Ball zum 5:0-Endstand ins Gehäuse. Somit sicherte sich der FCU nach 2 Unentschieden hochverdient diesen wichtigen Dreier und thront weiter auf dem Platz an der Sonne. Im nächsten Heimspiel gegen die Regener Oberliga-Reserve wollen Himpsls Schützlinge an diese Leistung anknüpfen und das breite Verfolgerfeld weiter auf Distanz halten. Die Reserve spielte gegen starke Gäste 1:1-Unentschieden. Bis zur 92. Minute lag die Kölbl-Elf mit 1:0 in Front (Eigentor nach Schuss Kapfenberger), ehe Rinchnach quasi mit dem Schlusspfiff egalisierte.

 

 

 

                                                                                                                                                 19.09.2010

FC Untermitterdorf - DJK SSV Innernzell 1:1

 

Am Sonntag empfing der FCU mit der DJK SSV Innernzell die Mannschaft der Stunde der KK Mittlerer Wald zum Derby und gleichzeitig zum Schlager Erster gegen Zweiter.
Der favorisierte FC nahm in Abschnitt Eins die Zügel in die Hand. Kollmer konnte in der Anfangsphase einen Kopfball nicht im gegnerischen Gehäuse unterbringen. Ein schöner Spielzug mit einem Doppelpass zwischen Alfred Pröll und Günther Weinmann konnte zur Ecke geklärt werden. In Minute 22 kam der Gast zu seiner einzigen Möglichkeit der ersten Hälfte. Diese resultierte aus einem Pressschlag - der folgende 20-m-Schuss war etwas zu weit links angesetzt. Kurz darauf marschierte Pröll über rechts, Manu Fischer kam zum Kopfball, welcher sich aber etwa einen Meter vom Tor wegdrehte. In der 36. Minute war dann aber die Zeit gekommen und der FC erzielte die verdiente Führung: Pröll brachte die Kugel nach Ecke in den 16er, der Ex-Untermitterdorfer Tobi Breit legte unfreiwillig für Gü Weinmann vor und dieser schob nach kurzer Körpertäuschung ins lange Eck ein. Mit diesem knappen Vorsprung ging es dann auch in die Kabinen. In Hälfte 2 erwischte die Elf von Ex-FCU-Coach Hinkofer den besseren Start. Stadler musste sich in der 47. Minute nach einem Kopfball von Augustin lang machen. 10 Minuten später hätte er sich beinahe umsonst gestreckt. Nach einem Lattenfreistoß wurde der Nachschuss noch abgeblockt. Auch der nächste Gäste-Angriff wurde gefährlich. Untermitterdorf verlor nun völlig Ordnung und Ballsicherheit. Diese Schlafmützigkeit wurde nun auch bestraft, als sich Breit ein Herz fasste und das Leder aus 20 m unter das Quergestänge hämmerte. In der 68. Minute folgte beinahe der erneute Rückschlag, doch der FC hatte Glück, dass ein Innernzeller nach schöner Kombination nur ein "Luftloch" schlug. In der 72. Minute glich Robert Ertl die Aluminium-statistik aus. Er trat einen Freistoß von der linken Seite aus spitzem Winkel mit viel Effet, doch er klatschte nur an die Latte. In der 83. Minute versuchte sich nochmals Pröll, tankte sich durch, aber zielte weit drüber. 5 Minuten vor Schluss schaltete sich Tom Brunnbauer in den Angriff mit ein. Sein Pass fand Weinmann, doch der scheiterte aus der Drehung am Außennetz. Selbiger vergab in der 86. Minute nach schönem Pass von Pröll noch einen Hundertprozenter. Im Ressumée geht das Unentschieden in Ordnung. Im Spiel des FCU war in der zweiten Hälfte ein klarer Bruch zu verzeichnen. Nach dem Ausgleich wurde man zwar wieder etwas besser, doch legte man keine klar definierten Aktionen mehr an den Tag. Nach der abermaligen Punkteteilung ist für den FC am kommenden Wochenende gegen Rinchnach ein Dreier schon Pflicht unter Anbetracht des so breit gefächerten Verfolgerfeldes.
Die Reserve wusste wieder zu überzeugen und gewann ihr Derby mit 6:2. Die Tore dabei erzielten Kroiß(2), List, Kevin Kronschnabl, Michael Kronschnabl und Franz Weinmann.

 

 

 

