02.06.2018

Relegation zur Kreisliga Ost

FC Untermitterdorf - Spvgg Niederalteich 1:2

 

Nach dem errungenen Sieg gegen den TSV Mauth traf der FC am darauffolgenden Samstag um 18 Uhr in Auerbach auf die Spvgg Niederalteich, die sich souverän gegen den TSV Frauenau durchsetzte. Bis auf die Eindrücke aus dem Frauenau-Spiel war Niederalteich in Untermitterdorf ein unbeschriebenes Blatt, hat man sich ja noch in keinem direkten Vergleich gegenübergestanden. Demnach erwartete man aber eine eingeschworene Mannschaft, die nach Beurteilung deren Relegationsspiels wohl nochmals spiel- und laufstärker einzuschätzen sei als der letzte Gegner und schnelle, agile Offensivkräfte aufzubieten habe. Favorit war sicher der Kreisligist aus Niederalteich, der mit einer respektablen Punktausbeute von 39 Punkten in die Relegationsränge gerutscht ist. Niederalteich spielte nun bereits zum vierten Mal in der Relegation in den letzten sieben Jahren, bisher aber immer um den Aufstieg und bisher immer glücklos.

Aber auch Untermitterdorf hat mit 62 geholten Punkten eine richtig gute Saison (laut Statistik die punktemäßig beste Saison der FCU-Geschichte) gespielt und stellte dabei nicht nur den besten Sturm, sondern auch die zweitbeste Abwehr der Kreisklasse Mittlerer Wald. Zudem verfügt die Elf um Kapitän Michael Köstlmeier über reichlich Relegationserfahrung: Für manche Spieler wie Vize-Kapitän Klaus Brunnbauer oder Thomas Beckert beispielsweise wurde dies schon das 14. Relegationsspiel in den letzten 14 Jahren (10 Siege, 3 Niederlagen). Fehlen sollten bei dem neuerlichen Unterfangen Albert Rechenmacher (Sprunggelenksverletzung) und Hermann List (Rot-Sperre). Am seidenen Faden hing der Einsatz von Spielercoach Alfred Pröll, der zum einen im Mauth-Spiel mit einer schweren Knochenprellung ausgewechselt worden war und nun auch noch krankheitsbedingt flach liegt. Sein Ausfall wäre wohl nur schwer zu kompensieren gewesen. Außerdem gingen auch Karl Wurstbauer und Michael Köstlmeier mit Sprunggelenksverletzungen angeschlagen ins Gefecht. Zu allem Unglück erwischte auch noch Co-Trainer Manuel Fischer ein schwerer Infekt. Er konnte nur mithilfe von Medikamenten auflaufen und versuchen sich durchzubeißen.

Natürlich wollte der FCU aber auch in der Rolle des Underdogs nochmals jegliche Kräfte bündeln und alles raushaun, um doch noch den Aufstieg in die Kreisliga zu erklimmen und der Saison noch ein Sahnehäubchen zu verpassen. Dies würde sicherlich nur mit einer Leistung wie in der zweiten Halbzeit gegen Mauth möglich sein, als man den Schalter umlegen konnte und auch kämpferisch und läuferisch überzeugen konnte.

So startete die Partie unter der Leitung des renommierten Schiedsrichters Michael Emmer bei immer noch schwülwarmen Temperaturen und bei einem überwältigenden Zuschauerandrang von am Ende 1150 zahlenden Besuchern. Wie erwartet nahm die Spvgg von Beginn an das Heft in die Hand. Bereits in der fünften Minute wurde Michael Köstlmeier über rechts überlaufen und Christian Käser konnte die flache Hereingabe noch entscheidend ablenken, dass sie dem einschussbereiten Michael Messer über den Schlappen rutschte. Hinzu zur ohnehin schon personellen Misere kam in der 17. Minute ein unglücklicher Zweikampf von Captain Michael Köstlmeier, dessen Verletzung vom Mauth-Spiel ebenfalls noch nicht ausgeheilt war und nun ein Weiterspielen unmöglich machte – er musste bereits zu diesem frühen Zeitpunkt verletzt raus. Nur kurz darauf das erste Lebenszeichen des FC – und was für eins. Per Fallrückzieher beförderte Spielercoach Alfred Pröll das Leder auf die Außenbahn, wo Alex Aulinger fast bis zur Grundlinie marschierte. Auf seine flache Hereingabe in den Strafraum lief Fabian Augustin von hinten drauf, beförderte diese allerdings in Rückenlage weit über den Kasten. Wenig später lenkte Keeper Markus Wollinger einen immer länger werdenden Freistoß gerade so über die Querlatte. Dann war aber wieder Niederalteich am Drücker: Nach Eckball stand Lukas Heigl frei, verzog seinen Volley-Abschluss aber über das Tor. In der 34. segelte eine Diagonalflanke über die Köpfe der Abwehrreihe hinweg, Michael Messert ging volles Risiko und zog ebenfalls volley ab. Seine Direktabnahme zischte nur Zentimeter über den Torwinkel hinweg. In der Folgeszene musste auch noch der angeschlagene Karl Wurstbauer aus dem Spiel und seinen Einsatz – vorübergehend zumindest – einstellen. Das 1:0 lag nun deutlich in der Luft. Erneut war es Messert, der sein Ziel in der 38. Minute - diesmal per Kopfball - nur haarscharf verfehlte. Die aufsehenerregendste Szene spielte sich in der 43. Minute kurz vor dem Halbzeitpfiff ab. Lukas Heigl stand nach Flanke zu ungedeckt und köpfte aus knapp fünf Metern auf das Tor, wo Christian Käser quasi quer in der Luft stand und seine Körperfläche vergrößerte und seine Farben so mit einer Glanzparade vor dem Rückstand bewahrte. Das Spielgerät sprang auf der Latte auf und Abwehrrecke Marcus Timm beförderte es mit Wucht aus der Gefahrenzone. So konnte sich Untermitterdorf glücklich schätzen, bis hierhin das torlose Unentschieden zu halten. Die Zuschauer konnten sich so ihre Nerven in der Halbzeitpause des drumherum gut organisierten Relegationsspiels etwas beruhigen, wenn man auch im Untermitterdorfer Lager  nicht unbedingt optimistisch war, ob man dem Druck des Kreisligisten noch über lange Zeit standhalten könne. Doch der FC sollte die Skeptiker eines Besseren belehren. In der Kabine wurden scheinbar die richtigen Worte gefunden und Untermitterdorf zeigte nach dem Halbzeitpfiff ein deutlich selbstbewussteres und entschlosseneres Gesicht. So tankte sich in der 48. Minute Fabian Augustin auf rechts durch und Kumpane Thomas Aulinger köpfte dessen Flanke in der Mitte nur knapp daneben. Zwei Zeigerumdrehungen später segelte eine von Alfred Pröll geschlagene Diagonalflanke – ähnlich wie in Halbzeit Eins auf der gegnerischen Seite – in den Sechzehner auf den sich anbietenden Manuel Fischer. Dieser agierte jedoch zu überhastet, traf den Ball nicht richtig und lieferte dem Schlussmann der Spvgg damit Torwartfutter. Wiederum fünf Minuten später kam der spielende Co-Trainer aus 20 Metern zum Schuss, hatte sein Visier aber nur denkbar knapp falsch eingestellt – Zentimeter am Pfosten vorbei. Dann die 62. Minute. Nach Eckball und abgewehrtem Schuss gelangt das Leder wieder in Richtung Ausgangspunkt. Dort nahm Kreativspezialist Alfred Pröll genau Maß und zirkelte das Rund fast von der Torauslinie über den Torwart hinweg ins lange Eck zum vielumjubelten und nun auch nicht unverdienten 1:0. Niederalteich wirkte geschockt und eine Trotzreaktion ließ vorerst auf sich warten. Und in der 70. Minute hätte der FC eigentlich den Sack zumachen bzw. zumindest etwas enger schnüren müssen. In perfekter Kontersituation agierte Karl Wurstbauer jedoch zu fahrig und spielte die Kugel nicht dem mitgelaufenen Alfred Pröll in den Lauf, sondern einem Abwehrspieler in die Beine. Quasi im Gegenzug Durchatmen für den FCU: Plötzlich tauchte der in der Halbzeit eingewechselte Rudolf Mader vor Christian Käser auf, doch dieser vereitelt per Fußabwehr im Eins gegen Eins den möglichen Ausgleich – ein echter Sahnetag des Untermitterdorfer Keepers. Niederalteich versuchte nun natürlich alles, um das drohende Unheil abzuwenden, jedoch ohne hohe weite Bälle zu schlagen, sondern weiterhin bemüht spielerische Lösungen zu finden und die schnellen Außenspieler in Szene zu setzen. Dies konnte der FC Untermitterdorf bis hierhin jedoch meist gut verteidigen. Allen voran Manuel Sitzberger auf der rechten Abwehrseite lieferte eine überragende Partie ab und ließ seinen Gegenspieler ein ums andere Mal abblitzen, ehe seine Kräfte nachließen und nochmal durchgetauscht werden musste. In der 78. Minute kam „Oida“ im Gewühl erneut scheinbar gefährlich vor das Gehäuse, doch mit zwei astreinen Tacklings konnte im Sechzehner vor dem Torschuss gerettet werden. Ansonsten konnte Untermitterdorf das Leder weitestgehend vom eigenen Kasten fern halten. In der 88. Minute ergab sich dann die Gelegenheit zum finalen Knockout. Wieder rollte man per Konter in Überzahl auf das Tor der Klosterer zu. Alfred Pröll bediente Karl Wurstbauer zu seiner Linken, dieser legte sich den Ball nochmals vor und wurde leicht nach links abgedrängt. Sein strammer Abschluss mit links landete nur am Außennetz. Manche hatten den Jubel bereits auf den Lippen. Doch dann passierte, wofür der neutrale Betrachter für ein „das muss sich rächen“ zwei Euro ins Phrasenschwein wirft und was den Fußball so furchtbar schmerzhaft machen kann. Nach weitem Ball quer über die Abwehrreihe hinweg kam Rudi Mader an den Ball, behauptete diesen geschickt und schob zum 1:1 in der 90. Minute ab. Untermitterdorf konnte kaum glauben was geschah, doch „Last Minute“ traf das Ganze tragischerweise immer noch nicht. Während der FC sich noch berappelte, gedanklich vielleicht schon in der Verlängerung war und einen Moment zu weit aufgerückt war, chippte Niederalteich in der 93. Minute nochmal einen Pass in die Schnittstelle der Abwehrkette. Rudi Mader startete in den Raum, umspielte Christian Käser und schob zum 1:2 ein. Den `Mitterdorfern blieb nichts anderes übrig, als alles nach vorne zu werfen und tatsächlich konnte Klaus Brunnbauer nochmals auf Niko Uhlendorf ablegen, welcher aber zu hoch zielte und so die letzte Chance des Spieles vergab. Mit einem Bein in der Kreisliga wurde U’dorf also innerhalb von drei Minuten noch die Butter vom Brot genommen und man saß paralysiert auf dem Rasen – nicht imstande zu realisieren was über einen hereingebrochen war. Die Parallelen der Gemütszustände waren unübersehbar mit 1999 zu vergleichen, als dem FC Bayern im Champions-League-Finale gegen Manchester United dasselbe Schicksal ereilte. 90. Minute – 93. Minute – Fassungslosigkeit. Nachdem das Spiel noch etliche Male Revue passiert werden muss, kann natürlich nichtsdestotrotz auf eine erfolgreiche Saison zurückgeblickt werden, in der man anfangs nicht wusste, ob man gleich wieder vorne angreifen könne; in der man in der Winterpause mit Günther Weinmann einen überraschenden Abgang kompensieren musste und auch kompensieren konnte; in der man im Rennen um Platz 1 nie locker ließ und den Meister aus Kirchberg stets unter Zugzwang setzte; in der man in den Spielen gegen Kirchberg insgesamt vier Rückstände egalisieren konnte und so seinen Kampfgeist und Zusammenhalt unter Beweis stellte; in der man letztlich wieder in der Relegation landete und gegen den TSV Mauth sich verdient in die nächste Runde kämpfte; in der man gegen das hochfavorisierte Niederalteich die Zuschauer begeisterte, wie man aus der Halbzeit kam und das Ruder an sich riss; in der man in den letzten drei Spielen über 2500 Fans mobilisierte, sich die Blau-Weißen im Kampf um die Kreisliga anzuschauen; und letztendlich in der man auch in der Niederlage eng zusammenstand – von den Spielern über Betreuer, Vorstand und die toll unterstützenden Fans - und mit Optimismus und positiver Perspektive auch die neue Saison 2018/19 wieder in Angriff nehmen kann.

#forzafcu #olemitanand

26.05.2018

Relegation zur Kreisliga Ost

TSV Mauth - FC Untermitterdorf 1:2

 

Mit 850 Zuschauern erwartete die Elf um die Spielertrainer Alfred Pröll und Manuel Fischer eine noch größere Kulisse als gedacht. Zum ersten Relegationsspiel der ausgelosten Bayerwald-Vierer-Gruppe traf man auf den TSV Mauth, der etwas überraschend in die Abstiegsränge gerutscht war, was auch auf die gewichtigen Ausfälle der Offensivstrategen Alexander Lenz und Benjamin Tolksdorf zurückzuführen war. Auch Christian Fuchs hatte in diesem Kalenderjahr noch kein Spiel bestritten, stand aber überraschend in der Startformation des TSV. Beim FCU fehlten mit Karl Wurstbauer (Studienseminar), Nico Uhlendorf (Urlaub) und Albert Rechenmacher ebenfalls drei arrivierte Kräfte. Das Spiel im AMF-Sportpark in Grafenau musste mit einer Viertelstunde Verspätung angepfiffen werden, zu groß war der Zuschauerandrang an diesem heißen Samstagnachmittag. Unter der Leitung von Andreas Egner, der eine souveräne, aber relativ kleinliche Linie an den Tag legte, begann die Relegationsschlacht spielerisch eher etwas zurückhaltend. Erster Aufreger der Partie war daher auch kein fußballerischer – Marcus Timm trug von einem Kopfballduell mit Christian Pauli aus der 13. Minute eine Platzwunde davon und musste daraufhin mit einem klassischen Turbanverband versorgt werden um wieder auf das Feld zu können. Insgesamt zeigte sich der FCU etwas fokussierter im Vergleich zum Kirchberg-Spiel. Das Zweikampfverhalten stimmte und viele zweite Bälle konnten erobert werden. Freilich war dies anfangs noch kein Gradmesser. Kein Team ging noch ins Risiko und insgesamt fehlte es dem Spiel an Tempo. Für die erste gefährliche Situation sorgte dementsprechend ein Standard. Eine gefährliche Freistoßflanke aus dem Halbfeld klärte ein TSV’ler zur Ecke – nur knapp endete diese Rettungsaktion nicht in einem Eigentor. Nach einer guten halben Stunde packte Manuel Fischer etwa 35 Meter vorm Tor die Grätsche aus und tackelte scheinbar regelrecht den Ball, doch Andreas Egner entschied auf Freistoß für Mauth und Gelbe Karte für Fischer. Nico Herzig legte sich das Leder zurecht und lud trotz der respektablen Entfernung voll durch. Christian Käser kam an das Geschoss nicht mehr heran und plötzlich hieß es überraschend 1:0. Wahrscheinlich wäre der Ball für den Untermitterdorfer Schlussmann noch zu erreichen gewesen, doch so rannte man wie schon in der Vorwoche einem Rückstand hinterher – mit dem Unterschied, dass man an diesem Tag eigentlich ganz gut in der Partie war. In der 34. Minute hatte Hermann List die beste Gelegenheit zum Ausgleich. Sein Kopfball nach Eckball ging nur um Zentimeter am linken Torpfosten vorbei. In der 40. Minute legte Marcus Timm eine schöne Diagonalflanke ab auf den durchstartenden Fabian Augustin, der gerade noch von Keeper Michael Mandl abgefangen werden konnte. Alles in allem kam der FC durch den Rückstand jedoch aus dem Tritt. Die Unzufriedenheit war deutlich spürbar und auch hörbar. So kam auch Mauth nun besser an die zweiten Bälle und Michael Segl hatte in der 43. Minute sogar die Riesenchance zum 2:0, setzte den Ball nach seiner Einzelaktion von halbrechts aber über das Tor. Kurz vor der Halbzeit bot sich dem FCU nochmal die Gelegenheit, doch spielte man zu ungenau fertig und hatte somit eine blendende Angriffsstellung vertan. Die Halbzeit kam insgesamt zur rechten Zeit. Die `Mitterdorfer Fans hofften, dass Alfred Pröll die richtigen Worte fand. Zu Beginn der zweiten Hälfte war noch nicht das große Aufbäumen zu sehen. Lediglich ein Freistoß von Manuel Fischer aus guter Position war zu hoch angesetzt. Doch dann kam die 55. Minute: Nach Steilpass ging Alfred Pröll auf Keeper Mandl zu und schoss dessen im Eins gegen Eins an. Marcus Timm kam im Nachsetzen an den Ball, doch auch dieser Schuss wurde gehalten. Diese Doppelchance hätte zwingend genutzt werden müssen, doch setzte dies etwas frei im Untermitterdorfer Team. Plötzlich war der Rückschlag vergessen und man erkannte, dass in diesem Spiel etwas möglich sei. So nahm das gesamte Spiel nun richtig an Fahrt auf. Untermitterdorf war fortan am Drücker, doch auch Mauth blieb bei Kontern gefährlich. Nach einer Ecke in der 67. Minute war es dann soweit: Aus dem Gewühl war Spielführer Michale Köstlmeier zur Stelle und erzielte den nun verdienten 1:1-Ausgleich. Beim TSV Mauth schienen nun die Kräfte nachzulassen und tatsächlich führte der schönste Spielzug des Spieles zur Untermitterdorfer Führung. Alexander Aulinger schickte Manuel Sitzberger über rechts und dieser brachte aus dem Lauf eine Monsterflanke, die länger und länger wurde, in Richtung Zentrum, wo Marcus „Turban-Timm“ perfekt gegen den Lauf des Torwarts einköpfte und unter tosendem Jubel zum Feiern abdrehte. Tumultartig wurden nun die letzten Minuten. Mit einer üblen Grätsche wurde Alfred Pröll an der Seitenlinie zu Fall gebracht. Sein Schienbein aufgeschürft, die Farbe der Knöchel zwischen Rot und Blau, wälzte sich der Spielercoach schmerzverkrümmt am Boden. Alfred Pröll musste aus dem Spiel – mit Verwunderung nahm das Untermitterdorfer Lager wahr, dass der foulende Spieler nur mit Gelb bedacht wurde und das Spiel wegen eines vorausgegangenen Fouls von Alfred Pröll mit Freistoß für Mauth fortgesetzt wurde. Doch es wurde noch bunter: Hermann List kam in der Schlussminute fast an selber Stelle mit seiner Grätsche zu spät. Sein Gegenspieler lief sofort weiter, um sich im Strafraum für den Freistoß zu positionieren, doch Schiedsrichter Egner stoppte das Geschehen und zeigte Hermann List zum Entsetzen des FC blank Rot. In dieser Szene haderte der FC mit etwas fehlender Verhältnismäßigkeit in der Schiedsrichterentscheidung – würde nun ja unnötigerweise ein weiterer Spieler für die nächste Relegationsrunde fehlen. Denn nur wenig Später war es soweit. Das Spiel war aus und Untermitterdorf schwankte zwischen befreiendem Jubel, ausgelassener Erleichterung und auch Sorge um seinen verletzten Spielertrainer. Nun trifft der FC am kommenden Samstag um 18 Uhr in Auerbach auf die Spvgg Niederalteich, die sich souverän gegen den TSV Frauenau durchsetzte. Man erwartet eine eingeschworene Mannschaft, die nach der Beurteilung deren Relegationsspiels wohl nochmals spiel- und laufstärker einzuschätzen sei, als der letzte Gegner. Um den Einsatz von Spielertrainer Alfred Pröll wird weiter gebangt. Karl Wurstbauer steht wieder zur Verfügung.

