19.09.09

DJK SSV Innernzell - FC Untermitterdorf 0:0

Ihre erste Competition bestritt die neu ins Leben gerufene Mädchenmannschaft des FCU am vergangenen Samstagnachmittag.

Nach 8 trainingsintensiven Wochen (wegen besonderem Trainingseifer von 1er auf 2 Einheiten wöchentlich aufgestockt) nahm die Truppe von Hans Fischer die Auswärtshürde Innernzell (die ebenfalls ihr erstes Match austrugen) in Angriff. Die Zuschauerresonanz dazu war enorm. 100 Zuschauer, ausgestattet mit Pauken und Trompeten wollten sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen. Etwas unkonventionell war, dass das Spiel auf einem Kleinfeld ausgetragen wurde, aber trotzdem zugunsten noch größerer Spielertrauben (oder Spielerinnnentraubinnen?) 11 gegen 11 gespielt wurde. Gekickt wurde 2 mal 30 Minuten mit obligatorischer Handypause von 15 Minuten.

Die Heimelf, ausgestattet mit wesentlich robusteren Spielerinnen, zeigte gleich wer Herrin im Hause ist und bestimmte die ersten 10 Minuten das Spiel. Sonja Lemberger und Steffi Roeder mussten zu Eckbällen klären und auch Torfrau Katja Aulinger zeichnete sich zum ersten Mal aus. Mit zunehmender Spieldauer konnten sich die Untermitterdorferinnen aber besser organisieren und sie rissen das Heft in die Hand. Nadine Ebner blieb kurz vorm Strafraum hängen, Sonja Lembergers gefährliche Flanke vors Tor fand keinen Abnehmer. Ein weiterer Schuss von Sonja Lemberger wurde gerade noch abgeblockt. In der 17. Minute passte eben genannte auf Sylvia Ertl, diese leitete weiter auf Nadine Ebner, deren Torschuss gut gehalten wurde. Nur 1 Minute später spielte Michaela Siegfried einen guten Ball vors Tor, für den sich aber diesmal niemand zuständig fühlte. Nadja Aulinger fasste sich nur kurz darauf ein Herz, doch ihr Weitschuss wurde Beute der Innernzeller Schlussfrau. In der 21. Minute wurde Spielmacherin Sonja Lemberger rüde von den Beinen geholt. Sie konnte erst in der zweiten Halbzeit wieder mitwirken. Dennoch machte Untermitterdorf weiter Druck. Nadja Aulinger verpasste nur knapp vorm gegnerischen Tor, Corinna Kapfenbergers strammer Schuss konnte gerade noch zur Ecke geklärt werden. Kurz vor der Pause ergab sich die größte Chance des ersten Durchgangs völlig überraschend auf der anderen Seite. Katja Aulinger parierte erst einen Schuss aus 10 Metern und verfolgte danach geistesgegenwärtig die gegnerische Stürmerin durch den Strafraum und klärte schließlich ins Seitenaus. In der 30. Minute klärte Libero Lisa Schiller, die sich hinten als Fels in der Brandung erwies.

In der zweiten Halbzeit setzte die rekonvaleszente Sonja Lemberger ein erstes Zeichen, hatte bei einem Freistoß das Visier aber etwas zu hoch eingestellt. Kurz darauf fand eine schöne Kombination über die Freistoßschützin und Sylvia Ertl zu Christina Kölbl, die beim Schussversuch das falsche Timing einsetzte und den Ball verpasste. Danach zelebrierten die Mädels des FCU One-Touch-Fußball vom Feinsten und Sylvia Ertl kam zu einer Riesengelegenheit - leider blieb auch diese ungenutzt. Keeperin Katja Aulinger bekam nicht mehr sonderlich viel zu tun, doch wenn es brannte, war sie stets hellwach auf ihrem Posten. So in der 39. Minute als sie einen satten Schuss aus 12 Metern nach zweimaligen Nachfassen in Sicherheit wiegen konnte. 2 Minuten später Doppelchance durch Sonja Lemberger: Erst wurde ihr Schuss nach Pass von Nadja Aulinger in überragender Manier pariert, danach scheiterte sie aus spitzem Winkel. In der 42. Minute machte Lisa Schiller einen ansehnlichen Spielzug der Innernzeller mit einem perfekten Tackling zunichte. In Minute 44 scheiterte Nadja Aulinger nach toller Kombination an der Innernzeller Torfrau. Weitere 3 Minuten später ergab sich für Sonja Lemberger nach Gewühl im Strafraum die Riesenchance, doch ihr Schuss aus 2 Metern wurde irgendwie noch gehalten. Innernzell gelang im weiteren Spielverlauf nur noch ein Entlastungsangriff, dessen resultierender Weitschuss allerdings weit vorbei ging. Der FCU hingegen setzte alles daran, das Premierespiel zu gewinnen und zog in  den Schlussminuten ein wahres Powerplay auf, das allerdings leider nicht belohnt wurde. Bei 2 Riesenchancen aus dem Gewühl im Strafraum konnte der Ball durch Glück aus der Gefahrenzone geschlagen werden. So blieb es beim torlosen Remis. Zur Spielerin des Spiels avancierte Steffi Röder in der Defensive mit einer nahezu 100%igen Quote der gewonnenen Zweikämpfe. Julia Pröll fehlte angeschlagen und hätte neben Sonja Lemberger als Aktivposten in der Offensive vielleicht das Zünglein an der Waage zum Sieg sein können. Coach Hans Fischer kann auf dieser Leistung sicherlich aufbauen und beim nächsten Spiel klappt es bei etwas besserer Chancenauswertung auch gewiss mit den ersten 3 Punkten.

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