                                                                                                                                                    12.09.2010

SV Schöfweg - FC Untermitterdorf 2:2

350 Zuschauer bekamen an diesem Wochenende bei strahlendem Sonnenschein ein rassiges Nachbarderby, gespickt mit vielen Höhepunkten und zahlreichen vergebenen Torchancen zu sehen. Der FC, der Manuel Fischer ersetzen musste, nahm von Beginn an das Heft in die Hand. Eine schöne Freistoßvariante in Minute 3 über Pröll und Beckert wurde nicht von Erfolg gekrönt. 5 Minuten später spielte Robert Ertl Weinmann frei, dieser ließ einen Schöfweger ins Leere laufen, wollte quer legen auf Pröll, doch der Schöfweger Keeper war aufmerksam zur Stelle. Nachdem die ersten zehn Minuten klar im Zeichen der Gäste standen, verbuchte der SV Schöfweg seine erste Chance – und was für eine: Erst scheiterte Raster aus spitzem Winkel am Pfosten, danach warf sich Tom Brunnbauer in höchster Not in den zweiten Versuch. Nun ging es wieder zehn Minuten in die andere Richtung. Ertl köpfte auf Hain, welcher aus 8 Metern vergab und das Spielgerät in Richtung Eckfahne verzog. Danach wurde eine Riesenkopfballchance von Köstlmeier zur Ecke abgeblockt. Nach dem anschließendem Eckstoß hatte Klaus Brunnbauer das Visier zu hoch eingestellt. In der 20. Minute drang Beckert in den gegnerischen Strafraum ein, ließ sich aber bei einem elfmeterwürdigem Foul nicht fallen. Wie aus dem Nichts erzielten darauf die Gastgeber mit ihrer zweiten Chance nach einem Angriff über rechts die Führung durch Christian Schwankl. Im direkten Gegenzug zielte Ertl knapp daneben.  Nach einer gespielten halben Stunde ergab sich die Riesenmöglichkeit, für den SV Schöfweg zu erhöhen: Bei dieser 3-fach-Chance stand dabei einmal wieder der Pfosten im Wege. In der 38. Minute fand Köstlmeiers Pass „Bommel“ Beckert, dessen gefühlvoller Schuss aus der Drehung allerdings etwas zu hoch angesetzt war. 2 Minuten später fiel dann doch der aufgrund der Spielanteile verdiente Ausgleich, als Köstlmeier eine Pröll-Ecke mustergültig in den Torwinkel köpfte. Die erste Chance der zweiten Hälfte gehörte den Schöfwegern, doch Stadler konnte entschärfen. In der 59. Minute war Beckert’s Abschluss nach Vorlage von Weinmann zu mittig – die konterstarken Schöfweger starteten einen weiteren schnellen Tempogegenstoß und Christian Schwankl verwertete eine auf den zweiten Pfosten gezogene Flanke zum 2:1 ins Tor. Der FC war nun etwas von der Rolle und die Gastgeber bekamen etwas Oberwasser. Köstlmeier konnte 5 Meter vorm eigenen Tor Ex-FCU`ler Raster, der beide Treffer aufgelegt hatte, gerade noch blocken. In der 70. Minute wieder die Trendwende:  Andreas Raith spielte longline auf Hain, dessen Gegenspieler rutschte aus und Hain legte nach innen, wo Weinmann aus 6 Metern zum umjubelten Ausgleich vollendete. Nur 2 Minuten später ließ der Vorbereiter eine „Maustotchance“ liegen. Nach schönem Spielzug über Pröll und Weinmann legte letzterer quer auf Hain, doch dieser überlegte viel zu lange und vergab etwas fahrlässig die FC-Führung. Nun ging es auf und ab in diesem rasanten und kräftezehrendem Topspiel. Raster schoss in der 75. Minute haarscharf drüber, im Gegenzug pflückte der SV-Keeper Gü Weinmann nach Vorlage von Pröll gerade noch den Ball vom Fuß. In der 84. Minute setzte sich Beckert superüber rechts durch und flankte in den Strafraum – Weinmann legte per Kopf ab auf Pröll, welcher das Leder gegen den Pfosten knallte. Der Ball befand sich immer noch in der Gefahrenzone und Pröll wurde beim zweiten Versuch bei einem Klärungsversuch der Gastgeber klar von den Beinen geholt. Der junge Schiedsrichter, der das durch die Zuschauer zusätzlich angestachelte Spiel die letzten 30 Minuten total aus dem Griff gab, deutete allerdings nicht auf den Punkt. So blieb es beim 2:2. Untermitterdorf erwies sich zwar optisch klar überlegen, doch aufgrund der Großchancen war die Punkteteilung gerechtfertigt.  Die Reserve ließ ebenfalls 2 Gegentore zu, schlugen aber selbst durch Michael Kronschnabl, Franz Weinmann, Geburtstagskind Kapfenberger und zweimal List 5 mal zu. Nächste Woche steht dem FC nun das Spitzenspiel beim Nachbarn aus Innernzell ins Haus. Die Zellerer hatte man vor der Saison sicherlich nicht in der Spitzengruppe erwartet, doch wird die Himpsl-Elf alles in die Waagschale werfen müssen, um den Verfolger auf Distanz zu halten, zumal diese durch einige Wiedersehen zusätzlich motiviert sein werden. Mit Tobias Breit und Martin Ebner stehen dem FC zwei ehemalige Mannschaftskameraden in grün gegenüber und an der Seitenlinie wird Ex-Coach Hinkofer seine Innernzeller nach vorne peitschen.