 

 

19.05.2018

FC Untermitterdorf - SV Kirchberg 2:2

 

 

Für den Abschluss der Spielzeit hatten die Spieltagsplaner ein besonders goldenes Näschen gehabt und so kam es zum großen Showdown der Gemeinderivalen Untermitterdorf und Kirchberg um die Meisterschaft der Kreisklasse Mittlerer Wald. Der SVK legte über die Rückrunde immer wieder vorne und verlor lediglich sein Aufeinandertreffen mit Schönbrunn, die Pröll-Elf blieb aber stets dran und ließ nicht locker. Nur im Spiel in Schönberg erwischte man einen rabenschwarzen Tag und verlor dort verdient. So verdiente sich der FC sein erhofftes persönliches Saisonfinale und lag vor selbigem nur ein Pünktchen hinter dem Lokalrivalen. Die Ausgangslage war also klar. Dem Kirchberger Sportverein würde ein Pünktchen genügen, Untermitterdorf hingegen musste unbedingt gewinnen. Den Druck sah der FC nicht unbedingt auf seiner Seite, hat doch Kirchberg fast die komplette Spielzeit am Platz an der Sonne gestanden und ist man selbst mit etwas Ungewissheit in die Runde gestartet, ob man denn ganz vorne angreifen könne. So hatte man den Relegationsplatz bereits sicher und konnte vor der erwartet großen Kulisse – es kamen etwa 600 Zuschauer – vielleicht für die Überraschung sorgen. Für die unparteiische Leitung der Partie ließ der BFV mit einer besonderen Schiedsrichteransetzung aufhorchen. Man war sich der Brisanz der Partie offensichtlich bewusst und entschied sich entgegen der Kreisklassenregularien für den Einsatz eines Gespanns unter hochklassiger Leitung. Regionalliga-Schiedsrichter Marco Achmüller, der sogar schon an der Anfield Road in der Champions League assistierte, sollte das Geschehen über die gesamte Spielzeit im Griff behalten. An den Seitenlinien unterstützten ihn mit Lukas Fenzl und Thomas Hauer zwei ebenfalls umsichtige Linienrichter. Im Vorspiel der Reservemannschaften trotze die FC-Elf nicht nur den anhaltenden Regenschauern, sondern auch dem scheinbar übermächtigen Nachbarverein, der die Saison bisher dominierte. Andreas Raith erzielte per Kopf das 1:0, ehe Kirchberg das Blatt mit einer eiskalten Chancenverwertung wendete. Markus Kapfenberger glich für seine Farben wieder zum 2:2 aus, doch am Schluss stand eine 2:3-Niederlage, die an diesem Tag eher unglücklich für den FC ausfiel. So beendete die Truppe um Coach Josef Wastl die Saison auf einem stabilen vierten Platz. Pünktlich zum Anpfiff des großen Showdowns verdünnisierten sich die Regenwolken und es konnte losgehen mit dem heiß erwarteten Meisterschaftsfinale. Obwohl man sich viel vorgenommen hatte, wirkte der FC zu Beginn etwas verunsichert. Kirchberg hingegen legte los wie die Feuerwehr und presste früh auf die ballführenden Gegenspieler. Untermitterdorf zeigte sich beeindruckt und ließ sich etwas den Schneid abkaufen. Und schon die achte Spielminute brachte Unheil für die Hausherren herein. Martin Oswald wurde in der Mittelfeldzentrale viel zu viel Freiheit gewährt, worauf er sich das Leder nochmal vorlegte und aus über 30 Metern einfach mal draufhielt. Sein Schuss schlug genau neben den rechten Torpfosten ein. Keeper Christian Käser vernahm noch den Zuruf eines Mitspielers, dass der Ball am Tor vorbei ginge und zog daher etwas zurück und konnte den Einschlag nicht mehr verhindern. Zwar wäre nur kurz darauf Fabian Augustin beinahe Nutznießer eines Kirchberger Stockfehlers geworden, doch insgesamt war der Heimelf der Schock über den frühen Rückstand deutlich anzusehen. Zu fahrig agierte man in seinen Aktionen, zu ungenau waren die Versuche, Offensivaktionen zu initiieren und vor allem zu wenig schaffte man es in der Mittelfeldzentrale Passwege zuzumachen. Eher hatte man in der 15. Minute Glück, als Alfred Pröll gegen einen einschussbereiten Kirchberger eine überragendes Tackling auspackte und das nächste Tor damit verhinderte. In der 23. Minute hexte Keeper Christian Käser einen klasse Kopfball von Michael Neumeier zur Ecke. So blieb ein Aufbäumen des FC aus in Hälfte Eins und man war mit dem knappen Rückstand gut bedient. Auch die Halbzeitansprache schien keinen Hallo-Wach-Effekt zu erzeugen, denn auch zu Beginn des zweiten Durchgangs war der SV die aggressivere und zielstrebigere Mannschaft. In der 56. Minute hielt Christian Käser noch riesig gegen Maximilian Saller, doch drei Zeigerumdrehungen war er machtlos. Nach schönem Angriff und misslungener Abwehraktion gelangte Fabian Hartl an der Strafraumgrenze an den Ball, zog sofort ab und erzielte fast folgerichtig das 0:2 – das Tor zum Durchmarsch des SV stand nun ganz weit offen. Lange Zeit schien sich der FC Untermitterdorf seinem Schicksal zu ergeben und auf keiner der beiden Seiten tat sich noch viel – bis zur 83. Minute. Karl Wurstbauer schlug einen weiten Freistoß nach vorne, Michael Köstlmeier legte von der rechten Seite der Grundlinie zurück vor das Tor, wo Marcus Timm lediglich noch einschieben musste. Der unverhoffte Anschlusstreffer mobilisierte nun doch noch Kraft und Willen beim FC und vornehmlich mit hohen weiten Bällen entfachte man Gefahr auf das von Dominik Haimerl gehütete Tor. In der 88. Minute hatte Klaus Brunnbauer  noch die Großchance zum Ausgleich, ehe in der Schlussminute eine Flanke von der rechten Seite in den Strafraum segelte, Thomas Aulinger verlängerte und das Leder zum 2:2 im Tornetz zappelte. Untermitterdorf warf bei drei Minuten Nachspielzeit alles nach vorne und tatsächlich ergab sich die Möglichkeit zum finalen Knock-Out. Ein weiter Ball wurde von Marcus Timm verlängert und Klaus Brunnbauer kam nur knapp zu spät vor dem zuschnappenden Kirchberger Keeper. So beendete der souveräne Referee Marco Achmüller das Schlagerspiel unter tosendem Jubel der Kirchberger Spieler und Fans, deren Durchmarsch von der A-Klasse in die Kreisliga damit perfekt war. Die Gesichter des FCU-Lagers sprachen Bände, habe man einfach zu spät an sich geglaubt und somit die große Chance auf den direkten Aufstieg nicht genutzt. Man war sich einig, hätte das Spiel noch fünf Minuten länger gedauert, hätte man den Treffer zum Glück noch erzielt, doch musste man sich auch eingestehen, dass der Nachbar sich seinen Erfolg über die gesamten 90 Minuten klar verdient hatte. So geht es – wie so oft- wieder in die Relegationsrunde. Gegner wird der TSV Mauth, der am letzten Spieltag duch eine Niederlage in Kirchdorf noch in die Relegationsränge rutschte. Der Sieger dieses Aufeinandertreffens duelliert sich mit dem Gewinner aus dem Spiel Niederalteich – Frauenau.

 

 

13.05.2018

FC Thannberg - FC Untermitterdorf 1:4

 

Am vergangenen Sonntag stand für die Mannen um die Spielercoaches Pröll und Fischer mit dem FC Thannberg die letzte Auswärtshürde auf dem Programm, um sich für eine tolle Saison mit dem Meisterschafts-Showdown gegen den Gemeinderivalen aus Kirchberg zu belohnen. Da man mit einem Sieg des SVK gegen den abgeschlagenen Rangletzten des SV Neuschönau rechnen musste, würde dem FCU in Thannberg ein Unentschieden reichen, um das Meisterschaftsfinale zu erzwingen. Jedoch durfte dies natürlich nicht die Zielvorgabe sein. Nach der vielleicht besten Saisonleistung gegen die kleinen Stodbärn am Wochenende zuvor, wollte man mit einem weiteren Sieg Selbstbewusstsein tanken für das ersehnte große Finale. Nachdem die Reserve ihr Spiel im 9 gegen 9 souverän mit 5:0 gewonnen hatte (Tore: 2x Markus Kapfenberger, Martin Weinmann, Josef Wastl, Johannes Holler), legte auch die „Erste“ los wie die Feuerwehr. Alleine in den ersten acht Minuten versäumte man mit drei toll herausgespielten Offensivaktionen die frühe Führung. Der aufgerückte Thomas Aulinger steckte perfekt durch auf Fabian Augustin, welcher mit einem Schuss an den Innenpfosten scheiterte. Kurz darauf rückte Michael Köstlmeier über rechts mit auf und ging fast bis zur Grundlinie durch. Alex Aulinger in der Mitte bugsierte das Leder aus knapp zwei Metern in Rückenlage über das Gehäuse. In der Folgeszene tankte sich Karl Wurstbauer durch, visierte aber nur die Oberkante der Latte an. Nach kurzer Verschnaufpause, in der man jedoch auch den FC Thannberg zwei Mal etwas sorglos zum Torschuss kommen ließ, ging es weiter mit Einbahnstraßenfußball. Alfred Pröll legte sich den Ball am Gegenspieler vorbei, nahm Tempo auf und schoss in der 22. Minute im Duell Keeper Markus Bauer an. Besser machte es der Spielertrainer zwei Zeigerumdrehungen später. Der immer besser in Fahrt kommende Fabian Augustin schaltete nach Freistoß am schnellsten und spitzelte den Ball in den Rückraum, wo Alfred Pröll überlegt flach ins lange Eck zum 0:1 abschloss. Einen Fehler des FC Thannbergs im Spielaufbau nutzten die Gäste in der 33. Minute eiskalt aus. Einen wunderbaren Spielzug über Manuel Fischer und Karl Wurstbauer vollendete Marcus Timm im Sturmzentrum zum 0:2. Selbiger Spieler war es auch in der 40. Minute, der einen Pröll-Freistoß per Kopfball mit Wucht zum 0:3 in die Maschen setzte und scheinbar alles klar machte. Mit einer Nachlässigkeit quasi mit dem Halbzeitpfiff ließ man nochmal zarte Hoffnung für die abstiegsbedrohten Gastgeber aufkeimen. Simon Wax war nach Flanke nahezu ungedeckt und konnte am langen Pfosten zum 1:3-Anschlusstreffer einköpfen. Nach Wiederanpfiff konnte die Heimelf jedoch keinen weiteren Druck auf Christian Käsers Kasten ausüben und Untermitterdorf kontrollierte weiterhin das Geschehen. In der 62. Minute visierte Karl Wurstbauer erneut das Torgestänge, diesmal in Form des Pfostens an, ehe auch er sich mit einem Treffer für seinen Tordrang belohnte. In der 72. Minute zog er nach Übersteiger zentral am Sechzehner ab und knallte das Leder zum 1:4-Endstand in die Maschen. Die ein oder andere Situation ergab sich auch noch in der Schlussphase, in der Angriffe nicht konsequent fertig gespielt wurden oder man im Abschluss zu eigensinnig agierte, unterm Strich stand aber am Ende ein hochverdienter Auswärtssieg und damit eine gelungene Generalprobe vor dem Spiel des Jahres. Am Samstag empfängt man nun zum letzten Saisonspiel den einen Punkt besser postierten Tabellenprimus aus Kirchberg. Für die Meisterschaft benötigt der FCU also einen Heimsieg und wird dafür natürlich alles Erdenkliche in die Waagschale werfen. Das Team um Brunnbauer, Beckert und Co. erwartet zahlreiche, lautstarke Unterstützung zum Traumfinale der diesjährigen Kreisklassensaison.

 

 

06.05.2018

TSV Grafenau II - FC Untermitterdorf 0:4

 

Die Gäste spielten bereits in der ersten Hälfte groß auf und entführten die Punkte ungefährdet aus der "Bärenstadt".

Tore:

0:1 Alfred Pröll (9./Elfmeter);

0:2, 0:3 Alexander Aulinger (22., 41.);

0:4 Manuel Fischer (57.).

SR Fritz Stoffel (Teisnach); 120.

 

 

 

Der FuPa-Liveticker zum Spiel by Hermann Wurstbauer

01.05.2018

FC Untermitterdorf - SV Haus i.W. 2:0

 

Im Nachholspiel gegen den SV Haus i.W. konnte Coach Alfred Pröll auf seinen kompletten Kader zurückgreifen und hatte wahrscheinlich erstmals in dieser Saison die Qual der Wahl. Man erwartete einen wie im Hinspiel kampfstarken Gegner, der ohne Druck aufspielen konnte. Personell rochierte die Anfangself nach dem anstrengenden Sonntagsspiel in Innernzell etwas. Für Michael Köstlmeier, Alexander Aulinger und Manuel Sitzberger standen Hermann List, Albert Rechenmacher und Fabian Augustin in der Startelf.

Untermitterdorf begann auch klar spielbestimmend, wobei Abstimmung und Laufwege in der Offensive noch viel Luft nach oben ließen. So kam man erst einmal zu keiner hundertprozentigen Torgelegenheit und wurde in der 20. Minute vom SV Haus überrascht. Zwei Mal klärte der FC nur unzureichend und so musste Klaus Brunnbauer am Ende vor einem einschussbereiten Hausinger klären. Sechs Minuten später spielte Manuel Fischer klasse nach vorne auf Fabian Augustin, der wiederum von der Grundlinie ins Zentrum flankte. Maximilian Uhlmann im Dress der Hausinger durfte durchatmen, da er beim Klärungsversuch nur haarscharf das eigene Tor verfehlte. Nach einer halben Stunde der schönste Spielzug der ersten Hälfte: Tom Aulinger passte in die Mitte auf Alfred Pröll, der sich aufdrehte und Hermann List auf Rechtsaußen ins Spiel brachte. Lists flache Hereingabe erreichte Karl Wurstbauer, der im letzten Moment noch abgeblockt wurde – in der Entstehung aber eine wunderbare Kombination über die Mitte, die in den letzten Spielen etwas spärlich eingesetzt wurde. Zum Erfolg führte dann in der 40. Minute eine erst weniger aussichtsreiche Szene. Alfed Pröll schickte Karl Wurstbauer steil. Aus ca. 18 Metern zog dieser einfach mal ab, traf den Ball auch nicht optimal, aber Keeper Johannes Christoph patzte entscheidend und ließ den zentral getretenen Torabschluss zum 1:0 durchrutschen. Nachdem Klaus Brunnbauer in der Folge einen Eckball mit dem Knie über das Gehäuse bugsierte, war auch schon Halbzeit.

Auch nach der Pause gaben die `Mitterdorfer den Ton an. Alfred Pröll zog über außen in Richtung Grundlinie und fand Marcus Timm in der Mitte. Dieser probierte es aus der Drehung, verfehlte sein Ziel aber denkbar knapp. Für Beruhigung am kräftezehrenden Doppelspieltag sorgte die 58. Minute. Beim gelungenen Tempogegenstoß lupfte Alex Aulinger das Spielgerät direkt in den Lauf seines Spielercoaches. Dieser ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und nagelte das Leder aus 15 Metern direkt ins Kreuzeck – ein Traumtor. In dieser Phase war von den Gästen kaum etwas zu sehen.  In der 61. Minute war plötzlich Alexander Aulinger auf und davon und steuerte auf das SV-Tor zu. Der mit Siebenmeilenstiefeln herbeigeeilte Martin Stohl konnte den Untermitterdorfer Jungspund gerade noch mit einem Weltklasse-Tackling vom Ball trennen. Nur drei Zeigerumdrehungen später nahm sich Alfred Pröll nochmals ein Herz und zog aus 18 Metern ab. Dieser wahrhafte Strahl knallte jedoch von der Oberkante der Latte ins Toraus. Dass man die Konzentration aber über die gesamte Spielzeit aufrecht erhalten muss, erfuhr man in der 69. Minute. Eigentlich hatte man das Gefühl, dass an diesem Tage nur wenig „anbrennen“ könne, aber plötzlich kam Kopp etwas zu leichtfertig zum Abschluss. Sein Kopfball fand sich aber in den Armen von Keeper Christian Käser wieder. Dieser wollte das Spiel schnell machen, doch plötzlich entglitt ihm der Ball und ein Hauser Spieler kam aus dem Rückhalt zum Schuss. Klaus Brunnbauer stand jedoch goldrichtig und entschärfte das Spielgerät. Daran schloss sich eine unaufgeregte Schlussphase, in der Albert Rechenmacher fast mit dem Abpfiff auf Alex Aulinger lupfte, welcher aber dann das Tor verfehlte.

Der FC hat nun am Doppelspieltag die erhofften sechs Punkte eingefahren und darf sich weiterhin Ambitionen auf den Aufstieg machen. Am Sonntag um 18 Uhr gastieren die Mannen um Spielertrainer Alfred Pröll bei der Zweitvertretung des TSV Grafenau, wo man rückblickend auf das Hinspiel erneut eine schwere Aufgabe erwartet und hofft nicht wie im September einen unnötigen Punktverlust hinnehmen zu müssen. Personell müsste die Lage weiterhin relativ entspannt sein.

 

 

29.04.2018

SG Innernzell / Schöfweg II  - FC Untermitterdorf 0:2

 

Zum Derby gegen die SG Innernzell / Schöfweg II hatte das Trainerteam Alfred Pröll und Manuel Fischer seit langem den fast kompletten Kader zur Verfügung und konnte so auch wieder Josef Wastls Reserve personell etwas aufstocken. Nachdem das Spiel der Zweiten mit einem torlosen Remis endete, ging es pünktlich um 15 Uhr bei fast schon sommerlich heißen Temperaturen los zum Nachbarderby. Nach etwas ereignisarmem Beginn zog ausgerechnet ein negativer „Höhepunkt“ die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf sich. Im Zweikampf mit Alex Aulinger verdrehte sich der erst kürzlich wiedergenesene Christoph Petraska das Knie. Mit Verdacht auf eine schwerere Verletzung wurde dieser schon in der 8. Minute ausgewechselt. Gute Besserung an dieser Stelle! Auf dem Platz plätscherte in der Folge das Geschehen weiter vor sich hin, ehe Fabian Fischer mit der ersten guten Chance nach einer Viertelstunde aufwartete. Nach weiterer eher mageren Fußballkost hatte der Effzeh in der 38. Minute die große Chance auf die Führung. Karl Wurstbauer zog mit dem Ball am Fuß Richtung Sechzehner nach innen. Tom Aulinger hinterlief währenddessen seinen Mitspieler und schaffte so Raum für Wurstbauer, der noch ein paar Meter gut machte, den Abschluss aber gut einen halben Meter neben das Tor setzte. Auch in der 43. Minute war es wieder Aulinger, der mit beherztem Einsatz die nächste Chance ermöglichte. Beinahe an der Eckfahne setzte er energisch nach und holte so einen Eckball heraus. Diesen Standard legte sich Alfred Pröll zurecht, Hausherrenkeeper Franz Kollmer verschätzte sich und Marcus Timm stand dahinter quasi über den Dingen und köpfte lehrbuchmäßig zum 1:0 und somit gleichbedeutend dem Pausenstand ein.

Gleich nach Wiederanpfiff hätte Marcus Timm den Doppelpack schnüren können, fast müssen. Thomas Beckert bugsierte das Leder mit dem Rücken zum Tor an der Strafraumgrenze nach vorne, wo Timm nach einer Drehung fast frei zum Schuss kam, den Ball aber zu leicht touchierte und so Franz Kollmer direkt in die Arme stocherte. Die große Chance zum Ausgleich bot sich den lange Zeit etwas abgetauchten Gastgebern in der 51. Minute: Nach Ecke kam Michael Furtmair viel zu frei zum Kopfball – Keeper Käser konnte aber parieren und Marcus Timm entschärfte das Leder aus der Gefahrenzone. Nach einer gespielten Stunde flankte der eingewechselte Fabian Augustin mit Übersicht auf Alfred Pröll, der die Kugel wuchtig neben das Tor setzte. Wenig später zwang der `Mitterdorfer Spielertrainer SG-Keeper Kollmer mit einem platziert getretenen direkten Freistoß zu einer Parade. Marcus Timm wuchtete das Leder per Direktabnahme einer Pröll-Flanke über den Kasten. Erst in der 70. Minute wieder die Hausherren: Der FC zeigte sich auf der rechten Abwehrseite kurz schläfrig, so dass Benjamin Fischer in Ruhe zur Flanke ansetzen konnte. Michael Furtmairs Abschluss in der Zentrale fiel zum Glück für den FC zu schwach aus. Selbiger Spieler schwächte seine Farben in der 73. Minute dann auch noch selbst, indem er bereits vorverwarnt Manuel Sitzberger umgrätschte und mit der Ampelkarte des Feldes verwiesen wurde. In der Folge ergaben sich für Untermitterdorf zumindest theoretisch mehr Räume, die jedoch oftmals nicht in aller Form genutzt wurden. In der 76. Minute marschierte Alfred Pröll ballführend im 3 gegen 2 auf das Innernzeller Tor zu, scheiterte aber mit seinem eigenen Abschluss anstatt die mitgelaufenen Hermann List und Fabian Augustin zu bedienen. Nur kurz darauf kam Manuel Sitzberger zum Kopfball, welcher aber zu wenig platziert war und somit kein Problem für den SG-Schlussmann Kollmer darstellte. Als der FCU nun schon etwas ungeduldig auf die Entscheidung drängte, war man in der 80. Minute mit einer Schiedsrichterentscheidung gar nicht einverstanden. Hermann List schickte Marcus Timm auf die Reise. Dieser legte im Sechzehner etwas zu ungenau quer auf den miteingelaufenen Fabe Augustin. Der Ball blieb aber im Spiel und Marcus Timm setzte erneut energisch nach, war dann auch als erster am Spielgerät und wurde hierbei von hinten zu Fall gebracht. Zum Unverständnis der FC-Spieler blieb die Pfeife stumm. Den Deckel machte man zur Beruhigung der Gemüter dann doch noch drauf. Klaus Brunnbauer zog das Aufbauspiel über die linke Seite auf, wo Albert Rechenmacher punktgenau über einen Abwehrspieler hinweg auf Hermann List flankte. Dieser behauptete das Leder am Sechzehner, seine Mitspieler warteten auf das Abspiel, doch List fasste sich selbst ein Herz und nagelte die Kugel mit Schmackes ins lange Eck zum verdienten 2:0. Erneut zu eigensinnig agierten die FC’ler in der letzten Offensivaktion des Spiels. Hermann List schickte Alex Aulinger steil. Der nahm seinem Gegenspieler mit Tempo einige Meter ab und fand dann Karl Wurstbauer in der Mitte. Dieser legte aber nicht zurück, sondern schloss am Ende aus spitzem Winkel ab und fand so in Franz Kollmer seinen Meister. Insgesamt gelang dem FC in diesem Derby aber ein verdienter Sieg. Der Fokus liegt aber mit nur einem Tag Pause schon auf der Regeneration und dem Nachholspiel am Maifeiertag gegen den SV Haus im Wald. Da sich auf Schönberg und Kirchberg keine Blöße gegeben haben, wäre ein dreifacher Punktgewinn – auch mit Blick auf das schwere Auswärtsspiel in Grafenau – Gold wert. Alfred Pröll hat auch am Dienstag wieder alle Mann an Bord und somit die Qual der Wahl.

22.04.2018

FC Untermitterdorf - SV Neudorf 5:0

 

Mit dem SV Neudorf traf die Pröll-Elf am Sonntag auf einen stark ersatzgeschwächten Gegner. Bereits das Spiel der Reserven musste aufgrund von Spielermangels des Gastes abgesagt werden. Im Aufgebot der ersten Mannschaft der Gäste tauchten einige Gesichter auf, die im Hinspiel noch im Aufgebot der zweiten Garde standen. Auch der FC musste einige Akteure ersetzen. Neben dem gesperrten Marcus Timm fehlten Albert Rechenmacher, Markus Kapfenberger und Hermann List. Darüber hinaus saßen auf der Bank mit Tim Beutler und Ronny Dausch zwei angeschlagene Spieler und Comebacker Fabian Augustin, bei dem in dieser Saison verletzungsbedingt erst zwei Einsätze zu Buche stehen. Thomas Beckert lief stark grippegeschwächt sogar von Beginn an auf.

Nichtsdestotrotz war die Devise klar: Nur mit einem Dreier kann man Verfolger Schönberg auf Distanz halten und Primus Kirchberg im Blick behalten. Von Beginn an zeichnete sich die Spielrichtung der Partie ab, nämlich in Richtung Gästetor. In der achten Minute flankte Thomas Aulinger, heute wieder als Sturmspitze aufgeboten, ins Zentrum auf Niko Uhlendorf, der freistehend aus fünf Metern Keeper Christoph Töpfl in die Arme köpfte. In der 18. Minute scheiterte Thomas Aulinger aus sechs Metern am SV-Schlussmann. Nur zwei Minuten später spielte Thomas „Glumpe“ Beckert den Dosenöffner, als er am Sechzehner seinen Gegenspieler mit einer feinen Körpertäuschung aussteigen ließ und überlegt ins lange Eck abschloss. Manuel Fischer hätte in der 32. Minute noch erhöhen können, jagte das Leder aber weit über das Tor. So ging es mit einer knappen Führung in die Halbzeit, wobei niemand an einen negativen Verlauf der zweiten Hälfte denken mochte – zu wenig hatten die Gäste, die keinen einzigen Torabschluss verzeichneten dagegen zu setzen.

So gab es auch im zweiten Durchgang mehr oder weniger Einbahnstraßenfußball, wobei man dem FCU schon in der ein oder anderen Situation vorwerfen konnte, die Überlegenheit nicht konsequent auszuspielen. Wo man in der ersten Halbzeit sich selbst etwas einlullen ließ, wo man eigentlich Ball und Gegner laufen lassen hätte können, da suchte man in den zweiten 45 Minuten zwar mehr den Zug zum Tor, agierte aber ein ums andere Mal etwas überhastet oder eigensinnig. Nichtsdestotrotz sorgte Minute 59 für Beruhigung, als mit dem zweiten Treffer quasi der Deckel drauf gemacht wurde. Thomas „Eule“ Aulinger wurde am Strafraumeck regelwidrig zu Fall gebracht. Coach Alfred Pröll schnappte sich das Rund und knallte den fälligen Strafstoß aus elf Metern unhaltbar in den Knick. Nur drei Minuten später stockten die FC’ler auf. Tim „Spoita“ Beutler legte sich über rechts die Kugel zurecht und flankte vor Töpfls Kasten, wo Thomas Aulinger als erster ans Spielgerät kam und dieses durch die Hosenträger des Keepers zum 3:0 verwertete. Den vierten Treffer durften die Zuschauer in der 74. Minute bejubeln, als die `Mitterdorf mit drei Mann erfolgreich aggressiv gegen den Ball pressten. Nutznießer der gelungenen Aktion Alfred Pröll drang mit Tempo in den Sechzehner ein und hatte das Auge für den frei mit eingelaufenen Tom Aulinger, der aus kurzer Distanz sicher einschob. Bei den Gästen schwanden deutlich die Kräfte. Nach Verletzungen mussten die leidgebeutelten Neudorfer die Schlussphase sogar nur zu zehnt über die Bühne bringen. So ärgerte sich Untermitterdorf auch nur wenig über zwei nicht gegebene Abseitstore, wo man sich hinter dem letzten Abwehrspieler sah. Lediglich Co-Coach Manuel Fischer handelte sich den Gelben Karton ein und zeigte sich gütlich gegenüber der Mannschaftskasse. In der 81. Minute scheiterte Alex Aulinger nach tollen Pass von Namensvetter Tom alleine vor Christoph „Tö“ Töpfl, ehe ihm vier Minuten später doch noch sein Treffer vergönnt war. Erneut bewahrte der durchstartende Spielertrainer Pröll die Übersicht und legte ähnlich wie beim vierten Treffer quer und assistierte somit Alex Aulinger das 5:0, was auch den Endstand bedeutete.

Nach dieser Pflichtaufgabe sieht man sich am verlängerten ersten Mai-Wochenende zum Doppelspieltag größeren Herausforderungen gegenüber. Erst tritt man am Sonntag die kurze Reise zum Derby gegen sicher hochmotivierte Innernzeller an, die im Abstiegskampf jeden Zähler benötigen. Nur zwei Tage später erwartet man zu Hause den SV Haus, gegen den man zwar eine positive Bilanz aufzuweisen hat, aber stets hart umkämpfte Spiele bestreiten musste.

 

 

15.04.2018

TSV Schönberg - FC Untermitterdorf 4:1

 

Nachdem sich die „Zweite“ trotz zweimaligem Rückstand im 9 gegen 9 noch ein 2:2 erarbeitete (Markus Kapfenberger, Johannes Holler), stand für die erste Garde das Spitzenspiel beim TSV Schönberg an. Coach Alfred Pröll musste personell auf den gesperrten Marcus Timm und den verletzten Ronny Dausch verzichten, außerdem gingen Manuel Fischer und Thomas Aulinger angeschlagen in die Partie. Von Beginn an zeigten die Gastgeber, dass es für sie nach der Niederlage in Kirchberg um den letzten Strohhalm ging, noch ein Wörtchen im Aufstiegsrennen mitzusprechen. Der TSV war deutlich präsenter und in den wichtigen Zweikämpfen gedankenschneller, während der FC zunächst gar nicht zu seinem Spiel fand. Bereits in der siebten Minute wurde es erstmals gefährlich, als Christian Käser nach Eckball parieren konnte. Nach 16 Zeigerumdrehungen musste der `Mitterdorfer Schlussmann jedoch auch schon hinter sich greifen. Manuel Klose spielte einen klasse Diagonalball auf Matthias Schreindl, wo Niko Uhlendorf nicht defensiv mitarbeitete. Schreindl zog in den Strafraum und verwandelte zum 1:0 ins lange Eck. Schönberg agierte mit der Führung im Rücken weiterhin überlegen, doch Untermitterdorf bekam zwei super Konterchancen angeboten. Beide Male wurden diese jedoch durch zu steile Pässe von Hermann List und Niko Uhlendorf vergeben. Alfred Pröll kam jeweils als potentieller Abnehmer nicht mehr heran. Schönbergs beste Gelegenheit resultierte aus einem Freistoß von Vaclav Krch, den Christian Käser nach vorne abwehrte – Michael Köstlmeier entschäfte aus der Gefahrenzone. So ging es mit einem knappen Rückstand in die Kabinen und man erhofft sich durchaus, das Blatt noch wenden zu können. Diese Hoffnung machte der FC nach nur zwei Minuten mit einem Lapsus zunichte. Keeper Christian Käser verschätzte sich beim Herauslaufen und rammte den nahenden Angreifer zu Boden. Matthias Biebl verwandelte den fälligen Strafstoß sicher zum 2:0. Dieser neuerliche Rückschlag schien zumindest etwas Wirkung zu haben. Untermitterdorf konnte nun etwas mehr Gefahr auf des Gegners Tor ausstrahlen. In der 51. Minute segelte ein Pröll-Freistoß aus dem Halbfeld in Richtung langer Pfosten. Dort lauerte Kapitän Michael Köstlmeier, nahm das Leder volley, visierte aber das Tor mit dessen Hüter Daniel Höcker zu zentral an. Das hätte eigentlich der Anschlusstreffer sein müssen. In der 57. Minute schickte Albert Rechenmacher einen gut getimten Pass in die Spitze, wo Verteidiger Jonas Schreindl über den Ball senste, der durchstartende Karl Wurstbauer aber von der Gegenbewegung zu überrascht war und der TSV so nochmals durchatmen konnte. In der 62. Minute eroberte sich Thomas Aulinger nach Ballverlust sofort das Leder zurück und legte am gegnerischen Strafraum quer. Karl Wurstbauer setzte mit seinem schwachen Linken zum Schuss an, verfehlte sein Ziel aber um wenige Zentimeter. In der 64. Minute rutschte Goalie Daniel Höcker ein weiter Pröll-Freistoß über die Fäuste, doch ein Abwehrspieler klärte noch vor der Linie – direkt in der darauffolgenden Szene wurde ein Köstlmeier-Kopfball erneut von einem Spieler vor der Linie abgewehrt. Der FC war nun gut im Spiel, doch genau in dieser Drangphase fiel das 3:0. Im Gegensatz zu den Blau-Weißen trug der Gastgeber seine Angriffe spielerisch schnörkellos vor und Untermitterdorf leistete defensiv fleißig Schützenhilfe. Nach erst schönem Angriff hatte der FC drei Mal die Möglichkeit zu klären, aber drei Mal kam Schönberg an die zweiten Bälle. Am Ende war es erneut Matthias Biebl in dieser 69. Minute, der allerdings aus stark abseitsverdächtiger Position zum 3:0 einnetzte. Der FCU steckte dennoch noch nicht auf. Nach Torabschlüssen von Albert Rechenmacher und Klaus Brunnbauer war es Tom Aulinger in der 75. Minute, der im dritten Versuch auf 3:1 verkürzte. Der Torschütze schickte in der 83. Minute Alfred Pröll in die Gasse. Pröll versagten aber im Eins gegen Eins die Nerven und scheiterte alleine vor Torwart Höcker. Das 4:1 in der letzten Spielminute durch Johannes Roth fiel nicht mehr ins Gewicht. Schönberg verdiente sich den Sieg rundum mit einem engagierten Auftritt, auch wenn dieser vielleicht um ein Tor zu hoch ausfiel. Untermitterdorf konnte hingegen nicht an die beeindruckende, mannschaftlich geschlossene Leistung aus dem Schönbrunn-Spiel anknüpfen. Am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen den SV Neudorf ist ein Sieg nun fast Pflicht, möchte man den TSV Schönberg nicht noch mehr Lunte riechen lassen und den SV Kirchberg weiterhin im Blickfeld behalten.

 

 

08.04.2018

FC Untermitterdorf - DJK SG Schönbrunn 1:0

 

Nach dem mühevollen 1:0-Auswärtssieg erwartete Alfred Pröll mit seinen Mannen am Sonntag nur zwei Tage später mit der DJK SG Schönbrunn einen harten Brocken. Der Gast besiegte erst in der Vorwoche den SV Kirchberg und wollte mit einem weiteren Dreier richtig im Titelrennen mitmischen. Wie beim Coup gegen den Tabellenprimus rechnete man also mit einem aggressiv zu Werke gehenden Gegner, der früh gegen den Ball presste. Beim FC musste man den Ausfall von Tom Aulinger kompensieren, der in Ringelai verletzt vom Feld musste. Dafür rutschte Marcus Timm zurück an die Seite von Michael Köstlmeier in die Innenverteidigung. Hermann List rochierte in die Sturmspitze.

Der Beginn des Spitzenspiels gestaltete sich äußerst nervös auf beiden Seiten. Das Glück stand in dieser Phase eher der Heimelf bei, denn zwei kapitale Stellungsfehler in der Hintermannschaft wurden von den Angreifern der DJK-SG nicht bestraft – einmal wurde der Ball verstolpert, das andere Mal das Tor verfehlt. Nach einer Viertelstunde nahm das Spiel Fahrt auf und der FC zeigte sich deutlich gefestigter in seinen Aktionen. Ein schöner Spielzug endete bei Alfred Pröll, dessen starker Abschluss von Keeper Tobias Weishäupl pariert wurde. Karl Wurstbauer war im Nachsetzen nicht mit Fortuna im Bunde und der Ball holperte am Tor vorbei. In der 24. Minute wurde eine scharfe Hereingabe von Manuel Sitzberger unzureichend geklärt und landete bei Alex Aulinger. Diesem versagten aus knapp fünf Metern die Nerven und schob das Runde neben das Eckige. Nur eine Minute später erreichte ein weiter Ball erneut fast Alex Aulinger, als sich der Gästeschlussmann und sein Innenverteidiger gegenseitig irritierten und am Schluss das „Ballglück“ auf ihrer Seite hatten. Der FC hatte das Geschehen nun souverän im Griff. Lediglich nach einer halben Stunde musste man nochmals kurz durchatmen, als Marcus Timm bei einem hohen, weiten Ball von der Sonne geblendet wurde, Johannes Pichler die Kugel mitnahm, aber etwa einen halben Meter am linken Pfosten vorbei zielte. So ging es torlos zum Pausentee, wo Coach Alfred Pröll seine Truppe sicher ermunterte, an diesen guten, couragierten Auftritt der ersten Hälfte anzuknüpfen.