 

 

 

                                                                                                                                   05.09.2010

FC Untermitterdorf – TSV Lindberg 5:1

 

Am vergangenen Sonntag empfing der FCU zu Hause den TSV Lindberg, mit dem man sich schon zu A-Klassenzeiten bis zum gemeinsamen Aufstieg 2005/2006 heiße Duelle lieferte. In diesem Match waren die Rollen allerdings von vorneherein klar verteilt. Der FC hat sich in der Kreisklasse mittlerweile etabliert und will in seiner fünften Saison den ganz großen Wurf machen, der TSV hingegen darf nach dem damalige direkten Wiederabstieg erst jetzt wieder Kreisklassenluft schnuppern und scheint mit 2 mageren Pünktchen noch nicht wirklich angekommen. Dementsprechend begann auch die Partie: Bereits in der 2ten Spielminute leistete sich der TSV Lindberg einen Riesenabwehrbock – Manu Fischer kam an den Ball, wollte quer legen auf Gü Weinmann, doch der Pass geriet einen Tick zu kurz. In der 4. Minute kam Weinmann dann an den Ball – nach Freistoßflanke von Alfred Pröll köpfte er allerdings freistehend daneben. In der 9. Minute trat Weinmann dann selbst als Flankengeber auf, Klaus Brunnbauer stieg am höchsten, köpfte gegen die Laufrichtung des Keepers, jedoch etwas zu hoch. Schon jetzt hätte der FC klar führen müssen. In der 19. Minute kam der aufgerückte Köstlmeier nach Freistoßvariante von Pröll und Tom Brunnbauer an den Ball, wurde aber vom gegnerischen Keeper noch zur Ecke abgeblockt. Es dauerte bis zur Minute 22, bis dem heimischen FC der längst überfällige Führungstreffer gelang. Nach toller Balleroberung von Alfred Pröll, spielte dieser den tödlichen Pass auf Weinmann, der allein vor Keeper Hofmann auftauchte und von dem nur noch regelwidrig von den Beinen geholt werden konnte. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Libero Tom Brunnbauer in gewohnt abgeklärter Manier. Nach einer gespielten halben Stunde konnte der FC die Führung ausbauen. Manu Fischer drang über rechts bis auf die Grundlinie vor. Seine Hereingabe fand Weinmann, doch der TSV-Keeper hielt mit einem Riesenreflex. Im Nachfassen agierte er allerdings unglücklich, ließ das Leder fallen und Hain musste aus 1 Meter nur noch dankend einnicken. Durch die komfortable Führung schien der FC nun etwas abzuschalten und kassierte in der Folge fast den Anschlusstreffer. Zweimal wurde Spielertrainer Lender unbewacht gelassen. Einmal steckte er auf einen seiner Mitspieler durch, was zu einer brenzligen Situation führte, das zweite Mal kam er nach einer Nachlässigkeit des FC im Spielaufbau selbst zu einer äußerst guten Chance. Himpsl fand von der Seitenlinie deutliche Worte und seine Truppe beschloss nach dem 2minütigen Powerschlaf wieder konzentriert am Spielbetrieb teilzunehmen. In der 36. Minute drehte Weinmann seinen Gegenspieler schön aus, setzte den anschließenden Schuss aber knapp daneben. 2 Minuten darauf erzielte er fast einen Treffer der Marke „Tor des Jahres“. Köstlmeier flankte von links, „Gü“ setzte unwiderstehlich zum Seitfallzieher an, traf den Ball perfekt, doch dieser klatschte nur an die Latte. Dafür setzte kurz nach der Halbzeit Alfred Pröll mit einem Grafite-Gedächtnistor ein weiteres Ausrufezeichen. In der 51. Minute narrte er die gesamte TSV-Hintermannschaft plus Tormann und schloss seinen Sololauf mit dem 3:0 ab. In der 64. Minute ließ man Lindberg doch nochmal ein wenig „heranschmecken“. Nach Fehler von Hain landete ein trockener 18m-Schuss zum 3:1 im Netz. Nachdem eine vorherige Nachlässigkeit schon ungestraft blieb, nahmen die Gäste die Einladung diesmal an und brachten den FC abermals aus dem Konzept. Wiederum agierte der Gastgeber etwa 2 Minuten völlig konfus, bevor man sich wieder fing. Eine weitere schöne Einzelleistung von Pröll wurde diesmal nicht von Erfolg gekrönt. Kurz darauf legte der eingewechselte Robert Ertl ab auf Pröll, dieser zieht auf und davon, spielte seinen Pass aber etwas zu weit in den Rücken von Weinmann, dessen Abschluss dann knapp das Ziel verfehlte. Der TSV kam auch nochmals zu einer Chance. Ein anschließender Lender-Freistoß konnte von Armin Stadler noch über die Latte gefaustet werden. In der Folgezeit erhitzten sich die Gemüter zunehmend, woran auch einige Gästefans ihren Anteil hatten. Schiedsrichter Fischer hatte das Geschehen jedoch jederzeit gut im Griff. In der 77. Minute schickte Manuel Fischer Weinmann auf die Reise, dieser fand in der Mitte Ertl, der aus 6 Metern zum 4:1 vollendete. 5 Minuten später passte Pröll auf Weinmann. Diesmal überrannte er vehement seinen Gegenspieler, vergab die Gelegenheit aber wieder, selbst noch seinen Treffer zu erzielen. Dieser blieb ihm an diesem Tage verwehrt, doch war er auch am nächsten Treffer (und somit am 4. von 5 Toren) direkt beteiligt. In der Schlussminute wurde er nämlich erneut im Strafraum gefoult. Den Strafstoß verwandelte diesmal Robert Ertl zum verdienten 5:1-Endstand. Am nächsten Wochenende steht dem FC der Schlager in Schöfweg ins Haus. Mit dem Nachbarn hat man sicherlich noch eine Rechnung offen, da diese es waren, die dem FCU den letztjährigen Relegationsplatz vermasselten. Die Reserve drehte noch einen 0:2-Rückstand. Hochstrasser verkürzte noch vor der Pause. List köpfte zum Ausgleich ein. Der 3:2-Endstand resultierte aus einem Eigentor nach Abschluss von List, wobei 80% des Tores Comebackler Haas nach Alleingang zuzuschreiben sind.