So startete auch der zweite Durchgang mit einem Hundertprozenter für die Hausherren. Alfred Pröll wurde über links freigespielt und sprintete in Richtung Grundlinie. Seine perfekt angesetzte Flanke fand Hermann List, der ein paar Zentimeter zu niedrig absprang und so die Hereingabe über das Tor köpfte. Der Aufreger des Spiels ereignete sich in der 53. Spielminute. Marcus Timm gewann kurz vor dem eigenen Sechzehner seinen Defensivzweikampf und wollte direkt den Tempogegenstoß einleiten. Mit dem zweiten Kontakt legte sich Timm den Ball jedoch etwas zu weit vor, Florian Pichler spitzelte den Ball in Richtung Seitenaus und Timm kam im Kampf um den Ball minimal zu spät und brachte so seinen Gegenspieler zu Fall. Schiedsrichter Daniel Linsmeier zückte ohne zu zögern die Rote Karte – eine sehr harte Entscheidung, da Timm weder mit gestrecktem Bein, noch von hinten zu Werke ging, noch eine Verletzung des Gegenspielers billigend in Kauf nahm. Dem FC stand also eine Mammutaufgabe bevor, musste man doch ausgerechnet in diesem wichtigen Gipfeltreffen fast 40 Minuten zu zehnt um seine Punkte kämpfen. Untermitterdorf versuchte also die defensive Ordnung nun zu halten, stand gut gestaffelt gegen den Ball und agierte äußerst konzentriert in den Zweikämpfen. Schönbrunn konnte vorerst aus der Überzahl kein Kapital schlagen. Erst in der 71. Minute strahlte der Gast richtige Torgefahr aus, wobei es mit Michael Köstlmeier ein Blau-Weißer war, der eine scharfe Hereingabe von rechts an den eigenen Pfosten lenkte. Der FCU ließ sich aber nicht beirren und lieferte weiterhin eine vor allem auch kämpferisch überragende Leistung ab. Dies wurde in der 74. Minute belohnt: Ronny Dausch schickte mit einem Traumpass in den Lauf seinen Spielertrainer Alfred Pröll auf die Reise. Dieser drang in den Strafraum ein und markierte mit einem strammen Schuss ins lange Eck das frenetisch umjubelte 1:0. In der 77. Minute erarbeitete man sich gar die nächste Großchance. Köstlmeier leitete weiter auf Albert Rechenmacher, der wiederum Karl Wurstbauer in Szene setzte. Dieser scheiterte an Keeper Weishäupl aus spitzem Winkel. Die beste Chance der Gäste, die natürlich auf die schwindenden Kräfte des FC setzten, resultierte aus Minute 83, als Alexander Schreiner nach Eckball relativ frei zum Schuss kam, aber das Leder am rechten Pfosten vorbei setzte. Ansonsten konnte Schönbrunn bis auf einige Freistoßsituationen nicht mehr den ganz großen Druck auf Christian Käsers Kasten ausüben. In der 88. Minute sah sich der FC Untermitterdorf sogar um die Vorentscheidung gebracht. Hermann List bekam auf der rechten Seite noch weit in der eigenen Hälfte das Spielgerät. Alfred Pröll lauerte am Mittelkreis und wartete mit dem Spurt auf den weiten Ball. Als List Pröll auf den Weg in Richtung Gästetor schickte, startete Pröll deutlich hinter der Mittellinie, wurde aber vom Unparteiischen wegen angeblichem Abseits zurückgepfiffen. Nichtsdestotrotz konnte man den knappen Vorsprung über die Zeit retten und konnte sich über einen verdienten Sieg gegen den Tabellennachbarn freuen. Diese Energieleistung sollte der FC-Elf Selbstbewusstsein und Auftrieb für den Saisonendspurt geben. Mit dem TSV Schönberg erwartet man aber einen harten Brocken, der nach der Niederlage beim SV Kirchberg schon unter Zugzwang steht, möchte man im Aufstiegsrennen noch ein Wörtchen mitreden. Schwer wiegt beim FCU allerdings die Sperre von Marcus Timm nach dem erwähnt harten Platzverweis. Mit dem verletzten Thomas Aulinger und dem grippekranken Manuel Fischer stehen die Einsätze zweier weiterer Eckpfeiler auf der Kippe.

 

 

06.04.2018

TSV Ringelai - FC Untermitterdorf 0:1

 

Im Nachholspiel der Kreisklasse Mittlerer Wald musste der FC Untermitterdorf am Freitagabend beim TSV Ringelai antreten. Auf holprigem Geläuf traf man zwar auf den Rangletzten der Tabelle, welcher aber erst für den SV Kirchberg zum Stolperstein wurde. Neben den Langzeitverletzten Fabian Augustin und Andreas Raith musste Coach Alfred Pröll zum letzten Mal noch auf den gesperrten Klaus Brunnbauer verzichten. Thomas Beckerts Einsatz stand zeitlich auf der Kippe, doch er schaffte es rechtzeitig ins Ohetal und nahm zunächst auf der Bank Platz.

Bereits nach drei Spielminuten landete ein Zufallsprodukt fast im Kasten der Hausherren. Ein Freistoß wurde derart abgefälscht, dass er an den linken Torpfosten klatschte – Karl Wurstbauer konnte den Ball im Nachsetzen nicht im Tor unterbringen. In der Folge ging der Hausherr forsch zu Werke und bot dem Tabellenzweiten gut Paroli bis in der 18. Minute ein weiteres Mal das Aluminium erklang. Albert Rechenmacher zog einen Freistoß aus der Halbposition Richtung langer Pfosten und Marcus Timm gelangte per Kopf an den auftitschenden Ball, bugsierte ihn jedoch aus knapp einem Meter an die Querlatte. Ansonsten entwickelte sich mehr und mehr ein „Ghaurad“ mit vielen weiten Bällen auf beiden Seiten und keiner einzigen sehenswerten Ballstafette. Nach einer halben Stunde sorgten erstmals die Hausherren für Gefahr. Der inzwischen eingewechselte Thomas Beckert, der ansonsten eine starke Partie zeigte, ließ sich über seine Seite abkochen und der resultierende Torabschluss wurde zum Eckball abgefälscht. In einem Spiel, das eigentlich auch kein Tor verdient hätte, ging es also folgerichtig torlos in die Kabinen.

Mit Anpfiff der zweiten Hälfte flackerte nun auch das Flutlicht auf und die Zuschauer hofften dementsprechend auch bei den Akteuren auf dem Platz auf den einen oder anderen lichten Moment. Diese hatte aber zunächst eher das Schlusslicht auf seiner Seite und Ringelai erarbeitete sich sogar ein „Halbchancen-Plus“. Nach etwa einer Stunde unansehnlicher Spielzeit schien Untermitterdorf endlich den richtigen Schalter gefunden zu haben und man konnte vermehrt durch spielerische Lösungen für Gefahr sorgen, zumal man mit „Hoch und Weit“ an diesem Tag wohl doch keine „Freid“ mehr finden sollte. In der 69. Minute wurde man prompt belohnt. Alfred Pröll beförderte das Spielgerät diagonal über die Abwehr hinweg auf Karl Wurstbauer. Dieser wurde fast aussichtslos abgedrängt, brachte die Kugel aber mit einem Schuss quer zum Tor, wo sich Keeper Julian Kapfenberger und ein Abwehrspieler irgendwie selbst ein Ei legten – ein typisches „Erpfetor“ also. In der Folge präsentierte sich Untermitterdorf defensiv äußerst stabil und schien dieses knappe Ergebnis über die Zeit schaukeln zu können. In der 81. Minute jedoch führte ein unnötiges Foul zu einem Freistoß 18 Meter vor dem Tor. Den platziert und scharf getretenen Standard tauchte Keeper Christian Käser mit einer riesigen Parade aus dem Toreck. In der 86. Minute hätte Spielertrainer Alfred Pröll den Sack eigentlich endgültig zuschnüren müssen, doch nach Steilpass von Albert Rechenmacher in die Spitze verzog er aus aussichtsreicher Position im Sechzehner. In der letzten Minute der regulären Spielzeit stockte dem mitgereisten Fanvolk des FCU der Atem. Nach weitem Abschlag von Keeper Julian Kapfenberger verschätzte sich der in die Abwehrzentrale zurückbeorderte Marcus Timm und Christian Käser war auch nicht aus dem Kasten geeilt. So kam Ringelais Stürmer Steve Luis dazwischen und verfehlte mit seinem Abschluss das Tor und somit den Last-Minute-Ausgleich nur haarscharf. Nachdem man die Nachspielzeit und die letzten Angriffsbemühungen des TSV überstanden hatte, konnte man sich also über einen äußerst „dreckigen“ Dreier freuen und geht mit einem perfekten Frühjahrsstart in das Spitzenspiel am Sonntag gegen die DJK aus Schönbrunn. Zwar ist Klaus Brunnbauer dann wieder spielberechtigt, doch muss die Pröll-Elf den Ausfall von Thomas Aulinger aufgrund einer Sprunggelenksverletzung als Wermutstropfen verkraften. Die Pröll-Elf erwartet gegen die körperlich robusten Schönbrunner in jedem Fall ein harter Kampf um jeden Meter Rasen, wie man auch im Hinspiel schon erkennen musste.

02.04.2018

FC Untermitterdorf - DJK SSV Hinterschmiding 4:1

 

 

Nach etwas holprigem Vorbereitungsstart, wechselhaften Auftritten in den Vorbereitungsspielen, einem intensiven Trainingslager in Pilsen und zuletzt positiven Trainingseindrücken wussten die Mannen um Spielertrainer Alfred Pröll nicht, wo sie nun zum Frühjahrsauftakt stehen, zumal sich die erste Standortbestimmung nochmals um zwei Spielausfälle nach hinten verschob. Mit dem DJK SSV Hinterschmiding sollte man auf eine Mannschaft treffen, die bestens aus der Winterpause gestartet war und somit in Untermitterdorf auf eine Überraschung brannte.

Der FC startete zunächst etwas unsicher und Christian Käser gewährte den Gästen nach acht Spielminuten mit eben so einer Unsicherheit die Megachance zur Führung. Hinausgeeilt zur Eckfahne spielte er Matthias Thuringer den Ball genau in die Beine. Dieser zog aus 18 Metern ab, doch Kapitän Michael Köstlmeier stand vor der Torlinie bereits bestens postiert und wehrte ab. Nun erkämpfte sich U’dorf langsam ins Spiel und dementsprechend Übergewicht. Marcus Timms Kopfball nach Pröll-Ecke strich in der 23. Minute nur knapp vorbei. Bei einer weiteren Flanke kam Marcus Timm erneut an den Ball, leitete ihn weiter zu Alex Aulinger, welcher wiederum für Co-Trainer Manu Fischer ablegte. Dieser beförderte das Leder jedoch aus aussichtsreicher Situation – 16 Meter zentral vorm Tor – über den Kasten. In der 37. Minute nahm sich Alex Aulinger den Ball mit der Hand an, war selbst überrascht, keinen Schiedsrichterpfiff zu hören und stand plötzlich frei vor Keeper Franz Leeb. Anstatt querzulegen zog Aulinger jedoch aus ungünstigem Winkel ab und vergab diese überraschende Chance. Kurz darauf erkämpfte Albert Rechenmacher das Spielgerät am Mittelkreis und schickte Marcus Timm gen Hinterschmidinger Tor. Sein Abschluss geriet aber etwas überhastet neben das Tor. Nach einem weiteren Steilpass verfehlte der neu installierte Sturmtank sein Ziel nur knapp neben dem Tordreieck. Somit ging es nach einer überlegenen ersten Hälfte der Heimelf dennoch torlos in die Kabinen und musste wohl weiter geduldig bleiben, um dieses Spiel auf seine Seite zu drehen.

Mit der ersten Chance in Durchgang Zwei stellte Hinterschmidings Momo Thuringer den Spielverlauf aber dann auf den Kopf. Als Michael Köstlmeier etwas wegrutschte, fackelte der Torjäger aus 17 Metern halblinker Position nicht lange und zimmerte das Runde unhaltbar für Keeper Käser ins Eckige. Untermitterdorf zeigte sich kurz geschockt, gab aber schnell wieder die Spielrichtung vor. In der 57. Minute fand eine weitere Pröll-Ecke den großgewachsenen Timm, der aber mit seinem Kopfball am Querbalken scheiterte. Die endgültige Trendwende führte allerdings die Gelb-Rote Karte für Marco Schrottenbaum eine Minute später herbei. Der bereits verwarnte Schmidinger leistete sich einen verbalen Aussetzer und wurde mit der Ampelkarte vom Feld geschickt. Die dezimierten Schmidinger haderten heftig mit dieser Entscheidung und mussten mit dem daraus resultierenden Freistoß auch noch den nächsten Rückschlag hinnehmen. Der von der Mittellinie aus weit getretene ruhende Ball von Michael Köstlmeier fand im Gewühl den am schnellsten reagierenden Tom Aulinger, der zum Ausgleich einnetzte. Fast im Gegenzug riss Christian Käser nach Kopfballverlängerung eines Freistoßes die Fäuste nach oben und entschärfte die Chance mit diesem Blitzreflex. Wieder auf der Gegenseite steckte Coach Alfred Pröll den Ball auf der linken Seite zwischen zwei Schmidingern hindurch und schickte somit Manuel Sitzberger auf die Reise. Dessen zu kurz geratene Flanke wurde in der 68. Minute nur unzureichend geklärt und Alex Aulinger schlenzte das wiedergewonnene Leder im Sechzehner ins lange Eck zur 2:1-Führung. Nur drei Minuten später erlebten die 180 Zuschauer eine Art Déjà-Vu in Form des quasi identischen Spielzuges. Dieses Mal präzisierte „Spritzberger“ seine Flanke deutlich besser, Marcus Timm stieg zum Kopfball in die Luft und versenkte diesen per Aufsetzer zur Vorentscheidung. Für Raunen im Waldstadion sorgte Karl Wurstbauer in der darauffolgenden Szene. Einen hohen Ball nahm er sich gefühlvoll mit der Brust an und setzte in bester Klaus-Fischer-Manier zum lehrbuchreifen Fallrückzieher an. Keeper Franz Leeb lenkte diesen gerade noch an die Latte und vereitelte so ein Traumtor. Endgültig den Deckel drauf machte daraufhin Alex Aulinger in der 78. Minute, als Hinterschmiding ihm nach Abwehrfehler den Ball überließ. Er steuerte alleine auf den Gästetorwart zu, ließ ihn mit einer Körpertäuschung aussteigen und verwandelte sicher zum 4:1. Wegen verbaler Ungepflogenheiten mussten auch noch Daniel Hödl (G-R/ 79. Minute) und Tobias Springer (R/ 83. Minute) vorzeitig zum Duschen, ehe sich Untermitterdorf über diesen Auftaktdreier freuen konnte. Aufgrund der Patzer von Kirchberg (0:2 in Schönbrunn) und Schönberg (1:1 gg. Thannberg) machte man also weiter Boden gut und geht hochmotiviert in den Doppelspieltag. Bereits am Freitag um 19 Uhr gastiert man zum Nachholspiel in Ringelai. Am Sonntag empfängt man dann zuhause die DJK aus Schönbrunn, die nun ebenfalls ihre Ambitionen im Titelrennen unterstrichen haben.

05.11.2017

SG Freyung II / Kreuzberg - FC Untermitterdorf 1:1

 

Weniger gute Erinnerungen kamen bei den FC-Verantwortlichen bei der Auswärtsfahrt nach Kreuzberg zu der ansässigen SG mit der Zweitvertretung des TV Freyung empor, wurde man doch in der Vergangenheit auf dem eher schmalen Platz trotz Favoritenrolle schon oft vor Probleme gestellt. Auch an diesem Wochenende waren die Rollen eigentlich klar verteilt. Der FC wollte im vorletzten Spiel vor der Winterpause den Abstand zum Führungsduo nicht größer werden lassen und war fest gewillt einen Dreier einzuheimsen. Coach Alfred Pröll musste neben den Langzeitverletzten Christoph Geiß und Fabian Augustin auch auf Thomas Aulinger (Auslandsaufenthalt) und Markus Raith (erneute  Knieverletzung im Training) verzichten.

Untermitterdorf war von Beginn an um Spielkontrolle bemüht und nahm das Heft in die Hand. Die erste richtig gute Chance eröffnete sich Niko Uhlendorf in der sechsten Minute, als Gü Weinmann schön durchsteckte – SG-Keeper Stefan Probst parierte aber per Fußabwehr. Trotz deutlichem Vorteil in puncto Ballbesitz und Spielanteilen gelang es dem FC in der ersten Hälfte nicht mehr, direkten Druck auf das Heimtor auszuüben. Zumeist kam der letzte Pass nicht an oder es fehlte schlichtweg die zündende Idee zum Abschluss zu kommen. So ging es torlos in die Kabinen. Doch das Gefühl sagte dem FC-Fanblock, dass das erlösende Tor eine Frage der Zeit sei.

Auch in die zweite Halbzeit startete der FC wieder mit einer Riesengelegenheit nach sechs Minuten. Alfred Pröll spielte nach gewonnenem Zweikampf einen langen Ball in die Spitze, wo sich Günther Weinmann zwar im Laufduell durchsetzen konnte, in Bedrängnis aber zu zentral abschloss und scheiterte. Kurz darauf zappelte die Kugel in die Maschen, doch der Jubel verstummte schnell. Nach Pröll-Freistoß netzte Manuel Sitzberger aus dem Gewühl ein, doch der Schiedsrichter ahndete ein Foul an Keeper Probst. Das Spiel verkam in der Folge eher zu einem gepflegten „Ghauarad“ und es dauerte etwa zehn Minuten bis der FCU wieder versuchte diese Blockade zu lösen. Karl Wurstbauer verfehlte in der 63. Minute nur denkbar knapp mit einem Drehschuss aus 16 Metern. Marcus Timm’s Kopfball nach erneutem Pröll-Freistoß landete nur am Außennetz. In der 67. Minute musste der bisher beschäftigungslose Christian Käser erstmals eingreifen. Einen Fernschuss der Hausherren lenkte er zur Ecke. In der 70. Minute hatten die FC-Fans abermals den Jubelschrei auf den Lippen, doch wieder wurde der vermeintliche Führungstreffer zurecht annulliert. Nach einem Pfostentreffer und somit einem Fast-Eigentor der Gastgeber kam Manuel Sitzberger ans Spielgerät, schoss in Richtung SG-Gehäuse, worauf sich Marcus Timm in dessen Schuss stürzte und das Leder über die Linie drückte. Leider befand sich der Abwehrrecke hierbei in Abseitsposition. Untermitterdorf schien langsam die Zeit davon zu laufen. Weiterhin suchte man den Weg nach vorne, doch die Erlösung wollte nicht gelingen. Stattdessen eilte in der 79. Minute plötzlich nach FC-Fehlpass Thomas Biereder auf Christian Käser zu. Der Gäste-Schlussmann reagierte glänzend, wartete lange und verhinderte per Fußabwehr den überraschenden Rückstand.  Drei Minuten später war erneut Freyung/Kreuzberg bei einem Konter im Vorwärtsgang und Untermitterdorf agierte nachlässig, ja sogar fahrlässig in der Verteidigung. Die Kugel fand den Weg über die Zentrale auf die linke Außenbahn, von wo eine Flanke erneut Thomas Biereder erlangte. Dieser ließ sich die Butter nicht ein zweites Mal vom Brot nehmen und erzielte nun das 1:0, was den Spielverlauf doch auf den Kopf stellte. Wütend aber immer noch ziemlich ideenlos und nicht aus der angestrebten Grundordnung heraus rannte U’dorf weiter an. Die Hausherren verteidigten relativ geschickt und konnten in vielen Situationen Sand von der Uhr nehmen. Doch fehlende Moral konnte man der Pröll-Elf sicherlich nicht vorwerfen. Und so stieg erneut nach einem Freistoß von Spielercoach Alfred Pröll der lange Marcus Timm in der 90. Minute am höchsten und assistierte somit Klaus Brunnbauer, dem im Nachsetzen der verdiente Ausgleich gelang. Mit dem Torjubel wurde es aber ziemlich hektisch. Torschütze Brunnbauer wurde von seinen Kameraden angepeitscht, den Ball schnell zurückzuholen, wurde aber bei dem Versuch erst von einem Gegenspieler geblockt. Dadurch schaffte es Keeper Probst den Ball zuerst an sich zu nehmen und diesen etwas „gespielt tollpatschig“ nicht wieder freizugeben. Übermotiviert aufgrund der wenigen verbleibenden Zeit und der aufgeheizten Situation rempelte Torschütze Brunnbauer seinen Widersacher an und kassierte für diese Undiszipliniertheit die Rote Karte. Die Hausherren indes überstanden die fünfminütige Nachspielzeit schadlos und freuten sich über einen Punkt gegen den Favoriten. Der FC muss am nächsten Wochenende nochmals nachsitzen und verabschiedet sich mit dem Nachholspiel zuhause gegen die DJK SSV Hinterschmiding in die Winterpause. Da auch Kirchberg mit einem Unentschieden und Schönberg mit einer Niederlage Federn ließen, konnte man diese Patzer zwar in Kreuzberg nicht für sich nutzen, aber die tabellarische Situation verbesserte sich für den Moment sogar etwas. Den nun gewonnenen Ein-Punkte-Vorsprung vor dem TSV Schönberg möchte man nun natürlich unbedingt verteidigen und mit in die Winterpause nehmen.

 

 

22.10.2017

SG Preying - FC Untermitterdorf 1:5

 

Liveticker by El Schinkolore

15.10.2017

FC Untermitterdorf - SV Neuschönau 6:0

 

Nachdem es im Spiel 9 gegen 9 die Untermitterdorfer Reserve unter Federführung von Josef Wastl gegen den TSV Spiegelau II bereits sieben Mal krachen ließ (Comebacker Tom Aulinger 2, Markus Kapfenberger, Markus Stadler, Andreas Raith, Matthias Aulinger, Ronny Dausch), wollte auch die erste Garde dem in Nichts nachstehen. Nach dem wichtigen Auswärtspunkt in Kirchberg lag die klare Zielvorgabe auf drei Punkten und mit diesem Selbstverständnis ging man die Partie auch an. Von Beginn an zeigte sich die Pröll-Elf als Herr im Haus und rückte bereits nach 20 Minuten mit drei Treffern die Kräfteverhältnisse zurecht. Bereits in der siebten Minute bediente Tim Beutler seinen aufgerückten Nebenmann Marcus Timm, welcher mit viel Power marschierte und daraufhin auf Gü Weinmann am Strafraum zurücklegte. Dieser nahm sich die Lehre aus dem Kirchberg-Spiel („Hau wieder moi hi“) zu Herzen und versenkte die Kugel mit links im Knick zum 1:0. Nach einer gespielten Viertelstunde fing Spielercoach Alfred Pröll einen Pass ab, legte ihn sich gleichzeitig vor und wieselte dem Spielgerät in vollstem Tempo hinterher. Seine Hereingabe nahm sich wiederum Weinmann mit dem Oberschenkel gefühlvoll herunter und schloss flach per Dropkick ins lange Eck zum 2:0 ab. Weitere vier Minuten später setzte der zweite spielende Chefanweiser Manuel Fischer seinen Kameraden Alex Aulinger mit einem genialen Pass in die Schnittstelle der Abwehr in Szene. Aulinger legte sich die Kugel nochmals vor, blieb vor Keeper Josef Scheibelberger cool und netzte zum 3:0 neben den Pfosten ein. Die nächste Offensivaktion leitete Spielgestalter Pröll mit einem ähnlichen Pass in die Nahtstelle ein. Alexander Aulinger brachte den Ball in die Mitte, wo Untermitterdorf wohl zurecht ein Handspiel monierte – Karl Wurstbauer kam aber in der Folge an den Ball und setzte das Runde in Bedrängnis aus drei Metern über das Eckige. Kurz vor dem Pausentee ließ SV-Schlussmann Scheibelberger einen schwachen Wurstbauer-Rusler überraschend aus den Händen gleiten – Gü Weinmann roch den Sonntagsbraten, kam aber knapp an den vierten Einschuss nicht mehr heran. 

Nach Wiederanpfiff schaltete Untermitterdorf gefühlt einen Gang zurück. Spielerisch war man aber trotzdem klar überlegen und die Spielrichtung blieb wie gehabt in Richtung SV-Tor. In der 54. Minute ging Karl Wurstbauer bis zur Grundlinie und legte zurück, wo Niko Uhlendorf sich den Ball mit stoischer Ruhe zur Seite legte und mit Bedacht zum 4:0 aus 14 Metern einnetzte. Nach tollem Pass von Marcus Timm(sn) erzielte Alex Aulinger in der 70. Minute seinen ersten Doppelpack im Dress des FC. Zwei Minuten später nahm der Gästetorwart einen Rückpass seines Verteidigers am Fünfereck auf, worauf es indirekten Freistoß gab. Neuschönau ließ die lange Ecke ungeschützt – Marcus Timm kam nach Vorlage von Alfred Pröll herangerauscht und zimmerte das Leder stramm zum 6:0 in die Maschen. Somit feierte Untermitterdorf zum Rückrundenstart einen hochverdienten Kantersieg. Keeper Jo Altmann, der Christian Käser vertrat, verlebte einen ruhigen Nachmittag und freute sich mit den drei Punkten über eine höhere Ausbeute als bei den meisten seiner Kicktipp-Spieltage (Im Anschluss an das Spiel bekam er feierlich die „Rote Laterne“ der Vorsaison überreicht.) Mann des Spiels war aber ein anderer. Über die gesamte Spielzeit im Fokus glänzte Manuel Fischer auf der Sechserposition mit bewusst körperlosem Spiel und sicherte so seinem Team fünf Goasmassn für sein erstes Spiel seit dem 05.04.1998 (Dörferturnier Halbfinale: FCU-Bambinis gegen die Raindorf Beach Bombers), in dem er keine Gelbe Karte kassierte. 

Am kommenden Wochenende tritt die Pröll-Elf die Reise nach Preying an, wo man ein schweres Spiel erwartet. Wieder in den Kader zurückkehren werden Christian Käser und Thomas Beckert. Auch ein Comeback von Thomas Aulinger steht im Raum. Fehlen wird allerdings Untermitterdorfs Torjäger Günther Weinmann, der sich im Urlaub befindet.

 

 

 

08.10.2017

SV Kirchberg - FC Untermitterdorf 3:3

 

Ein rassiges Spitzenspiel vor stattlicher Kulisse von 450 Zuschauern erwartete alle Fußballbegeisterten. Das Nachbarduell des Drittplatzierten aus Untermitterdorf beim Gemeinderivalen des SV Kirchberg gab es schon sieben Jahre nicht mehr auf Ligaebene. Nachdem die `Mitterdorfer Zweite im Reservespiel trotz gleichwertiger Leistung mit 0:2 das Nachsehen hatte, war bei nasskalten Temperaturen also angerichtet für die erste Garde. Untermitterdorf musste weiterhin seine Ausfälle Tom Aulinger, Fabian Augustin und Christoph Geiß ersetzen – Kirchberg trat in Bestbesetzung an. Die Partie begann erwartungsgemäß flott – das obligatorische Abtasten übersprangen die Hausherren des SV großzügig und feuerten zwei noch zu ungenaue Fernschüsse auf das Untermitterdorfer Tor ab. In der siebten Minute rächte sich die anfängliche Passivität der Pröll-Elf. Man ließ die Gastgeber im Spielaufbau gewähren und ging zu wenig aggressiv zu Werke, sodass sich ein Pass den Weg durch die Mitte mit etwas Glück bis in die Spitze hindurch bahnte und Fabian Hartl enteilte. Cool schloss dieser per Flachschuss zum 1:0 ab. Von dieser kalten Dusche schien der FC zumindest ein wenig wachgerüttelt und näherte sich auch langsam dem gegnerischen Tor an.  In der 16. Minute war es schon so weit. Alfred Pröll brachte einen Freistoß in den Strafraum, den Keeper Dominik Haimerl zur Seite abwehrte. Dort stand Alexander Aulinger goldrichtig und vollstreckte mit der linken Klebe direkt und hart geschossen zum 1:1-Ausgleich. Es entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, wobei die Kirchberger gegen Ende der ersten Halbzeit nochmals mehr zulegen konnten. In der 44. Minute tauchte Christoph Pfeffer nach Eckball am langen Pfosten auf, traf aus kurzer Distanz aber nur das Außennetz. In der ersten Minute der Nachspielzeit belohnte sich der Gastgeber doch noch für seine Bemühungen – unter tatkräftiger Unterstützung von Keeper Christian Käser. Der `Mitterdorfer Schlussmann, der kurz zuvor einen gefährlichen Freistoß noch super zur Ecke lenkte, ließ in dieser Szene einen weiteren Freistoß von der Brust nach vorne prallen – Sebastian Trauner musste nur noch einschieben. Gü Weinmann, der sich bereits in der 20. Minute am Ellbogen verletzte, aber sich duch das Spiel schleppte, eröffnete sich sogar noch vor dem Pausenpfiff die erneute Ausgleichschance, doch sein Flachschuss aus suboptimalem Winkel verfehlte das Ziel. Alfred Pröll brachte für den zweiten Durchgang mit Markus Raith und Thomas Beckert zwei frische Kräfte und gleichermaßen frisch präsentierte sich auch die gesamte Elf. In der 48. Minute setzte sich Alfred Pröll an der Seitenauslinie super durch und flankte das Leder in die Gefahrenzone. Torwart Haimerl faustete nach vorne weg, wo Thomas Beckert den Ball mit dem schwachen Linken zwar gut traf, aber zu unplatziert direkt in die Arme des liegenden Keepers abschloss. Besser machte es Untermitterdorfs spielender Co-Trainer Manuel Fischer in Minute 51. Nach Fehlpass der Gastgeber trat Fischer die Flucht nach vorne an, setzte sich energische gegen einen Gegenspieler durch und setzten seinen satten Schuss aus 20 Metern traumhaft in den Winkel. Es stand 2:2 und die Gäste schienen auf ihrem gewonnenen Oberwasser weiter schwimmen zu können. In der 55. Minute chippte Alfred Pröll das Spielgerät toll über die Abwehrreihe hinweg, wo Günther Weinmann am Abwehrspieler vorbeiging und direkt vor der Torlinie von einem weiteren Widersacher noch gestoppt werden konnte. Kirchberg, das sich schon über die gesamte Spielzeit vor allem bei Standards brandgefährlich präsentierte, kam durch eben solche in der 56. Minute wieder ins Spiel. Erst wurde eine Ecke an den Außenpfosten abgefälscht und der erneute Eckball segelte mit Effet in hohem Bogen ins lange Eck zum vermeintlichen 3:2. Keeper Käser wurde jedoch zu Boden gestoßen und konnte den Treffer so nicht verhindern – Schiedsrichter Andreas Egner verweigerte dem Tor wohl zurecht die Anerkennung. Acht Minuten später klingelte es aber doch. Und dieses Mal rollte der FC den roten Teppich aus. Locker spazierten die Gastgeber durch das Mittelfeld, drei FC’ler verhielten sich bis zum Sechzehner viel zu passiv und Michael Neumeier schob letztendlich den Ball zum 3:2 ins lange Eck. Untermitterdorf musste also zum dritten Mal einem Rückstand hinterher hecheln, wollte sich aber auch nun noch nicht geschlagen geben. Nach einem weiteren Abschluss von Günther Weinmann, wurde es erneut nach Pröll-Freistoß gefährlich. Marcus Timm stieg am höchsten – sein Kopfball konnte aber noch zur Ecke abgefälscht werden. In der 80. Minute versäumte es wiederum der SVK, den Deckel drauf zu machen. Fabian Hartl setzte einen Kopfball aus nur drei Metern über das Tor und verpasste somit die Entscheidung. Dies sollte sich rächen. Nach Freistoß an der Mittellinie brachte Thomas Beckert die Kugel ins Zentrum – die SV-Hintermannschaft verteidigte schwach und Günther Weinmann egalisierte abermals zum 3:3. Das Spiel blieb bis zum Schlusspfiff hart umkämpft und spannend, doch größere Einschussmöglichkeiten blieben aus. Letztendlich zeigte man sich im `Mitterdorfer Lager hochzufrieden über diesen Auswärtspunkt, bei dem man große Moral zeigte und einen dreimaligen Rückstand wettmachen konnte. Somit bleibt man nach der Vorrunde bis auf drei Punkte dran am Spitzenduo und hofft bis zum Heimspiel am kommenden Sonntag seine Akkus wieder voll aufgeladen zu haben. Erste und zweite Mannschaft erwarten den SV Neuschönau zum Rückrundenstart.

 

 

03.10.2017

DJK SSV Hinterschmiding - FC Untermitterdorf 2:4

 

Im Nachholspiel der Kreisklasse Mittlerer Wald überzeugte Untermitterdorf anfangs durch Ballsicherheit und stellte schnell durch Karl Wurstbauer und Hermann List auf 2:0. Beim zweiten Treffer verletzte sich Schmidings Keeper Günter Fuchs und musste nach zehnminütiger Unterbrechung ausgewechselt werden. Die Heimelf, die in der ersten Hälfte noch viel zu passiv auftrat, musste in der 50. Minute den zweiten Treffer von Hermann List verkraften, ehe Untermitterdorf das Geschehen nochmals spannend werden ließ. Hinterschmiding schien plötzlich wachgerüttelt und kam innerhalb von zwei Minuten auf 2:3 heran. Momo Thuringer verwandelte in der 72. Minute einen von Thomas Beckert verursachten Elfmeter. Daniel Hödl gelang der Anschlusstreffer per Fernschuss. Schon in der Folgeminute hatte Momo Thuringer gar die riesengroße Ausgleichschance, setzte die Kugel aber knapp neben den Pfosten. Untermittdorf kam also mit dem Schrecken davon, fast eine Drei-Tore-Führung innerhalb von 4 Minuten verspielt zu haben. Hinterschmiding gab sich weiterhin nicht geschlagen, doch mit Alfred Prölls Elfmetertreffer zum 4:2 war die Partie letztlich doch verdient für die Gäste entschieden.

 

 

01.10.2017

FC Untermitterdorf - FC Thannberg 4:2

 

In einer insgesamt schwachen Partie eröffneten Abwehrlöcher auf beiden Seiten eine torreiche Anfangsphase. Bereits in der vierten Minute legte Manuel Fischer von der rechten Seite in Richtung kurzer Pfosten, wo Günther Weinmann sicher vollendete. Die Führung währte jedoch nicht lange. Vom Anstoß weg reichte ein einziger Pass um sieben Mann zu überspielen. Statistiker würden unbändige Packingwerte bejubeln – Untermitterdorfer Fans in dieser Szene eher die Hände über den Kopf zusammenschlagen. Das Leder gelangte so zu Timm Putz, der nach nicht einmal einer Minute die Führung egalisierte, indem er sich den Ball an Torwart Käser vorbei legte und einschob. Wiederum nur zwei Minuten später kam Gü Weinmann über rechts und sah im Zentrum Manuel Fischer, der völlig blank stand und das 2:1 erzielte. In der Folge tauchte Keeper Markus Bauer einen Köstlmeier-Schuss aus dem Eck und Alfred Pröll scheiterte nur knapp. In der 18. Minute wurde nach unnötigem Ballverlust die FC-Abwehr erneut überrumpelt. Wieder war es Timm Putz, der das Leder versenkte. Erneut eine Minute später flankte Alfred Pröll in den Strafraum, wo Marcus Timm Lufthoheit bewies. Karl Wurstbauer zog in der Folge ab und brachte seine Farben erneut in Front. Nach erneuter Ausgleichchance verpasste Marcus Timm erneut einen Kopfballtreffer, denn ein Thannberger klärte auf der Linie mit dem Oberarm. Im zweiten Durchgang war die 'Mitterdorfer Führung nicht immer sattelfest, dennoch verbuchte man insgesamt ein Chancenplus und sicherte sich kurz vor Schluss mit dem erlösenden 4:2 – erneut durch Karl Wurstbauer - den wichtigen Dreier.

 

 

24.09.2017

FC Untermitterdorf - TSV Grafenau II 2:2

 

Im einem aufregenden Spiel gab der FC zunächst den Ton an, musste aber durch die erste Gästechance das 0:1 durch Mark Pataki in der 25. Minute hinnehmen. Schiedsrichter Florian Raml verlor in der 44. Minute dieses bis dahin fairen Spiels Übersicht und Fingerspitzengefühl und schickte Manuel Fischer mit Ampelkarte vom Platz. Nach einer Klärungsaktion sah Fischer den Ball noch nicht im Seitenaus und beschwerte sich über die Einwurfentscheidung des Unparteiischen. Nachdem er mit Gelb verwarnt wurde und sich kommentarlos vom Ort des Geschehens entfernt hatte, wollte Raml noch etwas gehört haben, was er bei späterem Nachfragen aber nicht widergeben konnte. Dennoch konnte der FC den Rückstand in Unterzahl egalisieren und erkämpfte sich im zweiten Durchgang mit viel Einsatz Oberwasser. In der 85. Minute war Untermitterdorf etwas zu optimistisch aufgerückt und kassierte per Konter den abermaligen Rückstand durch Mark Pataki. Verdientermaßen konnte Marcus Timm nach Gewühl im Strafraum noch zum 2:2 ausgleichen. Berücksichtigt man die ungerechtfertigte personelle Dezimierung, zwei aus FC-Sicht glasklare nicht gegebene Elfmeter (Fouls an Markus Raith und Günther Weinmann) und drei Alutreffer durch Karl Wurstbauer, Marcus Timm und Günther Weinmann , wäre ein Sieg nicht unverdient gewesen. Auch die Stodbärn scheiterten durch Jonas Nirschl am Außenpfosten.