 

 

 

                                                                                                                                     29.08.2010

SV Finsterau - FC Untermitterdorf 1:0

Zappenduster wurde es für den FC Untermitterdorf beim Aufsteiger aus Finsterau. Mit einer unnötigen 1:0-Niederlage musste die Himpsl-Elf die Segel streichen und somit auch die Tabellenführung aufgrund des schlechteren Torverhältnisses an den SV Neudorf abtreten.
Nach relativ verhaltenem Beginn ohne große Höhepunkte riss der FC langsam das Spiel an sich und agierte spielbestimmend. Der Gastgeber aus Finsterau hielt dennoch kämpferisch gut dagegen. Die mitgereisten Fans des Tabellenführers mussten sich bis zur 21. Minute gedulden, bis sie die erste Torraumszene ihres Teams bestaunen durften. Gü Weinmann setzte sich über links durch und legte auf Klaus Brunnbauer an den kurzen Pfosten ab - ein gegnerischer Abwehrspieler konnte aber noch zur Ecke klären. In der 27. Minute verhinderte nach einem abgefälschten Freistoß von Weinmann die Querlatte die Führung. 3 Minuten darauf war wiederum ein Gegenspieler dem FC-Knipser im Wege. Einen Augenblick später wurde ein Kopfball von Kollmer in letzter Not auf der Linie geklärt. Youngster Manu Fischer bewies kurz darauf nach einer Flanke von Weinmann tolle Ballbehandlung, der folgende Abschluss wurde vom SV-Keeper aber zur Ecke geklärt. Die Drangphase der Gäste war hiermit abgeschlossen und das Spiel entwickelte halbzeitübergreifend sehr viel Leerlauf. Die Luft war ziemlich heraus und die Partie war geprägt von immer mehr kleinen Nickeligkeiten. Die einzige zu verzeichnende Chance hatte Alfred Pröll mit einem Weitschuss auf dem Fuß. Die Gastgeber konnten erst in Minute 74 ihre erste Möglichkeit verbuchen. Nachdem ein FC-Abwehrspieler nur zaghaft angriff, konnte Keeper Armin Stadler den Drehschuss eines Finsterauers jedoch entschärfen. Dies schien die Partie und damit beide Teams kurzzeitig wieder etwas wachzurütteln. Untermitterdorf wurde nach einem Flankenwechsel von Robert Ertl nochmals gefährlich. Dieser landete bei Weinmann, der in die Mitte flankte. Prölls Kopfball aus kurzer Entfernung wurde aber gehalten. Dann zielte Köstlmeier nach einer Freistoßflanke daneben. In der Schlussphase deutete dann alles auf eine torlose Punkteteilung hin - bis zur 85. Minute: Nach Fehlpass von Tobias Fischer im Spielaufbau landete die scharfe flache Hereingabe der Gastgeber im eigenen Strafraum bei Andreas Raith, dem das Leder nach Stockfehler an den Unterarm sprang, welcher allerdings klar am Körper angelegt war. Der junge Schiedsrichter war sich seiner Sache allerdings sehr sicher und tätigte den sehr gewagten Elfmeterpfiff. Den Strafstoß verwandelte Finsterau sicher zum 1:0. Außer einer Kopfballchance von Köstlmeier konnte der FC in den letzten Minuten nicht mehr aufhorchen lassen und so mussten die `Mitterdorfer die Heimfahrt ohne die ersehnten 3 Punkte antreten. Die Reserve fertigte die Finsterauer Zweite spielend leicht mit 8:1 ab. List, Benjamin Gigl und Kevin Kronschnabl trugen sich je 2 Mal in die Torschützenliste ein, Kapfenberger traf einmal und einen Treffer besorgten die Gastgeber selbst. Am kommenden Wochenende empfängt der FCU zu Hause den TSV Lindberg, der erst 2 magere Pünktchen auf die Habenseite bringen konnte. Jedoch musste der FC schon am vergangenen Sonntag erleben, wie ein einkalkulierter Dreier verpufft und sollte aus dieser Erfahrung hoffentlich schlauer geworden sein.