 

 

17.09.2017

FC Untermitterdorf - SG Innernzell/ Schöfweg II 1:0

 

Gegen die SG Innernzell sollte nach dem verdienten Sieg in Neudorf möglichst nachgelegt werden um weiterhin dem Spitzenquartett der Kreisklasse Mittlerer Wald anzugehören. Dem entgegen musste Coach Alfred Pröll allerdings mit riesengroßen Personalsorgen in die Partie gehen. Definitiv ausfallen würden Christoph Geiß, Albert Rechenmacher, Thomas Aulinger, Fabian Augustin, Ronny Dausch, Andreas Raith und Tim Beutler. Außerdem standen hinter den Einsätzen von Michael Köstlmeier, Thomas Beckert, Karl Wurstbauer und Markus Kapfenberger noch mehr als große Fragezeichen, welche sich zum Spieltag hin jedoch zum Glück alle, wenn auch angeschlagen, einsatzbereit meldeten.

Fritz-Walter-Wetter war geboten an diesem Sonntag und dennoch fanden sich zum Derby gegen den Patenverein erfreulicherweise 220 Zuschauer an der Kirchberger Straße ein und trotzten dem kühlnassen Herbstwetter. Untermitterdorf tat sich anfangs etwas schwer in die Partie zu finden und so war es der Gast, der in der fünften Minute die erste Gelegenheit des Spieles verbuchte, aber nach Hereingabe von links das Tor verfehlte. Im weiteren Verlauf kam Innernzell zwar nicht mehr weiter gefährlich vor das Tor, aber aus Sicht der Pröll-Elf entwickelte sich eine eher zähe Partie, in der man zwar deutlich um Spielkontrolle bemüht war, aber den Zug zum Tor vermissen ließ. Mit dem ersten schön vorgetragenen Angriff, schlug der FC aber eiskalt zu. Manuel Fischer spielte aus dem Mittelfeld einen überragenden Ball zwischen zwei Verteidiger hindurch auf die rechte Seite und stockte damit seine Packing-Rate nach oben. Passempfänger Alfred Pröll leitete die Kugel direkt in die Angriffszentrale weiter, wo Günther Weinmann energisch den Körper zwischen Ball und Gegner schob und im Fallen aus vier Metern zum 1:0 vollendete. In der Folge plätscherte das Geschehen ohne größere Torraumszenen oder Berichtenswertes dahin bis sich die Kicker in die Halbzeit verabschiedeten.

Hälfte Zwei versuchte der FCU mit etwas mehr Schwung anzugehen und so war es Markus Raith, der in der 48. Minute nur haarscharf an einer Hereingabe von Günther Weinmann vorbeischrammte. Das Feuer der Anfangsminuten erlosch aber schnell wieder und passte sich an das Geschehen der ersten Hälfte an. Untermitterdorf beherrschte grundsätzlich das Geschehen, agierte aber bei vielen aussichtsreichen Angriffen in letzter Konsequenz zu fahrig und unkonzentriert. Innernzell auf der Gegenseite ackerte äußerst engagiert, aber konnte keine größere Gefahr auf das FC-Tor ausstrahlen. Lediglich bei zwei, drei kleineren Unzulänglichkeiten hatte man das Gefühl, dass die Pröll-Elf mit dem Feuer zu spielen begann und man doch noch einen Gegentreffer der Marke „Scheißheisldial“ kassieren könnte. Die Kombination, die bereits zum Tor führte, brachte leider in der 62. Minute keine Erleichterung. Manuel Fischer bediente dieses Mal Alfred Pröll longline über links. Dessen gute Flanke schaffte Gü Weinmann im Fallen zwar noch zu erreichen, verpasste aber mit seinem Abschluss das Gehäuse von Keeper Patrick Fischer. Erst in der Schlussviertelstunde nahm das Spiel nochmal Fahrt auf. Der Aufreger der Partie ereignete sich in der 80. Spielminute: Hierbei hatten die Gastgeber gleich doppelt Pech, als der Ball bei Marcus Timms Kopfball und Manuel Sitzbergers Nachschuss jeweils an die Unterkante der Latte und von hinter der Linie bzw dem hinteren Torgestänge wieder ins Feld sprang, aber die Tore vom ansonsten souveränen Schiedsrichter Udo Kössl keine Anerkennung fanden (siehe Bildergalerie unten). Auch das Hawk-Eye und der Videoschiedsrichter erkannten dieses reguläre Tor wegen technischer Probleme in der Funkverbindung nach Köln nicht an. In der 82. Minute schickte der nach Wunderheilung wiedergenesene Karl Wurstbauer seinen Gegner an der linken Strafraumkante per Körpertäuschung ins Leere. Gü Weinmanns Direktabnahme im Zentrum war jedoch zu mittig auf’s Tor gezogen um dem Torwart Probleme zu bereiten. Auch Innernzell kämpfte weiter und suchte immer wieder den Weg nach vorne – vor dem Sechzehner war aber in der Regel Schluss. Hohe Bälle wurden meist von den Kopfballspezialisten Marcus Timm und Klaus Brunnbauer oder von Keeper Christian Käser vom Tor ferngehalten.

So sicherte am Ende einer schwachen Kreisklassenpartie Günther Weinmann mit seinem achten Saisontor nach Vorlage von Alfred Pröll (ebenfalls der achte Assist) seinen Farben den verdienten Dreier im Nachbarderby. Am kommenden Wochenende empfängt der FC mit der Zweitvertretung des TSV Grafenau einen schwer einzuschätzenden Gegner. Es bleibt abzuwarten, wer (außer Ex-Coach Günther Himpsl als Tippgeber) aus dem Kader der Bezirksligamannschaft an Bord sein wird.

 

 

09.09.2017

SV Neudorf - FC Untermitterdorf 0:3

 

Beim Debut von Neuzugang Marcus Timm legte der FC Untermitterdorf beim Gastspiel in Neudorf gleich mit viel Schwung los und gab den Takt vor. Obwohl man mit Thomas Aulinger, Andreas Raith, Fabian Augustin und dem langzeitverletzten Christoph Geiß wieder einige Ausfälle zu beklagen hatte, lief der Ball gut in den eigenen Reihen und und lag bereits in der siebten Minute auch schon im Netz – wenn auch von Bruder Zufall etwas begünstigt. Am Sechzehner legte sich Karl Wurstbauer den Ball etwas zu weit vor, aber Alex Aulinger kam mit Tempo herangerauscht und nahm diesen mit in den Strafraum wo er aus rechter Position flach abzog. Neben Gü Weinmann warfen sich noch weitere Abwehrbeine in den Schuss, wobei Benedikt Hoffmanns Kontakt den Ball entscheidend ins eigene Netz lenkte. Nichtdestotrotz eine tolle Aktion des `Mitterdorfer Jungspunds, dem das umjubelte Führungstor zugeschrieben wurde. Zwei Minuten später sorgten auch die Gäste erstmals mit einem Zufallsprodukt per Gefahr, als der Ball sich nach einer Kopfballstafette senkte und Nico Sailer aus der Drehung abzog. Christian Käser im FC-Kasten reagierte aber glänzend und rettete aus kurzer Distanz. Das war es in Hälfte Eins aber auch mit den Angriffsbemühungen des SV Neudorf und der FCU tastete sich mehr und mehr gen zweitem Tor vor. Dieses gelang sodann in Minute 14. Obwohl ein Hausherrenspieler gefährlich mit offener Sohle angegrätscht kam, ging Karl Wurstbauer 22 Meter vor dem Tor volles Risiko und nagelte die Pille Dropkick zum 2:0 der Marke Traumtor in den Knick. In der 27. Minute trauten die Zuschauer ihren Augen kaum, als Wurstbauer aus ähnlicher Position an den Ball kam. Wieder fasste er sich ein Herz und dieses Mal schlug das Leder flach im langen Eck ein und es stand 3:0. Gerade noch obenauf, musste der Doppelpacker nur zwei Minuten später die Kehrseite des Fußballs erleben. Im Zweikampf bekam er einen unglücklichen, aber umso heftigeren Schlag seitlich ans Knie und sackte unter Schmerzen zu Boden. Es ging nicht mehr weiter für ihn – bleibt zu hoffen, dass die Diagnose milde ausfällt. Die Schlussvierteilstunde der ersten Hälfte schaukelte Untermitterdorf bei einem Plus an Ballbesitz ohne größere Torgelegenheiten in Richtung Pausenpfiff. Einzig Niko Uhlendorf kam zwei Mal zum Abschluss, wurde jedoch jeweils abgeblockt. Auch in Hälfte Zwei dominierte der Gast aus Untermitterdorf das Geschehen und kam in regelmäßigen Abständen vor das Tor der Hausherren. In der 48. Minute rückte Marcus Timm nach Standardsituation mit auf und kam an den zweiten Ball. Mit einem überlegten Volleyschuss zwang er Keeper Christoph „Tö“ Töpfl zu einer Glanzparade. In der 63. Minute nahm Tim Beutler über rechts Fahrt auf und sah, dass Töpfl etwas zu weit linksgerichtet im Gehäuse stand. Gedankenschnell feuerte er aus dem Halbfeld auf das Tor und traf zum Unglück nur das Lattenkreuz. Fußballignoranten, die einen Flankenversuch hinter der Aktion vermuteten, durften getrost der Lügenpresse zugeordnet werden. Nur zwei Minuten später hatte der Neudorfer Nummernboy schon das Täfelchen mit der „4“ in der Hand, doch Schiedsrichter Dominik Prager ließ nach List-Kopfball weiterspielen. Hermann List sprang nach Eckball am höchsten und brachte seinen Köpfer auf das Tor. Keeper Töpfl rettete die Kugel wohl erst hinter der Linie, doch das Tor wurde nicht anerkannt und das Spiel lief weiter. In der Folgezeit passierte nicht mehr allzuviel in den Torräumen und die Partie neigte sich in beidseitigem Einvernehmen dem Ende zu. In der 88. Minute wurschtelte sich Thomas „Bommel“ Beckert an der Grundlinie durch und zog in Richtung Innenraum. Aus fünf Metern Entfernung mit freier Schussbahn agierte Beckert jedoch zu hektisch und jagte das Spielgerät weit über den Kasten. So endete das Spiel aus `Mitterdorfer Sicht mit einem verdienten und nie gefährdeten 3:0-Auswärtssieg. Am kommenden Wochenende gastiert die SG Innernzell/ Schöfweg II in Untermitterdorf. Die Pröll-Elf möchte in diesem Match natürlich unbedingt nachlegen, um im Spitzenquartett der Kreisklasse Mittlerer Wald weiter mitmischen zu können.

01.09.2017

FC Untermitterdorf – TSV Schönberg 2:4

 

Nach dem wichtigen Auswärtspunkt bei der DJK-SG Schönbrunn stand dem FC Untermitterdorf das heiß erwartete vorgezogene Spitzenspiel gegen den TSV Schönberg ins Haus. Beide Mannschaften, ihres Zeichens Absteiger aus der Kreisliga, akklimatisierten sich gut in der neuen Liga und durften sich bis zu diesem Freitag mit dem Attribut der Ungeschlagenheit schmücken. Coach Alfred Pröll musste jedoch bereits im Vorfeld des Schlagers gehörige Hiobsbotschaften hinnehmen. Nachdem schon feststand, dass Klaus Brunnbauer auf Dienstreise verweilt, musste sich mit Thomas Aulinger der zweite Innenverteidiger krankheitsbedingt abmelden. Die Hoffnung ruhte derweil auf der bevorstehenden Spielberechtigung von Neuzugang Marcus Timm um Prölls zentraldefensive Sorgen zu lindern, doch der abgebende Verein des SC Zwiesel bewerkstelligte auch in dieser Woche nicht die notwendige Passfreigabe und schlug somit dem FC vor dem Spitzenspiel ein Schnippchen. Pröll musste also seine komplette Stamminnenverteidigung ersetzen und dementsprechend improvisieren. So rückten der eigentlich als Rechtsverteidiger umfunktionierte Michael Köstlmeier und Manuel Fischer von der Doppelsechs zurück ins Zentrum. Auf den Außenverteidigerpositionen feierten Hermann List und Manuel Sitzberger ihre Startelfdebüts dieser Saison. Durch die Lücke von Manuel Fischer wiederum spielte Thomas Beckert erstmals vor der Abwehr neben Alfred Pröll auf der Sechs. Aufgrund der durcheinander gewirbelten Startformation galt es im Gipfeltreffen schnell seine Ordnung zu finden. Diese Pläne wurden jedoch jäh durchkreuzt. Der TSV aus Schönberg legte mit Schwung los und zwang die überrumpelten `Mitterdorfer zu frühen Fouls: So auch in der 4. Minute, als Hermann List an der seitlichen Strafraumgrenze seinen Gegenspieler zu Fall brachte. Benedikt Stöckl trat zum Freistoß an und touchierte Thomas Beckert in der FC-Mauer. Weil abgefälscht konnte Keeper Christian Käser dem Ball nur hinterhersehen und dieser Schlug durch die Richtungsänderung im Torwarteck neben dem Pfosten zum 0:1 ein – ein denkbar ungünstiger Start in die Partie. Untermitterdorf rannte auch in der Folge dem Rückstand und dem Ball hinterher. Bastian Butscher leitete von der Mittelfeldzentrale in der 25. Minute den nächsten Rückschlag ein. Der junge Manuel Sitzberger war auf rechts allein gelassen und hatte gegen Matthias Killinger das Nachsehen. Dieser brachte das Leder flach in Richtung kurzes Fünfereck, wo Filip Kulak in feinster Lewandowski-Manier (wie im Spiel des FCB gegen Werder Bremen) per Hacke zum 2:0 vollendete. Dies war zu diesem Zeitpunkt auch hochverdient. Schönberg wirkte agiler, frischer und vor allem in der Zentrale passsicher. Hier hakte es dagegen beim FCU: Man brachte selbst das Mittelfeldzentrum nicht dicht und der eigene Spielaufbau war von zahlreichen Fehlpässen geprägt und gestört. Erst nach dem zweiten Gegentor kam auch Untermitterdorf zu seiner ersten Halbchance. Niko Uhlendorfs Schuss blieb jedoch an einem TSV-Abwehrbein hängen. Langsam tastete sich der FC nun in die Partie und gegen Ende der ersten Halbzeit war langsam ein geordnetes Aufbauspiel erkennbar – zumeist über die rechte Seite. So geschah es auch in der 37. Minute, dass Alex Aulinger die Kugel behauptete und auf Alfred Pröll ablegte. Dieser fasste sich aus 25 Metern ein Herz und nagelte das Runde ins Eckige – nämlich genau in den Winkel. Ein absolutes Traumtor ließ also Hoffnung aufkeimen schickte die Platzherren mit einem nur knappen Rückstand in die Kabinen.  Auch der Beginn der zweiten Halbzeit versprach vorerst noch Spannung – vor allem die Szene der 54. Minute. Alfred Pröll schickte Markus Raith auf rechts. Dieser spurtete in Richtung Grundlinie und legte quer ins Sturmzentrum, wo er mit Gü Weinmann seinen Abnehmer auch fand, doch dieser an der Fußabwehr von Keeper Daniel Höcker scheiterte – die Megachance zum Ausgleich war vertan. Dies hätte dem Spiel tatsächlich die entscheidende Wendung geben können, doch in der Folge war wieder eher der TSV am Drücker. Dies wurde erneut oftmals von ungenauen Abspielen der Heimelf begünstigt. Schönberg zeigte hier seine Klasse durch blitzschnelles Umschaltspiel – oft eingeleitet vom besten Akteuer auf dem Platz, Bastian Butscher in der Schaltzentrale des Gäste-Mittelfelds. So wurde auch in der 67. Minute ein Fehlpass von Spielertrainer Alfred Pröll abgefangen und sofort durchgesteckt auf Manuel Klose. Dieser zog mit hohem Tempo auf und davon in den Sechzehner und überlupfte Christian Käser zum 1:3. Die Messe schien hiermit schon ziemlich gelesen, denn Untermitterdorf schaffte es nicht nochmals Druck auf’s Tor aufzubauen. Schönberg verwaltete den Vorsprung souverän und konnte in der 84. Minute sogar aufstocken. Dieses Mal unterlief Abwehrchef Michael Köstlmeier der entscheidende Fauxpas, als er nicht resolut klärte und einen Ball am Sechzehner nochmals springen ließ. Bastian Butscher ging mit seinem Körper dazwischen und netzte per herrlichem Drehschuss zum 1:4 und der endgültigen Entscheidung ein. In der 89. Minute verkürzte Gü Weinmann nach einer Bogenlampe im TSV-Strafraum noch auf 2:4 und verfehlte nur eine Minute später nochmal das Tor mit einem verzogenen Weitschuss. Volles Risiko ging in der Schlussminute der eingewechselte Ronny Dausch mit einem Spurt nach einem weiten Anspiel in die Spitze. Keeper Höcker kam einen Bruchteil einer Sekunde zu spät und krachte in den heraneilenden Dausch. Den fälligen Elfmeter versemmelte Weinmann quasi mit dem Schlusspfiff. So stand am Ende eine völlig verdiente Niederlage zu Buche. Am kommenden Wochenende kehrt zumindest Klaus Brunnbauer wieder zurück ins Aufgebot. Der Einsatz von Marcus Timm ist einzig von der Freigabe des SC Zwiesel abhängig. Eine volle Punktausbeute wäre in jedem Fall erforderlich um die Konkurrenz nicht vorzeitig aus den Augen zu verlieren.

27.08.2017

DJK-SG Schönbrunn - FC Untermitterdorf 1:1

 

Eine schwierige Partie erwarteten Alfred Pröll und Manuel Fischer mit ihren Mannen in Schönbrunn bei der ansässigen DJK-SG. Mit Hilfe einer stabilen Defensive wurde auf jeden Fall der obligatorische Auswärtspunkt angepeilt – am liebsten mit der weiterhin währenden weißen Weste.

In der Innenverteidigung setzte das Spielertrainerduo auf Andreas Raith neben Thomas Aulinger. Kapitän Michael Köstlmeier nahm wieder die rechte Außenverteidigerposition ein. Der Spielbeginn roch nach zartem Abtasten, doch gab es in der dritten Minute den ersten Aufreger. Eine klare Strafraumattacke an Günther Weinmann wurde von Schiedsrichter Christoph Gastinger nicht geahndet – der gemeine Fußballfan fragte sich, wie diese Situation in einer anderen, nicht so frühen Phase des Spieles bewertet worden wäre. Im Nachsetzen rauschte Alex Aulinger heran, doch sein Schuss konnte von Torwart Tobias Weishäupl entschärft werden. Das Match plätscherte in der Folge etwas dahin, wobei Untermitterdorf die Spielkontrolle für sich beanspruchte. In der 29. Minute erst konnte man sich sehenswert durchkombinieren. Karl Wurstbauers Abschluss geriet jedoch zu zentral und war somit kein Problem für den Schönbrunner Schlussmann. Es sah so aus, als ob der Matchplan „hinten die Null“ aufgehen würde. Abgeklärt und souverän hielt man jeden sich anbahnenden Angriff vom eigenen Tor fern, selbst kreierte man einige kleine Tormöglichkeiten, ohne jedoch noch die große Durchschlagskraft zu offenbaren. Der Schock folgte eine Minute vor dem Pausentee. Die Gastgeber verbuchten ihre erste Torchance und versuchten es aus circa 18 Meter Torentfernung. Keeper Christian Käser ließ auf dem vom Dauerregen geschmierten Rasen den scheinbar harmlosen Schuss nach vorne prallen – Florian Schreiner war zur Stelle und netzte zur zu diesem Zeitpunkt mehr als schmeichelhaften Führung ein. Fast gelang den `Mitterdorfern sogar noch der postwendende Ausgleich vor der Pause. Alex Aulinger legte im Strafraum quer auf Gü Weinmann, doch dessen Schuss wurde gerade noch zur Ecke abgefälscht. Zum ersten Mal musste man also in dieser Saison einem Rückstand hinterherlaufen.

In Hälfte Zwei schien man vorerst keinen Plan zu finden, wie man das unglückliche Gegentor egalisieren könne. Zwar nahm man die Zweikämpfe gut an, doch zu undurchdacht oder ideenlos verpufften die meisten Angriffsversuche noch vor dem gegnerischen Sechzehner. Gepaart mit vielen Ballverlusten auf beiden Seiten nahm das Niveau des Spitzenspieles und die Zuversicht des Untermitterdorfer Lagers ab. Fehlendes Engagement konnte man der Pröll-Elf sicherlich nicht vorwerfen und so schien man in der Schlussviertelstunde den verlorenen Faden wieder etwas aufnehmen zu können. Erst wurden zwei Schussversuche des FCU aus dem Gewühl heraus in höchster Not geklärt, danach verfehlte ein gefährlicher Aufsetzer von Manuel Fischer nur knapp sein Ziel. Ein weiteres Mal konnte sich Karl Wurstbauer im Duell gegen seinen Schönbrunner Widersacher durchsetzen. Seine Hereingabe wurde gerade noch vor dem einschussbereiten Günther Weinmann abgefangen. Auf’s Tor brachten Uhlendorf, Aulinger und Co. jedoch keinen Torschuss mehr abgeliefert – bis zur Schlussphase: Die in dieser Saison schon oftmals so gefährlichen Standards sollten als Heilsbringer herhalten. In der 87. Minute pfiff ein Freistoßhammer von Günther Weinmann nur um wenige Zentimeter vorbei. In der 88. Minute segelte eine gut getretene Ecke von Markus Raith in die Gefahrenzone. Karl Wurstbauer bewies Lufthoheit und kam so zum Kopfball. Keeper Weishäupl reagierte glänzend und lenkte die Kugel zum nächsten Eckball noch über die Latte. Wieder legte sie Markus Raith die Kugel am Viertelkreis zurecht und wieder kam der Ball mit Zug Richtung kurzes Fünfereck. Dieses Mal stieg Joker Manuel Sitzberger am höchsten und schädelte das Spielgerät zum verdienten 1:1-Ausgleich über die Linie. Letztlich freute man sich riesig über den erkämpften Auswärtspunkt in einem Spiel, bei dem man sich erwartet schwertat, aber nie aufsteckte. Da die spielerischen Mittel an diesem Tag fehlten, musste ein Standard das Remis retten. Bereits am Freitag empfängt man zum Spitzenspiel um 18.00 Uhr den ebenfalls noch ungeschlagenen TSV Schönberg. Fehlen werden weiterhin Klaus Brunnbauer, Fabian Augustin und der langzeitverletzte Christoph Geiß. Der Einsatz von Thomas Aulinger steht noch auf der Kippe. Dafür sollte die Spielberechtigung für Neuzugang Marcus Timm bis dahin vorliegen.

 

 

20.08.2017

FC Untermitterdorf – TSV Ringelai 6:0

 

Gegen ersatzgeschwächte Ringelaier musste Coach Alfred Pröll durch den Ausfall von Thomas Aulinger in der Abwehrzentrale umstellen. Andreas Raith verteidigte neben Klaus Brunnbauer in der Innenverteidigung, während Kapitän Michael Köstlmeier wie schon gegen Haus die Position des rechten Außenverteidigers einnahm. In einer Partie, die in der Vergangenheit immer viele Tore versprach, vermisste man mit Tomas Rosic und dem scheinbar doch nicht zum TSV wechselnden Jiri Nemecek zwei erfahrene tschechische Torgaranten auf Seiten des Gegners.

Untermitterdorf startete entschlossen und dominierte von Beginn an das Geschehen. Bereits in der vierten Minute visierte Günther Weinmann nur den Pfosten an, beim anschließenden Nachschuss ging Alexander Aulinger zu überhastet zu Werke. Kurz darauf wurde Niko Uhlendorf im letzten Moment vor dem Torabschluss fein getackelt. In der zwölften Minute stand wie zumeist Alfred Ball am ruhenden Ball und brachte die anschließende Freistoßflanke gefährlich zwischen Fünfmeterraum und Elfmeterpunkt. Dort wurde Klaus Brunnbauer sträflich allein gelassen, drückte sich wuchtig vom Boden ab und markierte mit der Außenseite das frühe 1:0-Führungstor. Die Ohetaler haderten mit ihrer Unaufmerksamkeit und so schallte es durch den Sechzehner: „Jungs, wer hod’n grod Sex bei der Ecke ghod?“ Ob tatsächlich ein vollzogener Akt in der Gästeabwehr dem FCU-Torschützen zu Gute kam oder nicht doch auf seine Rückennummer angespielt wurde, ließ sich letztendlich nicht klären, doch werden Augenzeugen und FuPa-Fotografen zu Rate gezogen, um dieses Spektakel aufzuklären. In der Folge ließ Untermitterdorf Ball und Gegner lange Zeit laufen, ohne für größere Gefahr zu sorgen. Im Umkehrschluss hieß das aber auch, dass das eigene Tor nicht unter Beschuss geriet. Mit einem toll vorgetragenen Angriff über die linke Seite legte der FCU in der 32. Minute dann einen drauf. Alex Aulinger bediente Niko Uhlendorf, der in Richtung Grundlinie marschierte und nach innen passte. Günther Weinmann verwertete dessen flache Hereingabe durch die Hosenträger des machtlosen Torhüters Julian Kapfenberger. Diese beruhigende Führung konnte man beinahe souverän in die Halbzeitpause verwalten. Nur beinahe, da die Gäste doch noch zu ihrer Chance zu verkürzen kamen. In der 44. Minute fasste sich Steve Luis, einer der wenigen Aktivposten des TSV, ein Herz und zog aus 25 Metern ab. Christian Käser war zu seiner ersten Bewährungsprobe jedoch hellwach, breitete die Flügel aus und wehrte die Kugel zur Ecke ab. Bei dieser ließ man am langen Pfosten Andreas Schnelzer zum Kopfball gewähren, doch dieser ging klar am Ziel vorbei.

Hälfte Zwei offenbarte den 100 Zuschauern ein ähnliches Bild. Untermitterdorf beherrschte das Spiel und zeigte die bessere Spielanlage. In der 52. Minute luchste Alex Aulinger ähnlich wie schon gegen den SV Haus seinem schläfrigen Gegenspieler den Ball ab und zog von rechts mit dem Spielgerät auf und davon in Richtung Gästetor. Sein Schuss konnte jedoch vom Ringelaier Keeper entschärft werden. Die Situation war noch nicht beendet und Günther Weinmann legte mit Übersicht auf Niko Uhlendorf ab, dessen Schuss sich aber nicht als konsequent genug entpuppte. Für Freude sorgte in der 58. Minute erneut `Mitterdorfs spielender Trainer, der sich den nächsten Freistoß nach Foul an Alex Aulinger zurechtlegte. Sein gut platzierter Standard fiel zum 3:0 in die Maschen. Julian Kapfenberger im Tor des TSV sah dabei aber nicht ganz glücklich aus, da das perfekte Timing für den Absprung misslang und er so den Einschlag nicht mehr verhindern konnte. Aus fast identischer Position gab es in der 64. Minute erneut Freistoß. Dieses Mal wurde Karl Wurstbauer zu Fall gebracht. Wieder sah sich Pröll die Situation genau an und entschied sich dieses Mal für die rabiatere Option und nagelte das Leder mit Gewalt durch die Mauer hindurch zum 4:0 ins Glück. Mit zunehmender Spieldauer merkte man Gegenwehr, Mut und Laufbereitschaft der Gäste schwinden und es ergaben sich weitere Möglichkeiten für die Heimelf. In der 76. Minute war wieder Alfred Pröll federführend zum nächsten Jubelschrei. Natürlich gab es Freistoß und dieses Mal bewies der Spielercoach Übersicht und brachte eine weitere, nämlich die indirekte Variante ins Spiel. Karl Wurstbauer war im Sechzehner den entscheidenden Schritt schneller als sein Bewacher, legte sich das Zuspiel nochmals einen Meter vor und vollendete zum 5:0. Trotz des eingemeißelten Sieges wollte man natürlich auch im fünften Spiel kein Gegentor mehr bekommen und durfte sich dabei auch nochmals bei seinem weitestgehend beschäftigungslosen Keeper bedanken. In der 78. Minute kam Steve Luis im Dress des TSV zum Kopfball, welcher sich im hohen Bogen ins lange Eck zu senken drohte, doch Christian Käser fuhr seine Pranken aus und verhinderte den Ehrentreffer. Keine Zeigerminute später, quasi im direkten Gegenzug sorgte Untermitterdorf mit einem herrlich vorgetragenen Konter für den 6:0-Endstand. Manuel Fischer sprintete in der Mittelfeldzentrale mit dem Ball am Fuß nach vorne und nahm dabei Gü Weinmann zu seiner Linken mit. Dieser leitete per Doppelpass weiter auf den durchstartenden Fischer, der das letzte Tor des Tages besorgte. Alfred Pröll zeigte sich nach Spielschluss vollauf zufrieden. Am Sonntag tritt man die schwere Auswärtsfahrt nach Schönbrunn an, wo die ambitionierte DJK-SG zuletzt mit einem 8:0 gegen Thannberg für Furore sorgte und ihre starke Offensive unter Beweis stellte. Außerdem hielten sie die noch ungeschlagenen Kirchberger mit einem 1:1-Unentschieden in Schach und peilen dem Vernehmen nach gegen den FCU die volle Punktausbeute an. Die Verantwortlichen des FCU hingegen wollen natürlich am liebsten ihre weiße Weste beibehalten und so lautet die Prämisse möglichst ohne Gegentor zu bleiben. Mit einer kompakten Defensive würde man sich auswärts mit einem Punkt höchst zufrieden zeigen. Der Platz der DJK ist den Untermitterdorfern noch in Erinnerung und nicht leicht zu bespielen. Personell fehlen werden definitiv weiterhin Fabian Augustin (Knie) und Klaus Brunnbauer (Dienstreise).

15.08.2017

SV Haus i. Wald - FC Untermitterdorf 0:3

 

Mit dem SV Haus im Wald sah sich der FC Untermitterdorf in der zweiten Partie des Doppelspieltags erstmals einem Gegner auf Augenhöhe gegenüber, der einem alles abverlangen sollte. Die größten Abwehrsorgen von Coach Alfred Pröll pulverisierten sich zum Glück noch vor Anpfiff. Thomas Aulinger meldete sich trotz Kniebeschwerden bereit für die Startelf. Thomas Beckert, der tags zuvor nicht nur fünf Wespenstiche, sondern auch einen Bienenstich (mit extra viel Sahne) einstecken musste, biss ebenfalls auf die Zähne. Kapitän Michael Köstlmeier stieß direkt aus dem Österreich-Urlaub zum Team und nahm zumindest auf der Bank Platz.

Von der ersten Minute nahm diese intensive Partie Fahrt auf – beide Mannschaften versuchten früh zu stören und den Gegner unter Druck zu setzen, wobei Untermitterdorf dies zu Beginn einen Deut besser gelang und so den Gastgeber zu Fehlern zwang. Und bereits mit der ersten Torraumszene in Minute 6 belohnte sich die Pröll-Elf für ihr Engagement. Alexander Aulinger nahm über rechts Geschwindigkeit auf, setzte sich im Laufduell durch und legte überlegt zurück, wo Manuel Fischer aus 18 Metern abzog. Sein Aufsetzer schlug genau neben dem Pfosten zur frühen 1:0-Gästeführung im Tor ein. In der zehnten Minute legte sich Coach Alfred Pröll den Ball 20 Meter vor dem Tor zum Freistoß zurecht. Sein Schuss landete an der Latte – Keeper Johannes Christoph wäre wohl chancenlos gewesen. Auf der Gegenseite verteidigte kurz darauf Untermitterdorf schwach auf der Außenbahn und ermöglichte eine Hauser Flanke über links. Manuel Weilermann kam aus guter Position zum Schuss, welcher aber zu zentral zum Torwartfutter für Christian Käser wurde. In der 21. Minute setzte Alfred Pröll Alex Aulinger mit tollem Augenmaß in Szene. Dessen gut gedachter Pass auf Niko Uhlendorf misslang, doch unter Schützenhilfe der Hauser Hintermannschaft war Günther Weinmann zur Stelle, als Johannes Christoph den Ball nach vorne abprallen ließ, und vollendete zum 0:2. Der SV Haus ließ sich von diesem weiteren Rückschlag nicht entmutigen und ging weiter aggressiv in den Zweikämpfen zu Werke und übernahm nun das Kommando. Direkt nach dem Gegentor segelte ein Freistoß aus dem Halbfeld von Thomas Lang in den Strafraum. Manuel Weilermann stieg am höchsten – sein Kopfball senkte sich gefährlich aber nur auf das Tornetz des FC-Gehäuses. In der 37. Minute die größte Chance der Gastgeber zu verkürzen: Bei gegnerischem Eckball fehlte dem FC Untermitterdorf völlig die Zuordnung und ein erster Abpraller landete bei Petr Kopp. Christian Käser rettete gegen den Schuss des tschechischen Legionärs aus kurzer Distanz riesig zur Ecke. Glück für den FCU, denn die folgenden Minuten wurden hektisch und man ließ sich davon ziemlich anstecken und schien den Halbzeitpfiff förmlich herbeizusehnen. Als sich das Geschehen beruhigte und auch das Untermitterdorfer Spiel wieder in geordneteren Bahnen verlief, erfolgte dieser auch und die Teams konnten sich bei hochsommerlichen Temperaturen etwas abkühlen.

Die zweite Halbzeit begann etwas gemächlicher, wobei die Gastgeber weiter versuchten Druck auszuüben. Nach zehn gespielten Minuten zog sich eine Willy-Sagnol-Gedächtnisflanke aus dem Halbfeld in Richtung langer Pfosten, wo Stefan Lehner seinen Kopfball zwei Meter neben das Tor setzte. Haus roch Lunte und erhöhte sein Pensum nochmals. Nach einer guten Stunde kamen deren Angriffsbemühungen einem kleinen Powerplay gleich, was in einem Eckenfestival mündete, bei dem der FCU jedoch stets kühlen Kopf bewahrte und jegliche brenzlige Situation vor einem möglichen Abschluss bereinigte. Nach einer dieser Ecken legte Markus Raith am Strafraum für Alexander Aulinger auf, der sich sofort auf die Reise begab. Dieser war auf und davon und schickte im richtigen Moment Günther Weinmann in Richtung SV-Sechzehner. Der Sturmtank drehte noch einen Abwehrspieler aus, doch für den Abschluss fehlte das letzte Quäntchen und der Ball verfehlte um Millimeter sein Ziel, um den Deckel drauf zu machen. In der 66. Minute konnte sich Christian Käser erneut als Fels in der Brandung auszeichnen. Bei einem Schuss von Manuel Weilermann war er in Windeseile am Boden und hielt das Leder fest. Die Gastgeber steckten nicht auf und suchten ihr Heil weiter in der Offensive, was dem FC aber auch Platz für allzeit gefährliche Konter gab. So geschehen auch in der 71. Minute, als der eingewechselte Manuel Sitzberger (dessen Vater in Funktion des Schiedsrichterassisten im Übrigen ein ebenso hohes Laufpensum wie sein Filius abspulte, seine Abseitsbekundungen von Schiedsrichter Küblböck aber stets ignoriert wurden) auf Manuel Fischer passte, der im Laufduell schneller als Florian Schöller war und zu Karl Wurstbauer quer legte. Dieser hatte den Blick für den weiter links postierten Gü Weinmann, der sich aus 22 Metern ein Herz fasste und unhaltbar zum 0:3 und damit auch zur endgültigen Entscheidung in die Maschen nagelte. Die Gegenwehr der Gastgeber war nun auch endgültig gebrochen und Markus Kapfenberger sah sich dieses Mal nicht gezwungen sich in Mario-Basler-Manier selbst einzuwechseln. Am Ende stand also wieder die Null und ein letztlich hart erkämpfter, aber verdienter Sieg und eine weiterhin lupenreine Bilanz für die Elf von Alfred Pröll. Am kommenden Sonntag reist mit dem TSV Ringelai ein weiterer altbekannter Gegner an die Kirchberger Straße, der mit drei Punkten aus fünf Spielen nicht zufriedenstellend in die Saison gestartet ist, aber keineswegs auf die leichte Schulter genommen werden dürfte.