 

 

 

 

                                                                                                                                 22.08.2010      FC Untermitterdorf – SV Röhrnbach 7:1

Mit 7:1 regelrecht überrollt wurde der SV Röhrnbach von der Himpsl-Elf, die den Platz an der Sonne in der Kreisklasse Mittlerer Wald nun nach der überraschenden Neudorfer Niederlage in Regen alleine inne hat. Nachdem das Spiel der Reserven im Vorfeld von Seiten der Gäste abgesagt werden musste, ging der FC in Abwesenheit von Pröll (Urlaub) und Stammkeeper Armin Stadler (krank) zu Werke, wobei der Motor anfangs noch etwas stotterte und die nötige Durchschlagskraft fehlte. In der fünften Minute verpassten 2 Untermitterdorfer eine Weinmann-Flanke und kurz darauf zielte der Flankengeber selbst nach schöner Kombination über Markus Raith und Köstlmeier – diesmal als Außenverteidiger aufgestellt - drüber.  Unwesentlich später machte Köstlmeier erneut Betrieb über die rechte Seite und bediente Gü Weinmann, dessen Schuss diesmal gehalten wurde.  In der 15. Minute setzte der aufgerückte Kollmer eine Ertl-Ecke übers Gehäuse. Erst in Minute 27 konnte der Gast aus Röhrnbach den ersten Verlegenheitsschuss in Richtung Untermitterdorfer Tor für sich verbuchen. Doch sofort danach war wieder  gewohnter Einbahnstraßenfußball angesagt: Beckert steckte durch auf Weinmann, der aus spitzem Winkel verzog. In der 33. Minute schickte Captain Klaus Brunnbauer den durchstartenden Hain, der von halbrechts abzog und unhaltbar zum 1:0 einnetzte. In Minute 39 konnte Weinmann mit einem herrlichen Schlenzer vom Strafraumeck auf 2:0 erhöhen und kurz vor der Pause hätte Markus Raith aufstocken können, schoss aber mit seinem schwachen Linken drüber.  Nach dem Seitenwechsel selbes Bild – andere Richtung: Robert Ertl spielte nach Balleroberung auf Weinmann, der auf den völlig freien Beckert weiterleitete, welcher nur noch einzuschieben brauchte. Den sich andeutenden Dreier mussten die nun ins Rollen gekommenen ´Mitterdorfer teuer bezahlen. Markus Raith lief seinen Gegenspieler energisch an, bremste ab und verdrehte sich dabei das Knie – die bittere Diagnose: Kreuzbandriss. Unter der langen Verletzungspause litt allerdings nicht der Spielfluss der Gastgeber. Sofort nach Wiederbeginn erhöhte Weinmann mit einem abgefälschten Schuss auf 4:0. In der 70. Minute flankte der Toptorjäger von der linken Seite über den Torwart hinweg und ein Röhrnbacher Abwehrspieler drückte das Spielgerät dieses Mal selbst über die Linie. 3 Minuten darauf klatschte ein 30-Meter-Freistoß von Robert Ertl an die Querlatte.  Nach Vorlage von „Bommel“ Beckert machte Gü Weinmann noch in derselben Minute das halbe Dutzend voll. In der 79. Minute fasste sich der eingewechselte Kapfenberger ein Herz und zog ab – der Torwart konnte nur abklatschen doch die Gefahr war gebannt.  Dem Torreigen ein Ende setzte der, der ihn auch einleitete: Weinmann leitete in der 88. Minute einen Pass von Tom Brunnbauer weiter auf Hain, der zog nach innen und knallte das Ding unter die Latte zum 7:0. Ersatzkeeper Markus Stadler blieb in der Schlussminute doch noch seine weiße Weste verwehrt. Nachdem er erst klasse rettete, schoss Kollmer einen SV R-Spieler an und die Kugel prallte über Stadler hinweg ins Netz zum 7:1-Endstand.  Am kommenden Wochenende reist die Truppe von Coach Himpsl nach Finsterau, wo man sich sicherlich mehr Gegenwehr erwartet. Sicher fehlen wird dabei Markus Raith, der sich zu „den Fantastischen Knia“ gesellt (der vierte momentan schwer Knieverletzte im Lazarett des FCU nach Martin Pröll, Benjamin Ertl und Wolfgang Wurstbauer). Wir wünschen ihm auf diesem Wege eine möglichst schnelle Genesung. Wieder dabei sein werden Alfred Pröll und Armin Stadler.

 

 

 

 