 

13.08.2017

FC Untermitterdorf - SG Freyung II / Kreuzberg 3:0

 

Die weißeste Weste der Kreisklasse Mittlerer Wald hat bei einem Spiel weniger weiter der FCU inne. Erneut konnte man mit einer abgeklärten Defensivleistung den eigenen Kasten sauber halten und insgesamt einen ungefährdeten 3:0-Sieg gegen die SG Freyung II/ Kreuzberg einfahren. Vor nur etwa 100 Zuschauern war die Marschrichtung von Beginn an festgelegt und Untermitterdorf trotz langer Ausfallliste klar Herr im Haus. Erfreulich war dabei das Debüt von Alexander Aulinger auf der rechten Außenbahn – auch Manuel Sitzberger rückte nach Verletzung und Urlaub erstmals in den Kader. Ersterer ließ auch gleich mit der ersten Offensivaktion des Spiels seine Schnelligkeit aufblitzen und schloss vom Strafraumeck ab. Bei der darauffolgenden Ecke bewies Klaus Brunnbauer gewohnterweise Lufthoheit, verfehlte sein Ziel aber knapp. Standardspezialist Alfred Pröll legte sich in der 16. Minute das Leder zurück und brachte den Ball in die Gefahrenzone. Sein abgefälschter Freistoß landete bei Niko Uhlendorf, der die Kugel unhaltbar aus elf Metern im Torwinkel und somit zum 1:0 unterbrachte. In der Folge scheiterten erneut Brunnbauer per Kopf und Pröll per Freistoß an Keeper Stefan Probst. Es dauerte bis zur 27. Minute bis die Spielgemeinschaft des TV Freyung mit dem TSV Kreuzberg erstmals gefährlich wurde – Christoph Kerns Schuss aus der Drehung ging jedoch knapp vorbei. Besser machte es Günther Weinmann nur drei Minuten später. Wieder segelte ein Freistoß von Spielertrainer Alfred Pröll in den Strafraum und mit dem Rücken zum Tor drehte sich `Mitterdorfs Torjäger vom Dienst und zimmerte das Leder per Traumtor volley ins lange Eck zum 2:0. In der 40. Minute bewies Thomas Aulinger Übersicht und schickte Tim Beutler herrlich über die rechte Außenbahn auf die Reise. Dessen punktgenaue Flanke erwischte Stefan Probst gerade noch vor dem einköpfbereiten Gü Weinmann. Im Nachsetzen agierte Thomas Beckert etwas zu hektisch und ließ sich die Kugel wiederum vom Freyunger Schlussmann vom Fuß pflücken. Mit einer Schrecksekunde ging es in die Halbzeit. Ein Freistoß der Gäste wurde fast von einem U’dorfer Abwehrbein ins eigene Tor abgefälscht – somit blieb es aber bei der beruhigenden und auch verdienten Zwei-Tore-Führung.

Die zweite Hälfte offenbarte eine ähnlich überlegene Heimelf, die jedoch nicht immer mit letzter Konsequenz agierte und den letzten Zug zum Tor in manchen Situationen vermissen ließ. Dennoch hatte der Gast an diesem Tag nur wenig hingegenzusetzen. Die erste Möglichkeit hatte Tom „Eule“ Aulinger, der einen Kopfball nach einem weiteren an diesem Tag herausragend getretenen Freistößen neben das Gehäuse setzte. In der 75. Minute tankte sich Alex Aulinger über rechts energisch durch und legte in den Rückraum ab. Dort blieben jeweils Günther Weinmann als auch Niko „Nikl“ Uhlendorf mit ihren Schüssen hängen. Kurz darauf leistete sich Thomas Beckert eine Unkonzentriertheit im eigenen Sechzehner und überließ Tobias Gumminger das Leder. Dessen Schuss konnte zum Glück vom ansonsten recht unbeschäftigten Christian Käser entschärft werden und die Partie wurde nicht unnötig spannend. Den Deckel drauf machte der FCU zwei Minuten vor Schluss. Alex Aulinger, der zuvor noch etwas zu eigensinnig agierte, luchste Daniel Pauli in der Freyunger Hälfte den Ball ab und marschierte auf des Gegners Kasten zu. Uneigennützig legte er dieses Mal quer und Markus „Zombie“ Raith vollendete zum verdienten 3:0-Endstand. Besonders erfreulich war natürlich für Alfred Pröll, dass die Defensive tadellos verteidigte und auch am dritten Spieltag noch ohne Gegentor bleiben konnte. Am Dienstag erwartet man mit dem SV Haus im Wald jedoch ein anderes Kaliber und sicherlich eines der Topteams der Liga. Diese mussten beim SV Kirchberg am Wochenende eine Last-Minute-Niederlage hinnehmen und treten mit Wut im Bauch ins nächste Spitzenduell. Es gilt besonders das Offensiv-Trio um Petr Kopp, Stefan Lehner und Manuel Weilermann in Schach zu halten. Sicherlich wird auch das Wiedersehen mit Ex-FCU’ler Michael Christoph ein interessantes Aufeinandertreffen.

 

 

30.07.2017

FC Untermitterdorf - SG Preying 4:0

 

Zweiter Spieltag, zweiter Sieg, zwei Mal zu Null   Auch gegen Preying kann Christian Käser mit einer stabilen Defensive seine lupenreine Weste bewahren. 4:0 hieß es am Ende nach Toren von Gü Weinmann (2), Karl Wurstbauer und Manuel Fischer. Emotional wurde es daher am 30.07. bereits vor dem Spiel des FC Untermitterdorf, als mit Georg “Schos“ Pfeffer ein Urgestein verabschiedet wurde. Über 40 Jahre begleitete er die Spiele seiner Untermitterdorfer Buam am Spielfeldrand und war verantwortlich für die Erstversorgung jeglicher kleinerer Kratzer bis hin zu schwerwiegenderen Sportverletzungen. Als Anerkennung überreichte Klaus Brunnbauer im Kreis der Mannschaft ein kleines persönliches Geschenk an unseren „Schos“. Neben einem Brotzeitkorb bekam er auch seinen berühmt-berüchtigten Eiskoffer gefüllt mit gekühlten Erfrischungsgetränken der Brauerei Falter. Somit war er für das anstehende Kreisklassenspiel gegen die SG Preying und somit sein erstes Heimspiel ohne eigene „Rufbereitschaft“ bestens versorgt. Des Weiteren durfte sich der „Sani-töter“ über ein Paar neuer Sandalen freuen, da die alten Schlappen durch die etlichen Kilometer im Dienste des FCU ihre Schuldigkeit getan hatten. An dieser Stelle gebührt unserem „Schos“ nochmals großer Dank für seinen unermüdlichen Einsatz. Die FCU-Familie freut sich auch weiterhin über jeden Besuch und jede Unterstützung bei den Spielen seiner Buam.

 

Nun zum Sportlichen:

Nach der 1:2-Niederlage der Reserve, die trotz zahlreicher Chancen nur einmal in Person von Simon Fischer einnetzen konnte, visierte Alfred Pröll mit der ersten Garde den zweiten Dreier an. Trotz des Fehlens von Kapitän Michael Köstlmeier, Fabian Augustin, Manuel Sitzberger und des langzeitverletzten Christoph Geiß war die Marschroute vorgegeben. Anfänglich ließ Untermitterdorf klar die bessere Spielanlage erkennen, verhedderte sich aber mehr und mehr in Ballverluste und kleinere Unzulänglichkeiten, was den Gegner der SG Preying/ Tittling II Mut machte und etwas erstarken ließ. So konnte Thomas Aulinger, der sich nach Entfernung der Weisheitszähne rechtzeitig wieder fit meldete, in der 15. Minute gerade noch per Grätsche im Sechzehner klären. Der Hallo-Wach-Effekt ließ nicht auf sich warten und der FC agierte wieder zielstrebiger nach vorne. In der 23. Minute bediente Gü Weinmann Markus Raith auf rechts. Dieser marschierte bis zur Grundlinie – seine Hereingabe verpassten Weinmann und Niko Uhlendorf denkbar knapp. Fünf Minuten später zeigte „Co“ Manuel Fischer seine Stärke in der Balleroberung und eröffnete sogleich das Spiel auf Alfred Pröll. Dieser chippte das Leder perfekt über die Abwehr hinweg in den Lauf von Günther Weinmann, welcher noch einen Abwehrspieler aussteigen ließ und den Ball zum 1:0 ins Tor erpfelte (zu hochdeutsch: kartoffelte). Wiederum Manuel Fischer leitete schon eine Zeigerminute später die nächste Aktion ein. Karl Wurstbauer legte sich daraufhin das Leder vor und visierte erst noch zentral Keeper Florian Mader an. Wurstbauer schaltete aber schnell und setzte nach. Im zweiten Versuch brachte er das Spielgerät zum 2:0 und damit zum unmittelbaren Doppelschlag im Gehäuse unter. Schon in Minute 34 rappelte es erneut im Karton. Markus Raith zeigte Übersicht im Spielaufbau und leitete weiter zu Alfred Pröll. Dieser assistierte indirekt erneut mit einem weiten Ball, den Florian Mandl per Kopf auf seinen Schlussmann ablegen wollte. Gü Weinmann roch jedoch den Braten und die zu kurze Rückgabe, spritzte dazwischen und hämmerte die Kugel zum dritten Streich in die Maschen. Opa Lois konstatierte derweil nüchtern: „Iaz kinnt’s ins Fest geh, Buam.“ Dieser Ansage widersprach Spielertrainer Alfred Pröll in der Halbzeitpause jedoch vehement, da man nach dem dritten Tor wieder etwas nachließ und forderte weiterhin vollen Einsatz. Erstmals leistete sich Klaus Brunnbauer in der 54. Minute eine Unkonzentriertheit und verlor fahrlässig den Ball im Spielaufbau. Markus Ellinger eilte auf und davon, legte quer, aber Christian Käser rettete mit starker Parade auf der Linie gegen Stefan Bogner. Auch wenn in der zweiten Hälfte nicht alles so strukturiert aussah wie in den starken zwanzig Minuten der ersten Hälfte, machte sich doch mehr und mehr der Substanzverlust der Gästemannschaft bemerkbar und der FCU kam regelmäßig zu guten Chancen. Unter anderem setzte Klaus Brunnbauer zwei aussichtsreiche Kopfbälle über den Kasten. Alfred Pröll knallte einen Freistoß an den Außenpfosten. Mit dem schönsten Spielzug der Partie lief Karl Wurstbauer nach Doppelpass mit Pröll auf das Tor zu, blieb aber nicht cool genug und schloss erneut zu zentral ab, so dass Keeper Mader zur Ecke parieren konnte. Nach unnötiger gelb-roter Karte von Florian Kriegl, der Tim Beutler an der Mittellinie aus den Socken grätschte, dezimierte sich Preying  in der 68. Minute selbst. Es eröffneten sich mehr Räume, was aber unzureichend ausgespielt wurde. In der Schlussminute stockte Manuel Fischer aber das Ergebnis doch noch auf. Nach zwar eher unberechtigten, zumindest aber schmeichelhaften Freistoß (Foul an Ronny Dausch) legte sich der spielende Co den ruhenden Ball an der Strafraumkante zurecht und vollendete herrlich in den Winkel zum dennoch verdienten 4:0-Endstand. Am kommenden Wochenende ist der FC spielfrei. Die Partie in Hinterschmiding wurde auf 3. Oktober verschoben. Coach Alfred Pröll hat also eine Woche Zeit um an den ihm offenbarten Stellschrauben zu drehen. Zumindest stehen einige intensive Trainingseinheiten auf seiner Agenda. Das nächste Heimspiel bestreitet seine Elf am 13. August zuhause gegen die SG Freyung II / Kreuzberg.

 

23.07.2017

SV Neuschönau - FC Untermitterdorf 0:2

 

Nach intensiven Wochen der Vorbereitung rollte am Samstag der Ball endlich wieder. Beim FC hat sich einiges getan in der Zwischenzeit. Musste man erst den Abgang von Simon Gigl kompensieren, konnte man demgegenüber auf der Habenseite auch einige neue und alte Gesichter auf dem Trainingsplatz begrüßen. Erfreulich war zum Einen, dass Andreas Raith nach langer Verletzungspause wieder voll angreifen kann und auch Günther Weinmann holte nach schöpferischer Pause seine „Schleich“ aus dem Schrank und fieberte seinem Comeback entgegen. Besonders erfreut zeigten sich die `Mitterdorfer Verantwortlichen auch über die Neuzugänge Thomas Aulinger und Fabian Augustin vom TSV Regen, die man in der Vergangenheit schon mehrmals zurück „hoam“ nach Untermitterdorf lotsen wollte. Mit Alexander Aulinger kehrt ein weiterer verlorener Sohn zurück an alte Wirkungsstätte – der Neuzugang von der U19 der Spvgg Grün-Weiß Deggendorf ist jedoch erst ab August spielberechtigt. Jungspund Johannes Rechenmacher ist ebenfalls schon voll im Training integriert, muss aber altersbedingt noch eine Saison ausharren. An der Seite von Coach Alfred Pröll agiert mit Manuel Fischer ein weiterer Rückkehrer. Nach seinem Gastspiel beim SC Zwiesel soll er als spielender Co-Trainer Chefcoach Pröll nicht nur bei der Trainingssteuerung unterstützen, sondern auch der Defensive wieder mehr Stabilität verleihen. Wie so oft ließ den FC aber auch das Verletzungspech nicht unverschont. Am schlimmsten erwischte es dabei Christoph Geiß, der sich im letzten Saisonspiel der abgelaufenen Spielzeit einen Kreuzbandriss zuzog, der mittlerweile auch schon operiert wurde. Auch Keeper Jo Altmann laboriert weiterhin an seiner Schultereckgelenkssprengung. Als Drittes gesellte sich kurzfristig der letzte Neue im Kader zum Lazarett. Manuel Sitzberger aus der eigenen Jugend konnte seine guten Trainingseindrücke noch nicht auf dem Rasen unter Beweis stellen, da er sich einen Daumen gebrochen hatte.

Trotz positiver Eindrücke in der Vorbereitungsphase mit einer ordentlichen Trainingsbeteiligung und einem positiven Abschluss derselben mit einem deutlichen Sieg gegen den SV March, ging man dennoch mit einem Hauch von Ungewissheit in die Auftaktpartie, denn müsse man sich sowohl wieder an die neue Spielklasse gewöhnen als sich auch mit dem SV Neuschönau einem Gegner gegenüberstellen, der für die Aktiven noch ein ziemlich unbeschriebenes Blatt darstellte.

Nach anfänglichem Abtasten versuchte der FC das Heft in die Hand zu nehmen ohne noch für große Torgefahr zu sorgen – die Angriffsversuche gegen tief stehende Neuschönauer wirkten teils noch zu statisch. Erst in der 20. Minute, als die Gastgeber den verteufelten „hi’en“ Ball austauschten, überraschte Alfred Pröll die SV-Hintermannschaft mit einem langen Hafer auf Günther Weinmann, der über außen seinem Gegenspieler entwischte und flach ins Zentrum legte. Dort zog Markus Kapfenberger mit Zug in Richtung kurzen Eckes, verfehlte dann aber aus spitzem Winkel sein Ziel. In der 25. Minute durfte beinahe Keeper Christian Käser, der bereits Ende letzter Saison sein Pflichtspielcomeback im FC-Dress feiern durfte, einen Scorerpunkt verbuchen. Seinen weiten Abschlag schätzten die Neuschönauer Innenverteidiger komplett falsch ein, wodurch Weinmann auf weiter Flur auf und davon marschierte, aber wohl zu Unrecht im Abseits gedeutet wurde. In der 38. Minute konnte Untermitterdorf das entstandene Chaos in der Hintermannschaft der Gastgeber nicht für sich nutzen. Thomas Beckert steckte im Gewühl durch auf Kapfenberger, der sogleich auf Alfred Pröll ablegte – dessen Bogenlampe ging nur knapp über den Querbalken. Nur kurz darauf schlug der Chefanweiser selbst eine Freistoßflanke aus dem Halbfeld in die Gefahrenzone, wo Kapitän Michael Köstlmeiers Kopfballaufsetzer nur knapp am Pfosten vorbeihüpfte. Zwei Minuten vor dem Pausenpfiff war es dann aber doch soweit: Fabian Augustin bediente Günther Weinmann, welcher auf Alfred Pröll zurücklegen konnte. Seine Granate aus 20 Metern wurde im Stile des klassischen „Oschboizns“ abgefangen, im Nachsetzen verlud Alfred Pröll jedoch Keeper Josef Scheibelberger, der schnell wieder obenauf war und ließ ihm mit seinem Schuss ins lange Eck keine Abwehrchance. Das Tor wirkte wahrlich erlösend. Nach dem Treffer und mit der Hereinnahme von Karl Wurstbauer für den angeschlagenen Markus Kapfenberger, erlangte die FC-Elf mehr Selbstsicherheit und das Spielgerät lief deutlich flüssiger durch die eigenen Reihen. Dem kam leider die Halbzeitpause dazwischen und Hälfte Zwei begann in etwa so holprig wie das Geläuf an der Neuschönauer Hochfeldstraße. Untermitterdorf agierte teils fahrig, ließ sich von der Hektik etwas anstecken und ermöglichte dem bislang noch wenig gefährlichen Gegner seine erste echte Möglichkeit. Einen strammen Schuss vom Strafraumeck konnte Christian Käser nur noch nach vorne abwehren – Andreas Raith stand aber richtig und konnte vor einem SV-Angreifer klären. Erst nach ungefähr zwanzig Minuten war der FC wieder mehr darauf bedacht spielerische Lösungen zu finden. In der 68. Minute spielte Karl Wurstbauer in die Spitze, wo ein Stockfehler Gü Weinmanns Abschluss ermöglichte, der vom besten Neuschönauer – Keeper Scheibelberger vereitelt wurde. Bei der darauffolgenden Ecke rettete eben dieser am langen Pfosten mit einer Riesenparade auf der Linie gegen Köstlmeier, der frei zum Kopfball gekommen war. Die Partie war also noch immer nicht entschieden und erst die 82. Minute konnte die Gemüter des Untermitterdorfer Fantrosses beruhigen. Günther Weinmann schlug einen weiten Ball auf Markus Raith auf links, der die Kugel abschirmte, souverän behauptete und überlegt auf Karl Wurstbauer ablegte. Gegen dessen Wumms war nun auch Scheibelberger machtlos und der Ball landete unhaltbar zum 0:2 in den Maschen. Der Widerstand der wacker kämpfenden Gastgeber war damit gebrochen und deren Substanzverlust machte sich auch nun deutlich erkennbar. In der Schlussphase ließen Fabian Augustin (entschärfter Weitschuss) und Ronny Dausch (Durchlader vom Fünfereck über das Tor) gute Möglichkeiten liegen, das Ergebnis noch aufzustocken. Insgesamt zeigte sich Coach Alfred Pröll in jedem Fall zufrieden mit dem ersten Pflichtspielsieg seit Oktober 2016, auch wenn die Feinjustierung in manchen Mannschaftsteilen noch Teil der Trainingsarbeit sein werde und konzentrationsschwächere Phasen wie zu Beginn der zweiten Spielhälfte möglichst vermieden werden sollten. Am kommenden Wochenende empfängt man die SG Preying, die den misslungenen Saisonauftakt gegen den SV Kirchberg vergessen lassen will. Bei den letzten beiden Begegnungen gegen Preying aus der Saison 2013/14 konnte man lediglich einen Punkt einfahren. Sämtliche sechs Gegentore erzielten Florian Ellinger und Stefan Rabhansl, die auch heute noch die Schuhe für ihre Farben schnüren und dem FC noch bestens in Erinnerung sein sollten.

Josef Wastls Pistoleros von der Reserve schossen indes am Sonntag ein 12:1-Schützenfest bei der Zweitvertretung des TSV Spiegelau heraus. Im 9 gegen 9 kamen auch die Spieler zum Einsatz, die am Samstag nicht über die komplette Spielzeit mitgewirkt hatten. Die Tore erzielten Hermann List (3), Niko Uhlendorf (3), Ronny Dausch (2), Martin Weinmann (2), Matthias Aulinger und Johannes Holler.

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