                                                                                                                                     15.08.2010

TSV Preying - FC Untermitterdorf 1:3

Einen enorm wichtigen Auswärtsdreier erkämpfte sich die Himpsl-Elf beim Absteiger aus Preying, die nach 17 Minuten auch die erste gute Chance des Spiels verbuchen konnten. Erst nach 20 Minuten setzte sich der FCU erstmals in Szene, als ein Weinmann-Schuss nach flacher Hereingabe von Markus Raith zur Ecke geklärt wurde. In der 23. Minute war es wiederum Weinmann, der nach einer Körpertäuschung aus 25 Metern abzog. Sein Schuss wurde aber noch vom Preyinger Keeper entschärft. Im direkten Gegenzug konnte Tobi Fischer für den FC gerade noch zur Ecke klären. In der 27. Minute wurde eine weitere gute Möglichkeit Preyings nach schöner Einzelaktion zu Tormannfutter und 4 Minuten später schrammte ein TSV’ler nach Ellingers Schussversuch aus spitzem Winkel haarscharf am Spielgerät vorbei. Kurz vor der Halbzeit fand eine missglückte Flanke aus dem Halbfeld fast den Weg ins Tor. Um dies zu verhindern musste sich der etwas weit vorm Kasten postierte Armin Stadler mächtig strecken und lenkte die Kugel gerade noch über die Latte. So ging es in einer relativ ausgeglichenen Partie mit einem gerechten 0:0 in die Pause. Preying erwischte auch in Hälfte 2 den besseren Start. In der 56. Minute kam Ellinger über rechts und legte von der Grundlinie zurück auf Rabhansl, der zur Führung für die Gastgeber einschob. In dieser Phase fehlte beim FC der letzte Biss und als Zuschauer vermochte man nicht zu glauben, dass man zurück in die Partie fände. Doch dies änderte sich etwas glücklich in der 64. Minute. Alfred Pröll versuchte sich aus 35 Metern halbrechter Position und das Leder senkte sich über den gegnerischen Keeper hinweg genau ins Tordreieck. Nach dem Ausgleichstreffer war nun auch wieder Siegeswille im FC-Team erkennbar. Beckert versemmelte nach hohem Ball von Klaus Brunnbauer eine sehr gute Gelegenheit. Kurz darauf spielte Kollmer Weinmann im 16er an, dessen Schuss aus 5 Metern wurde allerdings zur Ecke geblockt. Der FC bekam nun leichtes Übergewicht mit der wieder etwas glücklichen Belohnung in Minute 77. Weinmann bekam die Vorlage nämlich von einem gegnerischen Spieler, machte es dann mit einer kurzen Drehung aber gut und verwandelte dann aus 8 Metern klasse ins lange Eck. Die Schlussphase bot keine großen Höhepunkte mehr. Der FC stand defensiv gut und von Preyinger Seite war kein großes Aufbäumen erkennbar. In der  Schlussminute nahm sich Beckert – wiederum nach  hohem Zuspiel von Kapitän Brunnbauer – den Ball gut mit und steuerte auf weiter Flur allein auf den Preyinger Keeper zu. Diesmal ließ er sich die Gelegenheit nicht entgehen und schob zum 3:1 ein. Somit fuhr der FC einen nicht ganz unverdienten Auswärtsdreier ein, nachdem man sich nach dem Sonntagsschuss von Pröll ins Spiel zurückkämpfen konnte und nochmals eiskalt zuschlug. Die Reserve musste sich mit 3:1 geschlagen geben. Der zwischenzeitliche Anschlusstreffer dabei gelang Hochstraßer. Am kommenden Sonntag steht mit dem SV Röhrnbach eine auf dem Papier lösbare Aufgabe an, die man jedoch nicht unterschätzen sollte, um nicht leichtsinnig zu stolpern.

 

 

 

                                                                                                                                     08.08.2010

FC Untermitterdorf – SV Neudorf 2:0

Das Aufeinandertreffen der beiden Spitzenteams aus Untermitterdorf und Neudorf hatte sich an diesem Sonntag das Attribut Topspiel redlich verdient. Knapp 300 Zuschauer sahen einen rasanten Kick mit vielen Großmöglichkeiten auf beiden Seiten mit Chancenübergewicht bei der Himpsl-Elf.
Und die Partie begann auch gleich mit einem Paukenschlag. Nach gutem Beginn landete in der 5. Minute ein weiter Abschlag vom wieder einsatzberechtigten Armin Stadler bei Sturmführer Gü Weinmann, der den Neudorfer Keeper Töpfl gekonnt überlupfte und damit die frühe Führung für den Gastgeber besorgte. Nur weiter 5 Minuten später überzeugte Stadler mit einer filmreifen Parade nach einer Hereingabe von rechts und verhinderte den postwendenden Ausgleich. Auch bei zwei weiteren gefährlichen Situationen zeigte sich der ’Mitterdorfer Schlussmann auf dem Posten. In der 27. Minute zielte Hain am kurzen Pfosten nach Flanke von Markus Raith knapp vorbei. Einen haarsträubenden Abwehrfehler der SVN-Abwehr konnten Weinmann und Alfred Pröll kurz darauf nicht nutzen. Der FC war nun klar feldüberlegen und erwies sich auch als äußerst kreativ. Bei einer tollen Freistoßvariante passte Pröll auf Manuel Fischer, der allerdings am Keeper scheiterte. Noch vor der Halbzeit scheiterte wiederum Hain aus kurzer Distanz – diesmal nach Hereingabe von Pröll. Auch in Durchgang 2 erwischte die Heimelf den besseren Start. In der 47. Minute ließen Pröll und Weinmann mit einer schönen Kombination aufhorchen, an deren Ende Beckert in den 16er eindrang, aber beim Abschluss mit seinem schwachen Linken etwas unglücklich agierte. In der 59. Minute lauerte Gü Weinmann nach Flanke von Pröll am langen Pfosten, köpfte gut gegen die Laufrichtung des Keepers, aber hatte Pech, dass der Ball nur an den Pfosten prallte. In dieser starken Phase war der FCU wieder permanent am Drücker, konnte den Sack aber nicht zu machen. Nach Balleroberung von Tobias Fischer verzog Weinmann in Bedrängnis knapp. In Minute 77 wurde es plötzlich aber wieder auf der Gegenseite brenzlig. Nach einem Tumult im FC-Strafraum wurde Keeper Stadler ungeahndet gestoßen, der Abschluss ging jedoch aus ungünstiger Position weit übers Tor. 4 Minuten darauf ging SV-Stürmer Senninger allein auf Stadler zu. Stadler blieb lange stehen und klärte überragend per Fußabwehr. In den nächsten Minuten beruhigte sich die Lage wieder und der FC schien erneut alles im Griff zu haben, bis Neudorf urplötzlich die größte Chance des Spiels hatten und ein SV`ler freistehend aus kurzer Distanz versemmelte. Um die restlichen Minuten nicht über die Zeit zittern zu müssen, machte der FC dann aber kurzerhand in der 89. Minute wirklich den Deckel auf die 3 Punkte: Nach Einwurf SV Neudorf lief Weinmann den Neudorfer Keeper an, störte energisch und luchste ihm den Ball ab. Schnell legte er zurück auf den eingewechselten Robert Ertl, der noch einen Abwehrspieler aussteigen ließ und zum 2:0-Endstand abschloss.
Selbiger Torschütze war es auch, der in der Reserve mit schönem Freistoß in den Winkel den Grundstein für deren 2:1-Sieg legte. Das 2:0 erzielte List per Kopf. Neudorf erzielte den Anstoß und scheiterte noch an der Latte. Doch der Sieg für den FCU, der B. Gigl mit Rot verlor, ging vollauf in Ordnung.
Am kommenden Wochenende muss der FCU in Preying antreten. Der nicht optimal in die Saison gestartete Absteiger dürfte sich als harter Brocken erweisen, zumal der FC auch beim letzten Auswärtsspiel in Thurmansbang nicht überzeugen konnte. Wieder an Bord sein werden die Urlauber Klaus Brunnbauer und Moritz Kollmer, wohingegen Andreas Raith fehlen wird.

 

 

 

 

                                                                                                                                     01.08.2010

Doppelspieltag gegen den TSV Schönberg und beim SV Thurmansbang

 

Zwei grundverschiedene Spiele erlebte der FCU am vergangenen Doppelspieltag. Am Freitag wurde der TSV Schönberg in Untermitterdorf vorstellig. Dabei agierte der FC von Beginn an überlegen, wobei das Spiel selbst kaum Höhepunkte bot. Ersatzkeeper Markus Stadler (Armin Stadler ist nach Roter Karte gegen Kirchberg gesperrt) klärte in der 23. Minute klasse nach einem Freistoß. Quasi mit dem Halbzeitpfiff ging Himpsls Truppe noch verdient in Führung. Nach Freistoßvariante war es allerdings ein Schönberger, der per Kopf seinen Keeper überlistete. Auch aus der Halbzeit kam der FC konzentriert heraus, kassierte aber in der 51. Minute wie aus dem Nichts den Ausgleich. Ein Weitschuss schlug dabei unhaltbar im FC-Gehäuse ein. In der 58. Minute spielte Markus Raith auf Beckert, der allerdings im letzten Moment vom TSV-Schlussmann mit einer Fußabwehr gestoppt werden konnte. In der 62. Minute trat dann Weinmann zur Ecke an. Diese senkte sich am zweiten Pfosten und Köstlmeier drückte das Leder über die Linie zum 2:1. In der Folgezeit passierte nicht mehr viel und der FC schaukelte den knappen Vorsprung über die Zeit. Die Reserve gewann ihr Spiel verdientermaßen mit 4:2. Die Torfolge: 0:1, 1:1-Ausgleich Robert Ertl, 1:2, 2:2 Robert Ertl, 3:2 Robert Ertl (Elfmeter nach Foul an Benjamin Ebner), 4:2 Benjamin Gigl

Am Sonntag traten die Mannen um Captain Klaus Brunnbauer die schwere Reise nach Thurmansbang an, wo man die letzten Jahre nichts Zählbares holen konnte. Dies schien diesmal anders zu laufen. Der FC legte los wie die Feuerwehr, aber beste Chancen blieben ungenutzt. Weinmanns Drehschuss in der 2. Minute parierte der Thurmansbanger Torwart super. Köstlmeier setzte eine gute Kopfballchance vorbei. In der 30. Minute scheiterte Kollmer nach tollem Pass von Weinmann am Außenpfosten. Bis zu diesem Zeitpunkt schien es nur eine Frage der Zeit zu sein, bis der FCU zuschlägt, doch das Geschehen brachte eine unvorhersehbare Wende in Minute 32, als Simon Gigl einen Elfmeter verursachte (der Unglücksrabe musste auch noch später mit Verdacht auf Außenbandriss ausgewechselt werden) und man plötzlich mit 1:0 ins Hintertreffen geriet. Nun verlor der FC komplett den Faden und man brachte gar nichts mehr zustande. Als dann in der 47. Minute gleich nach der Halbzeit ein Weitschuss zum 2:0 einschlug, brach dies der Mannschaft zum ungünstigsten Zeitpunkt das Genick endgültig. Hoffnung keimte allerdings in der 57. Minute nochmal auf, als Gü Weinmann nach Traumflanke von Pröll aus dem Halbfeld zum Anschlusstreffer einnetzte. Die Kehrtwende wiederum folgte 7 Minuten später, als ein nicht unhaltbarer Freistoß das 3:1 markierte. In der 68. Minute hatte Spielführer Klaus Brunnbauer noch die große Möglichkeit zu verkürzen, doch er köpfte nach Maßflanke von Weinmann freistehend über das Tor. Größeres Aufbäumen war in der Endphase nicht mehr zu spüren. Klaus Brunnbauer und ein Thurmansbanger wurden mit Gelb-Rot vom Platz gestellt. Somit fuhren die Untermitterdorfer auch dieses Jahr wieder mit leeren Händen nach Hause, obwohl durchaus Punkte drin gewesen wären. Die Zweite siegte beim souveränen Vorjahresmeister trotz durchwachsener Leistung mit 2:1 nach Toren von Robert Ertl und Benjamin Gigl.

 

 

 

 

 

                                                                                                                                     25.07.2010

SV Kirchberg - FC Untermitterdorf     0:4


Einen Einstand nach Maß bescherte die junge ambitionierte Truppe des FC Untermitterdorf Neu-Trainer Günther Himpsl zum Saisonauftakt der Kreisklasse Mittlerer Wald im Gemeindederby beim SV Kirchberg. Nach etwas verhaltenem Beginn konnte der FC sogleich seine erste Gelegenheit in Zählbares ummünzen. In der 10. Minute unterlief der Kirchberger Keeper Kufner eine Flanke von Alfred Pröll und Günther Weinmann konnte locker zum Führungstreffer einschieben. In der 17. Minute spielte sich Weinmann bis vors gegnerische Tor durch, zielte aber etwas zu hoch. Erst nach 23 Minuten kamen die Gastgeber zu ihrer ersten Gelegenheit. Nachdem durch die Schnittstelle der Viererkette schön hindurchgepasst wurde, tauchte Kronschnabl allein vor Armin Stadler auf, doch dieser erwies sich hellwach und klärte entschlossen per Fußabwehr. Im weiteren Verlauf kontrollierte der FC das Geschehen ohne große Höhepunkte – bis zur 40. Minute: Erst herrschte Aufruhr im Strafraum des FCU nach Abstimmungsschwierigkeiten, doch im Gegenzug war Thomas Beckert über rechts durch und dessen Maßflanke verwertete Weinmann per Flugkopfball. Mit diesem 2-Tore-Polster ging es dann auch in die Kabinen. Kaum war die zweite Halbzeit angepfiffen, musste sich Keeper Stadler ein zweites Mal beweisen, als er einen Weitschuss über die Latte zur Ecke lenkte. Ab der 53. Minute waren aber dann wieder die `Mitterdorfer am Zug. Pröll erkämpfte sich den Ball, drang nach schöner Einzelaktion in den 16er ein, fand aber keinen Abnehmer beim Versuch zurückzulegen. Doch der dritte Streich ließ nicht mehr lange auf sich warten. In der 62. Minute bediente Fischer Torjäger vom Dienst Weinmann. Dieser zog an zwei Kirchberger Verteidigern vorbei und schloss aus spitzem Winkel ins lange Eck ab. In der 73. Minute erhöhte Pröll gar auf 4:0 als der Kirchberger Schlussmann bei seiner missglückten Flanke völlig daneben griff und diese sich ins Netz senkte. Das Spiel war nun längst gelaufen und bot den 550 Zuschauern keinen außerordentlichen Nervenkitzel mehr. Doch in der 79. Minute wurde doch noch ein Aufreger präsentiert, der auch nach dem Spiel noch für Diskussionsstoff sorgte: FC-Keeper Stadler stieg in die Luft, um einen hohen Ball herunterzupflücken und wurde vom Kirchberger Spielertrainer Yüce Atschi im 5-Meterraum  völlig unnötig und ohne Chance auf den Ball angegangen.  Stadler ging nach dem Aufprall aufgewühlt auf Yüce zu und berührte ihn dabei leicht am Oberschenkel – dieser ließ sich überaus theatralisch zu Boden fallen und provozierte damit die Rote Karte für Stadler, der das Feld für seinen Cousin Markus Stadler räumen musste. Der Kirchberger Spielertrainer konnte überraschenderweise ohne Behandlung weiterspielen. Für sein Einsteigen bekam er auch keine gelbe Karte. Doch weiter zum Spielgeschehen: Auch mit 10 Mann dominierten die Untermitterdorfer die letzten 10 Minuten. In der 85. Minute ließ der Schiri nach Foul an Pröll Vorteil laufen – Weinmanns Schuss darauf wurde gerade noch entschärft. Nur eine Minute später parierte der Kirchberger Keeper einen Lupfer von Simon Gigl glänzend und lenkte ihn noch an den Pfosten. Kurz vor Schluss hätte Untermitterdorf nach Foul an Weinmann noch gerne einen Elfmeter zugesprochen bekommen. Aber auch so kam das Team um Spielführer Klaus Brunnbauer zum höchstverdienten Auftaktsieg der neuen Saison. Auch die Reserve bescherte ihrem neuen Betreuer Franz Kölbl einen gelungenen Einstand gegen eine gut aufgestellte Kirchberger „Zweite“. Benjamin Gigl per Lupfer, Robert Ertl und Tobias Kroiss trafen beim verdienten 3:1-Sieg                            

Dieses Wochenende steht für die Untermitterdorfer Mannschaften ein harter Doppelspieltag an. Freitag kreuzt man im ersten Heimspiel mit dem TSV Schönberg die Klingen, Sonntag muss man sich beim heimstarken SV Thurmansbang bewähren.

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